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Durand

Setra Golden Eagle

 
 

Computeranimation mit Geschichte

 
   

Setra Golden Eagle 500 Durand Design - modellbus.info

 

 
 

Zu Weihnachten wünschte sich modellbus.info von Jean-Marc Durand eine neue Designstudie mit Setra-Vorbild. Jetzt ist das Ergebnis da! Der Franzose entschied sich für die TopClass 400, von der es als Premiumprodukt eigentlich auch den legendären Golden Eagle geben müsste, so Jean-Marc Durand. Die Geschichte der Golden Eagle begann 1949 in den USA, als die Continental Trailways auf der Suche nach einem neuen Omnibus war. Der Fuhrpark der Amerikaner umfasste über 1.500 Omnibusse. Das bedeutete, jedes Jahr wurden rund 10 Prozent neue Busse angeschafft. Die Köpfe hinter Continental Trailways  suchten dafür in Europa nach Busherstellern, weil sich der Mitbewerber Greyhound in Amerika exklusiv die neuen Busse bei heimischen Herstellern bauen ließ. Nach Vorgaben und Wünschen von Continental Trailways wurde der erste Golden Eagle in Handarbeit als Prototyp gebaut. 200 Busse folgten, es hätten weit mehr werden können, doch in Ulm wollte man nicht von nur einem Kunden abhängig werden und trennte sich in aller Freundschaft von Continental Trailways. Als digitales Gedankenspiel und Hommage an den Kässbohrer Golden Eagle ist der Entwurf von Jean-Marc Durand zu verstehen. Wobei, wenn man den Golden Eagle auf Basis der Setra TopClass sieht, man konnte ihn durchaus auch als Aufforderung an Setra verstehen... Mehr zur Entstehung der sehenswerten Fotomontagen des Franzosen gibt es auf einer Sonderseite Durand-Design von modellbus.info, dafür bitte hier klicken!

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Durand / Schreiber / Setra / 18. Dezember 2014)

 
     
 

AWM

Sondermodell Multiplicity

 
 

Mercedes-Benz Citaro im Maßstab 1/87

 
   

Mercedes-Benz Citaro Multiplicity AWM - modellbus.info

 

 
 

Wie Franz Bous mitteilt, hat der Miniatur Eisebunns-Club Reiserbann aus Luxemburg bei AWM einen Mercedes-Benz Citaro in den Farben von Autobus de la Ville de Luxembourg in zwei verschiedenen Versionen in einer Auflage von jeweils 150 Stück fertigen lassen: Der Wagen 263 mit dem Nummernschild GU 7209 ist auf der Linien 4 nach Cessange Boy Konen unterwegs, der Wagen 272 mit dem Nummernschild GU 7218 auf der Linie 1 nach Kirchberg Luxexpo. Dieser Bus trägt zudem noch die Heckreklame für Heemwei. Beiden Modellbussen gemeinsam ist die farbenfrohe Lackierung: Die Citaro sind nicht mehr in den altbekannten Farben Blau, Weiß und Orange lackiert, sondern zeigen das neue Erscheinungsbild der städtischen Buslinien namens Multiplicity. Die einzelnen Farbstreifen stehen für die Bewegung in der Hauptstadt, zu Fuß, per Fahrrad oder eben auch mit dem Bus. 27 Linien gibt es zur Zeit, die nicht nur von der Stadt, sondern auch von verschiedenen Busunternehmern bedient werden. Einzelne Kurse gehen weit über das Stadtgebiet hinaus und sind Teil der Verkehrsverbünde AVL, CFL, RGTR und TICE. Während die Modellbussen beim Miniatur Eisebunns-Club Reiserbann bereits ausverkauft sind, gibt es beim Fachhändler Lassner Sports & Fun noch einige wenige Modelle, hier geht es zum Onlineshop von Lassner Sports & Fun.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Bous / 18. Dezember 2014)

 
     

 

EK Verlag

Omnibus Kalender 2015

 

 

13 großformatige Blätter mit Omnibussen

 

 

 

EK Kalender Omnibus 2015 - modellbus.info

EK Kalender Omnibus 2015 - modellbus.info

 

 

 

Alle Jahre wieder: Mittlerweile ist der Omnibus-Kalender aus dem EK-Verlag schon eine feste Größe in der Omnibus-Kalenderwelt. Historische Omnibusse erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, und nicht selten sieht man Bus-Oldtimer immer mehr auf Sondertouren auf den Straßen fahren. Der Omnibus-Kalender 2015 aus dem EK-Verlag zeigt Aufnahmen aus einer Zeit, in der man noch beschaulich reiste. Eine nostalgische Omnibusreise quer durch Deutschland im Wandel der Jahreszeiten zeigt im Großformat (48 cm x 30 cm) 13 farbige Kalenderblätter (inkl. Titelbild) verschiedener Omnibusse. Gedruckt wurde wieder auf Kunstdruckpapier, eine Spiralbindung hilft beim sicheren Umblättern der schmucken Blätter. Omnibus-Nostalgie pur, die Auswahl zeigt wie gewohnt verschiedene Hersteller und Fahrzeugtypen wie den MAN SG 192, den Neoplan Metroliner im Carbondesign (MIC), den Saurer Alpenbus 2 BR, den Mercedes-Benz O 307, den Setra S 6, den Mercedes-Benz O 405 GTZ, den MAN/Büssing Emmelmann 12Ü210R15, den Mercedes-Benz O 303 11-ÜHE, den MAN SD200, den Mercerdes-Benz O 305, den Fleischer S5, den Kässbohrer SG 221 UL und den MAN MKN 26 mit Hubertia-Aufbau. Da sollte doch für fast jeden Geschmack etwas dabei sein! Alle Fahrzeuge werden mit einem kurzen Text auf der Rückseite des Kalenders vorgestellt. Hier geht es zum Onlineshop des EK-Verlages, der Omnibus Kalender 2015 kann aber auch beim Buchhändler vor Ort bestellt werden.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / EK Verlag / 18. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

DeinBus.de

Expansion trotz Insolvenz

 

 

39 Stadt-zu-Stadt-Verbindungen

 

 

 

Expansion trotz Insolvenz DeinBus.de - modellbus.info

Da kommt Freude auf: DeinBus expandiert trotz Insolvenz.

 

 

 

„Manchmal ist Angriff die beste Verteidigung. Mit der Erweiterung unseres Netzes auch in dieser wirtschaftlichen schwierigen Zeit zeigen wir, dass wir DeinBus nicht aufgegeben haben“, erklärt Alexander Kuhr, Gründer und Geschäftsführer von DeinBus. Siehe hierzu auch die Meldung vom 8. November auf modellbus.info. Die Fahrgastzahlen seien – trotz vorläufiger Insolvenz – stabil, heißt es seiten DeinBus. „Unsere Fahrgäste stehen wirklich hinter uns. Sie schätzen DeinBus für Qualität, Haltung und Mut und wollen den Markt nicht einigen großen Anbietern überlassen, die dann die Preise diktieren“, ergänzt Gründer Christian Janisch. Eine neue Linie, vier neue Destinationen sowie Optimierungen im bestehenden Fahrplan lassen 39 neue Stadt-zu-Stadt-Verbindungen entstehen und verbessern somit das Fernbusangebot in 19 Städten in Deutschland. Eine neue Linie verbindet Saarbrücken mit Stuttgart (über Pirmasens, Landau, Karlsruhe und Böblingen). In Stuttgart sind Umstiege von und nach München und Neu-Ulm möglich. Die Städte Pirmasens und Landau feiern Premiere im DeinBus-Netz. Derzeit führt DeinBus.de gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter, Christian Feketija, Gespräche mit mehreren Investoren über langfristige Finanzierung von DeinBus. Eine Entscheidung wird noch vor Weihnachten erwartet.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / DeinBus.de / 17. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

ETM-Verlag

Mehr Länge, alte Tugenden und ein neuer Rekord

 
 

lastauto omnibus 1-2/2015 erschienen

 
   

lastauto omnibus 1-2/2015 - modellbus.info

Der VDL Futura FMD2 hat auf der Teststrecke von lastauto omnibus einen neuen Verbrauchsrekord eingefahren.

 

 
 

Das Heft 1-2/2015 von lastauto omnibus ist erschienen. Neben einem Weihnachts-Gewinnspiel mit mehr als 100 Preisen stellt der zuständige Busredakteur Thorsten Wagner den neuen Mercedes-Benz CapaCity L vor. Mit dem Modellwechsel hin zu Euro VI hat der Großraum-Gelenkbus in der Länge um 1,5 Meter zugelegt und kann nun 191 Fahrgäste mitnehmen. Der Fahrbericht des Setra S 416 UL business offenbart typische Tugenden der Ulmer: Sachlich, aber selbstbewusst tritt der LowEntry-Bus gegen den Konzernbruder an und weiß sich mehr als nur zu behaupten, schreibt Wagner. Und natürlich wieder mit dabei: Ein Test. Diesmal ist der Bus-Tester mit dem VDL Futura FMD2 unterwegs. Das Ergebnis ist eine kleine Sensation: Der 369 PS starke Mitteldecker hat den Verbrauchsrekord auf der lastauto omnibus-Teststrecke gebrochen! Außerdem sehr lesenswert ist die Serie „Digitaler Tachograf“, zum Abschluss der Artikel gibt es eine Checkliste. Seit Anfang dieser Woche ist die Ausgabe 1-2/2015 im gut sortierten Zeitschriftenhandel oder im hauseigenen Onlineshop vom ETM-Verlag erhältlich.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / ETM-Verlag / Schreiber / 17. Dezember 2014)

 
     
 

Rietze

Aller guten Dinge sind drei

F O R M N E U H E I T  2 0 1 5

 
 

MAN SL 202 im Maßstab 1/87

 
   

MAN SL 202 Rietze Preview - modellbus.info

 

 
 

In der Meldung zum Neoplan N 416 SL II vom 1. Dezember stand geschrieben, dass Rietze im nächsten Jahr als Formneuheit den MAN SL 202 präsentieren wird. Damit haben die Altdorfer dann den dritten Standardlinienbus auf den Markt gebracht. Mit der Ankündigung der Neuheiten 03-04.2015 gibt es jetzt erste offizielle Details: Der Standard-Linienbus der 2. Generation von MAN wird zu Beginn von Rietze gleich in drei Varianten ausgeliefert: Neben den Linienbussen der Stadt Remscheid und Moers (Modell der BAHNedition) erscheint der MAN SL 202 auch noch als Bücherbus der Stadt Düsseldorf. 1984 hat MAN den SL 202 als Nachfolger des SL 200 auf den Markt gebracht. Schon fünf Jahre später wurde das Ende des Busses mit dem neuen, niederflurigen NL 202 eingeläutet. 1993 wurde die Produktion des SL 202 dann eingestellt. Wer so konservativ wie der Marke war, der konnte mit dem Hochflurbus aus der Türkei bedient werden, der Manas SL 222 wurde im türkischen Werk von MAN noch als türkischer Bruder weiter gebaut. Die Computeranimation von Rietze zeigt die ersten Farbvarianten der Formneuheit des MAN SL 202.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / MAN / Rietze / 16. Dezember 2014)

 
     
 

modellbus.info

Retro-Doppeldecker in Skopje

 
 

Yutong ZK 6116 HGS

 
   

Yutong ZK 6116 HGS Doppeldecker Skopje - modellbus.info

Yutong ZK 6116 HGS - Doppeldecker für Skopje mit englischem Vorbild

Yutong ZK 6116 HGS Doppeldecker Skopje - modellbus.info

Ganze 202 Doppeldecker hat Skopje neu in Dienst gestellt!

 

 
 

Sie sind rot-weiß verpackt und für die Bürger von Skopje fast wie ein Geschenk: Die Doppeldecker von Yutong. Mit Unterstützung von Experten aus Europa und preiswerten Omnibussen aus chinesischer Großserienfertigung konnte Skopjes Bürgermeister das Verkehrschaos lösen. Die Civitas-Initiative der Europäischen Union unterstützt Städte beim Aufbau einen Nahverkehrssystems, das auf Nachhaltigkeit, Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz ausgerichtet ist. Die Bewerbung der Stadt Skopje fand Gehör und wurde in das Projekt Renaissance für Städte mit historischem Hintergrund aufgenommen. Unter Aufsicht der EU wurde projektiert und evaluiert und die Grundlagenermittlung für ein neues Nahverkehrssystem geleistet. Schnell stellte sich dabei heraus, dass die Akzeptanz für den ÖPNV bei der Bevölkerung eng mit den Fahrzeugen verbunden ist. Die ausgemusterten Doppeldecker aus London waren seinerzeit mehr als willkommen, reparaturanfällige Busse aus Balkanstaaten wurden abgelehnt. Warum sich erst kein Busproduzent, dann aber doch gleich mehrere Hersteller um diesen Auftrag bemühten, steht in der Reportage über die Doppeldecker aus Skopje auf modellbus.info – zum Lesen bitte hier klicken!

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Yutong / Schreiber / 16. Dezember 2014)

 
     

 

Iveco Bus

Crossway LE im Onlineshop

 

 

Iveco Bus Crossway LE im Maßstab 1/87

 

 

 

Norev Crossway LE Ivecostore - modellbus.info

Auch im kleinen Maßstab ein Verkaufsschlager: Der Norev Iveco Bus Crossway LE

 

 

 

Iveco hat rechtzeitig zum Fest den begehrten Modellbus des Iveco Crossway LE von Norev im Maßstab 1/87 in den hauseigenen Onlineshop eingestellt. Kaum ist der Modellbus verfügbar, ist er auch schon wieder ausverkauft. Iveco hat aber versichert, der starken Nachfrage gerecht werden zu wollen. In Kürze sei der Crossway LE wieder verfügbar. Gleichzeitig macht Iveco darauf aufmerksam, dass der Onlineshop nur noch bis zum 17. geöffnet ist, vom 18. Dezember bis 6. Januar sind Weihnachtsferien und es ist kein Versand möglich. In der Zeit ist aber alternativ ein Besuch beim Iveco Händler vor Ort möglich, auch hier kann man die Artikel aus dem Onlineshop bekommen. Das von Norev aus Kunststoff gefertigte Modell ist in der bekannten unifarbenen Lackierung unter der Artikel-Nr. 3139686 erhältlich. Bei einigen Iveco Händlern sind aber auch schon rote Miniaturen gesichtet worden - ohne DB Aufdruck, mit Crossway Schriftzug. Hier geht es direkt zum Crossway LE im Iveco Onlineshop.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Iveco Bus / 16. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

Setra

Mit erhöhtem Dach hoch hinaus

 
 

Setra S 431 DT

 
   

Setra S 431 DT Bergkvarabuss - modellbus.info

Die Erhöhung des Glasdaches ist durch seitlich angeordnete Designelemente kaum sichtbar.

 

 
 

Sie fahren auf Fern- und Schnellbuslinien, bringen Fahrgäste mit einem exklusiven Bistroausbau an ihr Reiseziel oder Künstler zu ihrem nächsten Bühnenauftritt: Setra Doppelstockbusse sind universell einsetzbar. Wer die vielen Meldungen zum S 431 DT auf modellbus.info gelesen hat, der weiß, dass dieses Jahr die Verkaufszahlen des Doppelstockbusses sehr gut sein müssen. 2014 wurden insgesamt 240 Stück des S 431 DT verkaufen, wie es auf Nachfrage von modellbus.info bei der Ulmer Edelbus-Schmiede heißt. Einen ganz besonderen Doppelstockbus setzt Bergkvarabuss, das größte private schwedische Busunternehmen, auf neuen Überlandstrecken ein. Da die Ausschreibung eine Mindeststehhöhe von 1,85 m forderte, hoben die Doppelstockbus-Entwickler nach detaillierten Berechnungen der Aufbau-Festigkeit die Dachmitte oberhalb des Mittelgangs um 200 mm an. Der S 431 DT des in Kalmar ansässigen Kunden hat eine Gesamthöhe von 4,20 m, für die in dem skandinavischen Land keine Ausnahmegenehmigung erforderlich ist. Nach außen hin ist die dezente Erhöhung des Glasdaches durch seitlich angeordnete Designelemente kaum sichtbar. Um auf den Überlandstrecken einen reibungslosen Fahrgastfluss zu gewährleisten, wurde der vordere Aufstieg zum Oberdeck auf die rechte Seite hinter die Einstiegstür 1 verlegt. Der 1.150 mm breite, hintere Einstieg ist mit einer ausklappbaren Rampe ausgerüstet, auf der man Rollstühle und Kinderwagen bequem in den Fahrzeuginnenraum schieben kann. Reisende, die auf der Fahrt einen Computer oder ein anderes elektronisches Geräte nutzen möchten, finden an jedem Doppelsitz des mit insgesamt 75 Plätzen ausgestatteten Luxusbusses eine 230-Volt-Steckdose. Auch wenn die Fahrzeuge der Setra TopClass 400 im Jahr 2014 von der TopClass 500 abgelöst wurden, der Doppelstockbus ist kein altes Fahrzeug: Mit Euro VI-Antrieb der „Blue Efficiency Power“ Motorengeneration kann der aktuell gebaute S 431 DT mit über 40 Neuheiten aufwarten: Dazu zählen unter anderem ein überarbeitetes Cockpit mit neuem Multifunktionslenkrad, zwei serienmäßige Aufstiege sowie eine um 23 cm verbreiterte Kofferraumtür.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Setra / 15. Dezember 2014)

 
     
 

Mercedes-Benz

Und es gibt ihn doch...

 
 

Mercedes-Benz Travego im Maßstab 1/87

 
   

WM Bus 2014 DFB Travego - modellbus.info

Der Weihnachtsmann hat den WM-Bus als Modell...

 

 
 

...den Weihnachtsmann! Gut, so richtig glaubt keiner mehr an den Weihnachtsmann, doch seit er den WM-Bus als Modell im Maßstab 1/87 verteilt, hofft man doch irgendwie wieder, oder? Mercedes-Benz hat nach eigenen Angaben fast 3.000 Modellbusse in einer PC-Box in Auftrag gegeben. Rietze hat nicht nur den kleinen Travego hergestellt, sondern auch die Verpackung bedruckt: Ein schmucker Karton, der neben der Aufschrift von Mercedes-Benz mit dem Schriftzug Travego glänzt – und auf der Rückseite die Aussage, die sich auch auf dem Sockel befindet: Weltmeister fahren Mercedes-Benz. Da es keine Artikelnummer auf der Verpackung gibt, ist klar: Den WM-Bus gibt es nicht über die Mercedes-Benz Accessories GmbH im hauseigenen Onlineshop oder bei den Mercedes-Benz-Händlern vor Ort, es gibt ihn nur vom Weihnachtsmann. Augen auf, in Lappland ist der Weihnachtsmann jetzt nicht mehr. Im hohen Norden sind nur noch Daimlers Omnibusse zur winterlichen Fahrerprobung und wie von Insidern berichtet wird, sollen die auf dem Weg in den hohen Norden die Modellbusse beim Weihnachtsmann in Lappland abgegeben haben... Wer einen WM-Bus vom Weihnachtsmann geschenkt bekommt, der darf sich trotz der Unterschiede zum großen Vorbild freuen. Der Weihnachtsmann kann viel, doch lizenzrechtliche Fragen kurz vor Weihnachten abzustimmen, dass ist nicht seine Aufgabe. So sind weder das Logo des Generalausrüsters des Deutschen Fußballbundes (DFB), noch das Hashtag-Kürzel auf der Tür aufgedruckt. Die vier Sterne sind beim großen Vorbild nur auf den seitlichen Fenstern zu finden, beim Modellbus hingegen sind sie deutlich größer: Sie sitzen auch da, wo beim großen WM-Bus die Grafik des DFB samt Adler aufgebracht wurde, wie im Juli auf modellbus.info zu sehen war. Die Freude bei Fußball- und Omnibusfans über dieses Geschenk zum Fest dürfte trotzdem riesig sein, vor allem, weil dieses Modell so überraschend kommt. Damit ist auch klar, dass sich unter den vielen kostümierten Weihnachtsmännern der eine oder andere Mercedes-Benz Omnibusverkäufer versteckt...

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Mercedes-Benz / 15. Dezember 2014)

 
     

 

Scania

Scania will wachsen

 

 

Bilanz 2014 fällt positiv aus

 

 

 

Scania Stadt-, Überland- und Reisebus - modellbus.info

Im Jahr 2014 hat Scania in Deutschland bis zum Jahresende 170 Busse verkauft, 150 sind schon zugelassen.

 

 

 

Für Scania verlief das Bus-Geschäft in Deutschland im Jahr 2014 sehr gut: Bis zum Jahresende werde man 170 Busse verkauft haben, von denen 150 dann bereits zugelassen seien, so Frank Koschatzky, Direktor Verkauf Busse Deutschland/ Österreich. Die Bussparte von Scania werde weiter wachsen, nach eigenen Angaben wolle man stärkster Importeur in Deutschland werden. In diesem Jahr hätte man mit Solaris schon einen Wettbewerber überholt, im Jahr 2015 will das Bus-Team von Scania 250 neue Omnibusse in Deutschland auf die Straße bringen und weitere Importeure überholen. Zwei neue Bus-Verkaufsstützpunkte sollen dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen. Bis heute gibt es bundesweit schon 40 Service-Stützpunkte, die sich den Scania-Bus-Kunden widmen. Auch im Gebrauchtbusgeschäft will sich Scania stärker engagieren und die Ersatzteilverfügbarkeit verbessern. Aus der Zentrale gibt es für dieses Wachstum die benötigte Rückenendeckung, wie Mikael Lundqvist, Direktor Strategie bei Scania, versichert. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit stehen die Zeichen bei Scania auf Wachstum: Im Jahr 2020 sollen weltweit 15.000 Omnibusse verkauft werden. Das sind doppelt so viele Omnibusse wie im Jahr 2014. Da passt die Entwicklung auf dem deutschen Markt durchaus ins Konzept: Waren es im Jahr 2013 insgesamt 84 Omnibusse, so glänzt Scania ein Jahr später in Deutschland schon mit 150 neu zugelassenen Omnibussen. Damit hat Scania hierzulande die Bilanz schon einmal fast verdoppelt.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Scania / 15. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

Land der Ideen Management GmbH

Ohne Umweg nach Hause

 

 

Bedarfsorientierter Schulbusverkehr ausgezeichnet

 

 

 

Bedarfsorientierter Schulbusverkehr - modellbus.info

Uta Schneider (Leiterin der Regionale 2016), Dipl.-Geogr. Gerrit Tranel (Geschäftsführer ZVM Bus), Uli Quaas

(Deutschland - Land der Ideen), Julia Schinkler (Mitarbeiterin der Stadt Olfen), Mario Löhr (Bürgermeister Selm),

 Werner Oesterschlink (Deutsche Bank), Karl Schiewerling (Bundestagsabgeordneter), Josef Himmelmann

 (Bürgermeister der Stadt Olfen), André Pieperjohanns (Leiter RVM) und Wolfgang Kiski

(Beigeordneter der Stadt Haltern am See).

 

 Bedarfsorientierter Schulbusverkehr - modellbus.info

Der Bundestagsabgeordnete Karl Schiewerding ließ es sich nicht nehmen, dem Preisträger

persönlich zu gratulierten. „Schaut auf dieses Münsterland mit dem Kleinod Olfen“ war

sein Resümee am Ende seiner Laudatio.

 

 Bedarfsorientierter Schulbusverkehr - modellbus.info

Dank eines neuen Schulbus-Navis verkürzen sich die Fahrzeiten für die Kinder

 und Kommunen sparen Kosten.

 

 

 

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ wurde 2005 von der Bundesregierung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) mit dem Ziel gegründet, Deutschland mit seiner Innovationskraft und kreativen Ausstrahlung nach innen wie nach außen sicht- und identifizierbar zu machen. Seither werden mit unterschiedlichen Partnern Projekte initiiert, die unter Beweis stellen, dass Deutschland ein Land der Ideen ist. Ein Schulbus, der nur dort hält, wo Kinder auf ihrem Heimweg aussteigen wollen – anstatt eine Standardroute abzuklappern? Das ist im münsterländischen Olfen dank moderner Technik bereits Wirklichkeit. Und so funktioniert’s: Die Schüler halten beim Einsteigen ihre persönliche Chipkarte an ein Lesegerät, das die Daten mit ihrer heimischen Haltestelle an einen Computer übermittelt. Dieser berechnet automatisch die kürzeste Route für den Busfahrer. Das spart angesichts sinkender Schülerzahlen in ländlichen Räumen Kosten für die Kommunen. Kürzere Strecken ohne Leerfahrten schonen die Umwelt – und die Kinder kommen schnell und ohne Umwege nach Hause. Am Nikolaustag 2014 wurde die Stadt Olfen für das Projekt „Bedarfsorientierter Schulbusverkehr“ als „Ausgezeichneter Ort“ geehrt. Das Projekt schaffte es darüber hinaus auf Platz 2 von 100 Preisträgern im deutschlandweiten Publikumsvoting. Die Auszeichnung nahmen Josef Himmelmann, Bürgermeister der Stadt Olfen entgegen. „Ziel der Teilnahme an diesem Wettbewerb ist es, unser Projekt der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und somit die Möglichkeit darzustellen, dass auch andere ländliche Räume dieses Pilotprojekt vor Ort umsetzen können. Ein weiterer positiver Effekt des Wettbewerbs ist die bundesweite Vernetzung mit anderen Projektträgern“, so Himmelmann. Glückwunsch an die Macher in Olfen, bleibt zu hoffen, dass das Projekt bald bundesweit Schule macht.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Land der Ideen Management GmbH / Fotos: Sabine Grothues / 12. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

IndoBusSpotters

Indonesische TopClass 500 bewegt

 
 

Adi Putro Jetbus IIMS 2014

 
 

 

Die IndoBusSpotters haben ein Video des Adi Putro Jetbus IIMS2014 ins Netz gestellt.

 

 
 

Der auf der Indonesia International Motor Show 2014 von Adi Putro gezeigte Jetbus IIMS 2014 hat nicht nur auf der Messe für Aufsehen, sondern auch bei modellbus.info für zahlreiche eMails mit Kommentaren und weiteren Informationen gesorgt. Da bewegte Bilder mitunter einen besseren Eindruck vermitteln, gibt es heute ein Video der IndoBusSpotters, die die indonesische Interpretation der Ulmer TopClass bei ihrer Besichtigung mit der Filmkamera dokumentiert haben. Die große Stand-Klimaanlage im Fahrzeuginnern ist nicht Teil der Ausstattung, die war nur während der Messe im Bus aufgestellt, denn Adi Putro hat den Jetbus IIMS 2014 auf dem Freigelände präsentiert – und hier gab es Sonne satt mit mindestens 30 Grad, versichern die IndoBusSpotters. Das Video zeigt mehr als die Fotos in der Meldung vom 10. Dezember, doch so richtig kann man den neuen Omnibus nur live erleben, denn auch ein Video kann die Anmutung des verwendeten Materials und das haptische Erleben des Omnibusses nur bedingt wiedergeben. Zum Start des Videos bitte auf das Bild klicken!

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / IndoBusSpotters / 12. Dezember 2014)

 
     
 

Daimler Buses

2014 auf der Überholspur

 
 

Hohe Auslastung auch im Werk Neu-Ulm

 
   

Setra Busfertigung Neu-Ulm - modellbus.info

Im Gesamtjahr 2014 wurde die in Neu-Ulm produzierte Zahl von Stadt-, Überland- und

Reisebussen den Vorjahreswert von rund 2.350 Fahrzeugen deutlich übertroffen.

 

Setra Busfertigung Neu-Ulm - modellbus.info Setra Busfertigung Neu-Ulm - modellbus.info

In Neu-Ulm waren und sind die Fertigungslinien... 

 

Setra Busfertigung Neu-Ulm - modellbus.info

...weiter voll ausgelastet.

 

Setra Busfertigung Neu-Ulm - modellbus.info Setra Busfertigung Neu-Ulm - modellbus.info

Insgesamt sind im EvoBus Werk Neu-Ulm über 3.600 Arbeiter und Angestellte in den

Bereichen Lackierung, Sitzfertigung, Vor- und Endmontage sowie im Finish beschäftigt.

 

 
 

Ergänzend zu der Meldung vom 27. November und die hohe Auslastung des Standortes Mannheim meldet Daimler Buses, dass auch das Werk Neu-Ulm voll auf Kurs sei: Die Omnibusproduktion am Standort war über das gesamte Jahr 2014 auf einem sehr hohen Niveau ausgelastet. Grund war die anhaltend gute Nachfrage nach Reise- und vor allem Stadtbussen. Im Gesamtjahr 2014 wurde die in Neu-Ulm produzierte Zahl von Stadt-, Überland- und Reisebussen den Vorjahreswert von rund 2.350 Fahrzeugen deutlich übertroffen. Die Zahl der in Neu-Ulm lackierten Rohbaukarossen für den EvoBus-Produktionsverbund wird ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert von 6.000 Einheiten liegen. „Wir sind mit unserem Buswerk Neu-Ulm dieses Jahr sehr gut unterwegs und haben die Fertigungslinien weiter voll ausgelastet“, sagt Dr. Holger Steindorf, Geschäftsführer Produktion bei Daimler Buses und als Standortverantwortlicher zuständig für die über 3.600 Neu-Ulmer Busbauer. „Unser Geschäft mit Reise- und vor allem Stadtbussen in Europa floriert. Die hohe Nachfrage hat dazu geführt, dass wir das Produktionsprogramm für 2014 nochmals hochgeschraubt haben. Entsprechend hatten wir das ganze Jahr eine erhöhte Wochenarbeitszeit und mehrmals Samstagsarbeit eingeplant. Ein so außerordentliches Produktionsprogramm kann nur eine hoch qualifizierte und hoch motivierte Belegschaft wie die im Neu-Ulmer Werk von Daimler Buses leisten. Für diesen Spitzenjob sage ich vielen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier im Werk Neu-Ulm“, so Steindorf weiter. Insgesamt sind im EvoBus Werk Neu-Ulm über 3.600 Arbeiter und Angestellte in den Bereichen Lackierung, Sitzfertigung, Vor- und Endmontage sowie im Finish beschäftigt. Aufgrund der andauernden Modelloffensive bei Mercedes-Benz und Setra meisterte das Werk Neu-Ulm auch in 2014 zahlreiche Neuanläufe in der Produktion. Holger Steindorf: „Wir haben im Werk Neu-Ulm in 2014 insgesamt neun Neuanläufe mit unseren Omnibussen gemeistert. Allen voran steht die neue Setra TopClass 500, der mit Abstand beste Reisebus auf dem Markt. In der Produktion bedeutet das, dass unsere Mitarbeiter neue Modelle und Varianten fertigen. Diese Herausforderung stemmt die gesamte Belegschaft hier im Werk Neu-Ulm mit Bravour, zusätzlich zur an sich schon sehr hohen Auslastung.“

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Daimler Buses / 12. Dezember 2014)

 
     
 

Schuco

WM-Bus von 1954 ausgeliefert

F O R M N E U H E I T

 
 

Magirus-Deutz O 6500 im Maßstab 1/43

 
 

 

Magirus WM Bus 1954 - modellbus.info

Magirus-Deutz O 6500 als WM-Bus von 1954.

 

WM-Bus 1954 Deutschland - modellbus.info

Der erste WM-Mannschaftsbus der deutschen Nationalmannschaft 1954 in der Schweiz.

 

Magirus O 6500 Heck-Hutze - modellbus.info Sepp Herberger mit Fritz Walter WM 1954 - modellbus.info

Die markante Hutze am Heck und Sepp Herberger mit Fritz Walter samt Pokal.

 

 
 

Auf der Spielwarenmesse im Februar dieses Jahres präsentierte Schuco im Maßstab 1/43 einen Magirus-Deutz O 6500. Gleich in zwei Versionen wurde der Modellbus angekündigt: Als normales Handelsmodell in weiß-roter Farbgebung und als limitierte Edition "Wunder von Bern". Der WM-Bus von 1954 hat sogar den Jules-Rimet-Pokal an Bord! Und nicht nur den: Im Maßstab 1/43 sind Nationaltrainer Sepp Herberger und der Spielführer Fritz Walter mit im Bus! Zusammen mit einem Nachdruck der Kicker-Sonderausgabe dürfte der Modellbus vor allem auch Fußballfans begeistern. Doch die sollten sich beeilen, denn die Stückzahl ist begrenzt: es gibt nur 1.954 Modelle. Neben den liebevollen Details des aus Resine mit Fotoätzteilen gefertigten Modellbusses sticht bei dem Magirus noch etwas ins Auge: Die Hutze im Heckbereich. Dieses technische Detail verbindet die Form mit der Funktion: Die Hutze versorgt den Heckmotor mit ausreichend Luft zum Kühlen. Kühlung benötigte auch Kommentator Herbert Zimmermann, der nach dem Siegestreffer von Helmut Rahn "Tooor! Tooor! Tooor! 3:2 für Deutschland!" schrie. Am 4. Juli 1954 wurde die deutsche Nationalelf im Berner Wankdorf-Stadion in der Schweiz zum ersten Mal Fußball-Weltmeister. Als Sponsor der ersten Stunde stellte der legendäre Lkw- und Omnibushersteller Magirus-Deutz der deutschen Mannschaft einen Magirus O6500 Reisebus zur Verfügung, um die Sportler zu den verschiedenen Spielen in der Schweiz zu fahren. Beide Modellbusse sind ab sofort im hauseigenen Onlineshop von Schuco und bei Fachhändlern erhältlich, hier gibt es eine Übersicht von Fachgeschäften.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Schuco / Schreiber / 12. Dezember 2014)

 
     
 

Lion Toys

Phileas en miniature

 
 

APTS Phileas Gelenkbus im Maßstab 1/50

 
 

 

APTS Phileas Lion Toys 1/50 - modellbus.info

 
 

Auch wenn das große Vorbild seit Ende November diesen Jahres Geschichte ist, wie in der Meldung vom 4. Dezember zu lesen ist, den Modellbus des Phileas im Maßstab 1/50 noch. Noch, denn die Anzahl der vorhandenen Modelle des Gelenkbusses im Modellbusmarkt Oberammergau ist überschaubar, wie Konrad Pernetta mitteilt. Auch Lion Toys als Hersteller des Modellbusses hatte Insolvenz angemeldet, ist aber heute als Marke ein Teil von Tekno. Den Phileas-Modellbus gab es in vier Ausführungen: Jeweils als Gelenk- und Doppelgelenkbus, die Neuauflage hatte dann sogar Türen auf beiden Seiten, so wie er beispielsweise in Douai unterwegs war. Das im Modellbus Oberammergau erhältliche Modell zeigt die Ausführung Eindhoven, hier ist der Modellbus vorbildgerecht bedruckt und mit Türen auf der rechten Seite ausgestattet. Zum Besuch des Onlineshops des Modellbusmarktes Oberammergau bitte hier klicken!

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / APTS / van Unen / 12. Dezember 2014)

 
     

 

Daimler Buses

Marktanteil auf 64 Prozent gestiegen

 

 

Deutliche Absatzsteigerung mit Euro VI-Angebot

 

 

 

Daimler Buses mit 64 Prozent Marktanteil - modellbus.info

Gut in Fahrt: Daimler Buses hat bis 09/2014 in Deutschland ein Marktanteil von 64 Prozent eingefahren.

 

 

 

Für das Gesamtjahr 2014 rechnet Daimler Buses in Westeuropa mit einer deutlichen Absatzsteigerung im Komplettbusgeschäft. Mit den gestiegenen Verkäufen sollte sich der Marktanteil der Daimler Bussparte deutlich verbessern. Dieser lag nach neun Monaten auf dem Rekordniveau von 34%. Im Heimatmarkt Deutschland hat Daimler Buses den Marktanteil bis Ende September ebenfalls deutlich auf 64% ausgebaut. Holger Steindorf, Geschäftsführer Produktion bei Daimler Buses: „Im Hinblick auf die Produktionsauslastung war 2014 ein außergewöhnliches Jahr für das Buswerk Neu-Ulm. Besonders in den ersten sechs Monaten haben wir deutlich mehr produziert. Grund hierfür war die Einführung der Abgasnorm Euro VI.“ Für das Gesamtjahr 2015 geht Daimler Buses stand heute von einem Produktionsvolumen auf gutem Normalniveau aus. Im Zuge der zahlreichen Neuanläufe und Produktionsstarts investierte die Daimler Bussparte weiter kräftig ins Werk Neu-Ulm und stellte dafür mehr als 12,6 Mio. Euro zur Verfügung. Das Geld floss zum Beispiel in moderne Produktionsanlagen und Maschinen sowie den Aufbau eines dritten Blockheizkraftwerkes. „Wir haben in diesem Jahr den Standort weiter fit für die Zukunft gemacht und in wichtige Produkt- und Produktionsprojekte investiert. Dieses hohe Investitionsniveau werden wir 2015 halten“, sagt Holger Steindorf.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Daimler Buses / 11. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

IGES-Institut

Preis für Fernbus-Fahren um 14 Prozent gefallen

 
 

Massiver Preiskampf im Fernbus-Markt

 
   

Kilometerpreise Fernbusmarkt - modellbus.info

Die Langzeitauswertung zeigt, dass die Preise seit Marktöffnung stetig gefallen sind.

 

 
 

Seit zwei Jahren und unberührt von ersten Marktaussteigern liefern sich Fernbusunternehmen einen massiven Preiskampf. Wie eine Langzeitauswertung des IGES Instituts zeigt, sanken die durchschnittlichen Kilometernormalpreise je Fahrgast seit der Marktöffnung im Januar 2013 um rund 14 Prozent. Dennoch haben Fernbusanbieter ein umfangreiches Fernstreckennetz aufgebaut und sind spürbare Konkurrenten zur Bahn geworden. Kostete Buskunden der Kilometer Anfang 2013 zehn Cent, sind es aktuell 8,6 Cent. Um fünf Prozent sanken die durchschnittlichen Angebotskilometerpreise auf derzeit knapp vier Cent. „Dieser Abwärtstrend wird bald stoppen. Wir sehen zunehmend einzelne Anbieter, die mäßig stark die Preise erhöhen, erläutert Christoph Gipp“, Leiter des Bereichs Mobilität am IGES Institut. Unterdessen setzen wachsende Fahrgastzahlen der Fernbusse die Bahn weiter unter Druck. So wuchs die Zahl der Fahrgäste allein in 2013 um 226 Prozent auf gut acht Millionen. Für das Jahr 2014 rechnet Verkehrsexperte Gipp mit 15 bis 20 Millionen Buskunden. „Bemerkenswert ist die vom statistischen Bundesamt veröffentlichte Auslastung der Fernbusse von durchschnittlich 55 Prozent. Bei der Bahn liegt diese bei knapp 48 Prozent.“ Ursachen dieses rasanten Wachstums sind nicht nur die deutlich günstigeren Ticketpreise, sondern auch das umfassende Streckenangebot im Fernverkehr. Busse vernetzen nicht nur Metropolen, sondern binden auch die Fläche an - vor allem dort, wo die Bahn mangels Wirtschaftlichkeit nicht mehr oder seltener fährt. „Bahn und Fernbus können sich damit zu einem sinnvollen Gesamtsystem ergänzen. Ein fairer Wettbewerb ist dazu erforderlich, der faire verkehrspolitische Randbedingungen voraussetzt. Leider werden die Diskussionen dazu derzeit eher emotional statt sachlich geführt“, sagt Gipp. Der hohe Wettbewerbsdruck der Fernbusse werde dabei mittelfristig zu einer Marktkonzentration führen, an deren Ende drei bis vier große Player dominieren, erläutert Gipp. „Paradoxerweise ähneln sich beim Thema Marktanpassung Bus und Bahn, denn beide müssen ihre Strategien justieren, um in der Konkurrenz um Kunden attraktiver zu werden oder zu bleiben.“ Derzeitige Optionen der Busse sind neben Preisanpassungen und Linienveränderungen vor allem Differenzierungen der Angebote und Services. Die Etablierung der Nacht- und Auslandsangebote sind dafür die ersten und nicht die letzten Beispiele. Insgesamt hat sich das Fernbuslinienangebot auf 249 Linien erhöht und damit gut vervierfacht. Rund 7.100 wöchentliche Fahrten werden angeboten. 28 Fernlinien- Betreiber bewegen sich am Markt. Eingependelt haben sich in den vergangenen zwei Jahren die Marktanteile der Topanbieter. Gemessen an Fahrplankilometern bleibt weiter das Unternehmen MeinFernbus mit einem Marktanteil von 46 Prozent an der Spitze, gefolgt von Flixbus (29 Prozent), den Busmarken der Deutschen Bahn BerlinLinienBus und IC Bus (10 Prozent) sowie dem ADAC Postbus (8 Prozent).

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / IGES / 11. Dezember 2014)

 
     
 

Süddeutsche Zeitung

Bahnchef fährt Bus

 
 

Rüdiger Grube testet den Wettbewerb

 
 

 

Rüdiger Grube; Bus (c) Jet Foto Kranert - modellbus.info

Rüdiger Grube beim DB Award und Gallery Walk am Stand von Arriva Performance Monitor,

nominiert in der Kategorie Kunde, Qualität und Innovation. Der Bahnchef kann auch Bus...

 

 
 

In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung vom 3. Dezember 2014 verriet der Bahnchef Rüdiger Grube, dass er inkognito mit dem Fernbus gefahren sei. Er wollte sich nicht zu erkennen geben, weil er einfach mal wissen wollte, wie das denn so sei, wenn man mit dem Fernbus durchs Land fahre. Vor drei Wochen, also Anfang November fuhr er von Hamburg nach Berlin. "Ich wollte mal ausprobieren, wie das genau funktioniert, vom Anfang bis zum Ende." Der Bahnchef habe sich auf seinem Smartphone über das günstigste Ticket informiert. „Am Ende saß ich morgens um sieben mit elf weiteren Fahrgästen im Bus.“ Grube habe die Fahrt ziemlich unbequem gefunden, der Bus habe zudem eine Stunde Verspätung gehabt. Für die Fahrt habe der Bahnchef ganz regulär den Preis von zwölf Euro bezahlt, sagte er der Süddeutschen Zeitung. „Das ist Wahnsinn.“ Den Anbieter koste jeden Kilometer Fahrt 1,50 Euro, bei knapp 300 Kilometern von Hamburg nach Berlin seien das 450 Euro. „Wenn aber zwölf Personen jeweils zwölf Euro für ein Ticket zahlen, macht der Bus nur 144 Euro Umsatz“, rechnete Grube vor. Er schreibe also 300 Euro Verlust. Es sei also nicht verwunderlich, dass drei Anbieter bereits wieder aus dem Markt ausgeschieden seien. Der Bahnchef zeigte sich aber auch selbstkritisch: Auch die Deutsche Bahn AG, selbst der drittgrößte Fernbusanbieter in Deutschland, erreiche hier „nur mit großer Mühe eine schwarze Null“. Auf einen Preiskampf mit den meist deutlich billigeren Fernbussen wolle sich die Bahn nicht einlassen, sagte Grube weiter, dafür sei das System Schiene viel zu teuer geworden. Das Fazit des Bahnchefs: "Ich fand es ziemlich unbequem, wir kamen auch eine Stunde zu spät an."

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Deutsche Bahn AG / Jet Foto Kranert / Süddeutsche Zeitung / 11. Dezember 2014)

 
     
 

Postauto / Bloch

Das Ragusa-Postauto

 
 

Kartonmodell mit leckerer Füllung

 
   

Ragusa PostAuto - modellbus.info

 

Schweizer Tradition und Inbegriff eines Schokoladenriegels: Ragusa von Bloch

 

 
 

Die Fangemeinde der Postautos in der Schweiz ist bekanntlich groß. Das Verkehrsunternehmen wird dem u.a. mit einem Onlineshop gerecht, der neben Souvenirs und Geschenkideen rund um die PostAuto Schweiz AG auch Modellbusse bietet. Und natürlich gehört auch Schokolade zum Angebot, wie man jetzt sehen kann: Das PostAuto-Ragusa bietet neben einem Kartonmodell eines Postbusses noch 16 Ragusa à 25 Gramm. Ragusa ist für Schweizer ein Inbegriff eines Schokaldenriegels. Das rechteckige Stängel, wie es die Schweizer nennen, hat eine feine Praliné-Füllung und Dank der ganzen Haselnüsse auch einen unverkennbaren Geschmack. Die Idee dazu wurde mehr oder weniger aus der Not heraus geboren: Im Zweiten Weltkrieg war Kakao in der Schweiz knapp, das Angebot an Haselnüssen jedoch nicht. Die Mischen der Zutaten wurde für die Familie Bloch zum Erfolgsrezept, bis heute wird die Schokolade in der so genannten Classique-Variante in der gleichen Rezeptur hergestellt. Der Name für den Schokoladenriegel stammt übrigens nicht aus der Schweiz, sondern ist der kroatische Name für Dubrovnik, einem Urlaubsort der Familie Bloch. Ob sie es da erfunden haben, die Schweizer? Sicher ist, dass sich der Markenname Ragusa in allen vier Landessprachen der Schweiz problemlos aussprechen lässt. Wer jetzt Appetit auf einen exklusiven Ragusa mit Postauto hat, der wird im Onlineshop von PostAuto fündig.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Bloch / PostAuto / 11. Dezember 2014)

 
     
 

Adi Putro

Setra weltweit: TopClass 500 aus Indonesien?

 
 

Adi Putro Jetbus IIMS 2014

 
 

 

Adi Putro Jetbus IIMS 2014 - modellbus.info

Die Frontmaske des Adi Putro Jetbus IIMS 2014 folgt der alten Formensprache, ...

 

Adi Putro Jetbus IIMS 2014 - modellbus.info Adi Putro Jetbus IIMS 2014 - modellbus.info

 ...die Seitengrafik ist aber eindeutig eine Hommage an die Ulmer LaLinea!

 

Adi Putro Jetbus IIMS 2014 - modellbus.info

 Unterhaltungselektronik im Sitzrücken...

 

Adi Putro Jetbus IIMS 2014 - modellbus.info Adi Putro Jetbus IIMS 2014 - modellbus.info

 ...und eine 2+1 Bestuhlung für höchsten Komfort - der Fahrer bekommt Dekorelemnete aus Holz.

 

Adi Putro Jetbus IIMS 2014 - modellbus.info

 Auch das Markenemblem im Heckfenster lässt durchaus die Ulmer Schule erkennen...

 

 
 

Weltweit sieht man Setra-Omnibusse, auch in Indonesien kann man einem Setra begegnen. Doch bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass statt einer importierten TopClass 500 ein lokal aufgebauter Omnibus von Adi Putro mit einer gewissen Nähe zum Ulmer Omnibus unterwegs ist. Die Basis für den Jetbus IIMS 2014 bildet mit dem OC 500 RF 2542 ein dreiachsiges Chassis von Mercedes-Benz. Dem Anspruch an ein Premiumprodukt will der Hersteller Adi Putro mit einem äußerst luxuriösen Aufbau gerecht werden: Optisch sticht besonders die typische LaLinea der TopClass 500 hervor, die auch in der indonesischen Interpretation zweigeteilt als dreidimensionales Charakterelement den Wagenkörper charakterisiert und schließlich in einer pfeilförmigen Leuchte abschließt. Respekt, das muss man sich erst einmal trauen! Aber: In Indonesien gibt es keinen Musterschutz auf die Teile der TopClass 500, so dass man den Omnibus von Adi Putro durchaus auch als Hommage verstehen sollte. Die Indonesier sind seit den 70er Jahren im Karosseriebau aktiv, Mitte der 90er Jahre hätte man die Zusammenarbeit mit einem der größten und führenden Bushersteller in Deutschland begonnen, teilt Adi Putro mit. Durch diese Zusammenarbeit hätte man bis heute viel gelernt. Stimmt, denn wer einen Blick ins Innere des Jetbus IIMS 2014 wirft, der sieht sofort, dass es die Indonesier auch für ihren Bus den Premiumanspruch behaupten können: Eine höchst komfortable 2+1 Bestuhlung, die Sitze als Sessel aus feinstem Leder ausgeführt und elektronisch verstellbar sowie mit einer Massagefunktion! Im Sitzrücken modernste Unterhaltungselektronik samt Touch-Screen-Monitor und dazu am Sitz neben einer Steckdose natürlich noch ein USB-Stecker. Im Heck ein Servicebereich, so sind die 14 Meter mit 21 Sitzen schnell höchst komfortabel belegt. Der Fahrer hat einen, zumindest für europäische Verhältnisse, optisch ansprechenden aber mit Blick auf die Anordnung der Schalter noch ausbaufähigen Arbeitsplatz. Auch die Seitenwand des Fahrerplatzes und einige Übergänge der Armaturentafel sind weit von dem entfernt, was man in Ulm unter Premium versteht. Auf der Indonesia International Motor Show im September 2014 jedenfalls zog der Jetbus IIMS 2014 alle Blicke auf sich, einige der Besucher vermuteten sogar einen aus Europa importierten Bus. Adi Putro sagt, dass allein für das dreiachsige Chassis schon 1,5 Milliarden indonesische Rupiah, also umgerechnet knapp 100.000 Euro bezahlt werden müssten. Addiert man die formschöne Karosserie und die luxuriösen Ausstattung hinzu, so müsste man dann schon insgesamt 4,3 Milliarden indonesische Rupiah für den Omnibus verlangen. Die umgerechnet 285.000 Euro sind ein stolzer Preis, dessen ist sich der Hersteller bewusst. Adi Putro wirbt aber damit, dass man auch ein elektronisches Bremssystem, ein Antiblockiersystem, eine Antriebs-Schlupf-Regelung und ein elektronisches Stabilitätsprogramm bekäme – Technik, die von Mercedes-Benz stamme. Diese würde zweifelsohne zum Premiumanspruch des Busses passen, versichert man seitens Adi Putro. Und erste Käufer würden neben einem Premiumaufbau auf eine entsprechende Basis verlangen.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Adi Putro / Gilang Satria / 10. Dezember 2014)

 
     
 

Setra

Setra weltweit: ComfortClass 500 in der Karibik

 
 

S 515 HD auf Karibikinsel im Einsatz

 
   

Setra S 515 HD Martinique Transmorne - modellbus.info

Nicht auf Weltreise, sondern dauerhaft auf Martinique im Einsatz: Ein S 515 HD

 

 
 

Wer in der Karibik unterwegs ist und auf Martinique einen Stopp macht, der kann ab jetzt auf eine Fahrt in einer echten Setra ComfortClass 500 hoffen: Transmorne hat einen S 515 HD in Dienst gestellt! Zu den Fahrgästen des vor neun Jahren gegründeten Unternehmens mit reinrassigem EvoBus-Fuhrpark zählen neben Kreuzfahrtpassagieren, die für wenige Stunden auf der Karibikinsel verweilen, auch Hotelurlauber, VIP-Delegationen, Musiker, Sportler sowie Schüler. Der Zweiachser steht auch für Linienfahrten sowie für Fluggesellschaften zur Verfügung, die den luxuriös ausgestatteten Reisebus für Transfers ihrer Crews zwischen Flughafen und Hotels nutzen. Der S 515 HD bietet insgesamt 55 Fahrgästen Platz, die es sich auf Reisesitzen des Typs Setra Voyage bequem machen können. Neben einer modernen Audio- und Videoanlage stehen den Fahrgästen auf ihren Reisen unter anderem auch iPod und iPhone-Anschlussbuchsen zur Verfügung. Der Busfahrer kann in dem S 515 HD an einem klimatisierten Fahrerarbeitsplatz mit ergonomisch geformten Cockpit und Multifunktionslenkrad Platz nehmen und die Vorzüge des innovativen Bus-Konzeptes genießen: So bietet zum Beispiel eine Umfeldbeleuchung mit LED-Technik wertvolle Unterstützung bei Rückwärtsfahrten in der Nacht. Zudem ist das Fahrzeug mit Bremsassistent, elektronischer Niveauregulierung sowie mit einem Onboard-Diagnose-System ausgerüstet. Zur Ausführung gehört auch die Aufdach-Klimaanlage Typ EvoCool Komfort plus in Tropen-Ausführung und einer Kühlleistung von 39 kW, da auf der bergigen Blumeninsel über weite Strecken des Jahres hohe Temperaturen sowie eine hohe Luftfeuchtigkeit vorherrschen. Die französische Insel der kleinen Antillen liegt zwischen dem karibischen Meer und dem Atlantischen Ozean und ist etwa 7.000 Kilometer von Paris und 440 Kilometer vom südamerikanischen Venezuela entfernt.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Setra / 10. Dezember 2014)

 
     

 

VK Modelle

Mannschaftstransportwagen (MTW)

 

 

Midibus der Feuerwehr Köln

 

 

 

Feuerwehr Köln MBUS 7 - modellbus.info

Florian Köln 07/19-01

 

 

 

Veit Kornberger von VK Modelle hat jetzt den Mannschaftstransportbus der Berufsfeuerwehr Köln auf Basis seines MAN/Göppel-Midibusses ausgeliefert. Wer genau hinsieht, der erkennt einen Längenunterschied: Das große Vorbild ist ein A66, das Modell ein A76. Auch die Scheiben geben im kleinen Maßstab den Blick ins Innere frei, dunklere Gläser wären wünschenswert gewesen. Ansonsten sind aber alle Details auch im kleinen Maßstab nachgebildet worden: Die vier Blaulichter von Hänsch Nova sind ebenso am Bus zu finden wie die aufgedruckten Frontblitzer Typ Hella BSX-Multi. Auch die Bezeichnung MBUS 7 sowie das Kennzeichen K 27477 sind aufgedruckt. Der Midibus der Berufsfeuerwehr Köln hört intern auf die Bezeichnung Florian Köln 07/19-01 und ist ein MTW, ein Mannschaftstransportwagen. Die Feuerwehr nutzt den von Göppel auf einer MAN-Basis im Jahr 2004 aufgebauten Midi-Linienbus als Betreuungsfahrzeug bei größeren Einsätzen – neben Einsatzkräften können auch Passanten aufgenommen werden. Der MTW ist ab sofort im Fachhandel erhältlich, hier gibt es eine Übersicht von Fachgeschäften.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / BF Köln / VK Modelle / 10. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

DB Mobility Logistics AG

IC Bus von Düsseldorf nach London und von London nach Düsseldorf

 

 

Der IC Bus macht mobil

 

 

 

DB IC Bus London - modellbus.info

Foto: DB Mobility Logistics AG - Claus Weber

 

 

 

Was neue Anbieter auf dem Fernbusmarkt können, kann die Bahn auch: Die Deutsche Bahn (DB) testet ab 19. Dezember eine IC-Bus-Verbindung von Düsseldorf nach London. Ab sofort können Fahrkarten für die Fahrt von Düsseldorf über das niederländische Eindhoven und das belgische Antwerpen nach London gebucht werden. Bis zum 31. Januar 2015 wird der IC Bus freitags und samstags über Nacht in die britische Hauptstadt verkehren. Zwischen Dover und Calais nutzt der IC Bus die Fähre über den Ärmelkanal. Der erste Bus startet am 19. Dezember. Die Rückreise kann jeweils samstags und sonntags zwischen dem 20. Dezember und 1. Februar erfolgen. Die Fahrt von Düsseldorf – ZOB am Hauptbahnhof – zur London Victoria Coach Station dauert 10,5 Stunden. Der Haltepunkt Düsseldorf Flughafen entfällt. Die DB bietet die Verkehre in Zusammenarbeit mit DB Arriva, der DB-Tochter für den Regionalverkehr im europäischen Ausland, an. Am Ende der Testphase werden die gesammelten Erfahrungen bewertet und es wird über das weitere Vorgehen entschieden. Tickets für die einfache Fahrt von Düsseldorf nach London gibt es mit dem Europa-Spezial IC Bus ab 29 Euro. Kombiniert mit der BahnCard 25 ist die Fahrkarte bereits ab 21,75 Euro erhältlich. Es besteht Reservierungspflicht teilt die DB mit, die Sitzplatzreservierung ist im Fahrpreis enthalten. Zum Einsatz kommen die bekannten Setra-Doppeldecker. Die DB bietet den Fahrgästen ein kostenloses WLAN auf dem europäischen Festland sowie einen kleinen Getränke- und Snack-Verkauf sowie ausreichend Platz für Gepäck und ein WC an.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Deutsche Bahn / Claus Weber / 09. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

BUS TV

Alltag Autobahn - der Fernbusfahrer

 
 

Porträt eines Fernbusfahrers

 

 

 

Porträt eines Fernbusfahrers - zum Start des Videos bitte auf das Bild klicken!

 

 

 

Sascha Böhnke, Test- und Technikredakteur der Fachzeitschrift Omnibusrevue und des Magazins BUSFahrer, begleitete zwei Tage lang einen Fernbusfahrer auf der Fahrt von Berlin nach München und zurück. Mit dabei war neben dem Fotoapparat für die Reportage im Heft auch die Filmkamera. Das Ergebnis ist mehr als empfehlenswert, denn im Gegensatz zu den Reportagen der privaten Fernsehsender ist Sascha Böhnke eine objektive Berichterstattung gelungen. Knapp eine halbe Stunde informiert der Beitrag von BUS TV unvoreingenommen über den Berufsalltag eines Fernbusfahrers. Nach eigenen Angaben hat Sascha Böhnke im Vorfeld bei verschiedenen Anbietern nachgefragt, bei Nussbaum Reisen aus Augsburg gab grünes Licht und alle Unterstützung, die ein Reporter für dieses Vorhaben benötigt: Das beginnt bei der Bereitschaft des Fahrers, trotz des engen Zeitfensters für Filmaufnahmen anzuhalten und endet mit dem beantworten vieler Fragen. Zum Start des Videos bitte auf das Bild klicken!

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / BUS TV / Böhnke / 09. Dezember 2014)

 
     
 

AWM

MeinFernbus-Modell aus Österreich

 
 

Setra S 431 DT im Maßstab 1/87

 
   

MeinFernbus Dr Ridchard S 431 DT - modellbus.info

 

 
 

In der Nachricht vom 19. November war der kleine Setra-Doppeldecker im Zusammenhang mit der Meldung über die Ausweitung des Angebotes in Österreich schon zu sehen. Wer genau hingesehen hat, konnte schon seitlich einen Unterschied ausmachen: Vorbildgerecht war der kleine Doppeldecker mit MeinFernbus.at bedruckt. Ab sofort ist der Setra S 431 DT mit der Lackierung der Dr. Richard Gruppe aus Österreich auch im neuen Fanshop von MeinFernbus erhältlich. Im Gegensatz zur deutschen Ausführung des Setra Doppeldeckers, die auch noch im Fanshop von MeinFernbus erhältlich ist, hat die österreichische Ausführung beispielsweise ein weißes Dach und einen LED-Zielschildkasten an der Front. Der Onlineshop mit mittlerweile vier verschiedenen MeinFernbus-Modellbussen ist unter www.meinfernbus-fanshop.de erreichbar.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / MeinFernbus / 09. Dezember 2014)

 
     

 

Solaris

Elektrobusse im neuen Urbino-Design

 

 

Drei neue Solaris Urbino 12 electric

 

 

 

Der neue Solaris Urbino 12 electric - modellbus.info

Hinter der Dachverkleidung verschwindet die Technik für das Nachladen des neuen Solaris Urbino electric.

 

Christian Goll Wilhelm Lindenberg solaris üstra - modellbus.info

Solaris Vertreter Christian Goll und üstra Vorstand Wilhelm Lindenberg freuen sich über

die drei Elektrobusse, die Anfang 2016 in Hannover fahren werden.

 

Neuer Soalris Urbino electric für die üstra - modellbus.info

Neuer Solaris Urbino 12 als Elektrobus für die üstra.

 

 

 

Am 5. Dezember 2014 unterschrieben Solaris Bus & Coach und das städtische Verkehrsunternehmen üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe einen Vertrag über die Lieferung von drei Batteriebussen Urbino 12 electric. Die Fahrzeuge werden mit einem innovativen, auf dem Dach der Busse installierten Pantograph-Ladesystem ausgestattet werden. Es ist die erste Bestellung für Solaris-Elektrobusse auf Basis des neuen Urbino, der seine Premiere auf der IAA Nutzfahrzeuge 2014 – zufällig ebenfalls in Hannover – feierte. Die modernen Elektrobusse werden Ende des Jahres 2015 nach Hannover geliefert werden. Eine  technologische Innovation in den neuen Solaris Urbino 12 electric ist die Nutzung der elektrischen Achse ZF AVE 130 mit zwei radnabennahen elektrischen Motoren. Dank dieser Neuerung ist der Urbino electric noch leichter und kann eine größere Anzahl Passagiere befördern. Zusätzliche Gewicht-Ersparnisse resultieren aus der Konstruktion des neuen Urbino, welcher einige Hundert Kilo leichter als sein Vorgänger ist. Die Fahrzeuge werden mit Lithium-Titanat-Batterien mit einer Kapazität von 120 kWh ausgestattet. Ein großer Vorteil des Busses ist, dass ihm das innovative Dach-Ladesystem den ganztägigen Betrieb ermöglicht, ohne zum Depot fahren zu müssen. Die Batterien werden während des Tages durch ein externes Ladegerät mit einer Leistung von 450 kW via Schunk-Pantograph geladen. Lediglich vier bis sechs Minuten Nachladezeit werden reichen, um die Fahrt fortzusetzen. Die Elektrobusse von Solaris werden auf den Linien 100 und 200 eingesetzt, die die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Hannovers verbinden. In der Nacht wird der Bus durch einen Plug-in-Anschluss im Betriebshof nachgeladen. Dafür werden externe Ladegeräte mit einer Leistung von 32 kW genutzt. Die üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe investieren seit vielen Jahren in einen emissionsfreien öffentlichen Personennahverkehr, unterstützt von Solaris als langjährigem Bus-Lieferant. In Hannover verkehren bereits 29 Solaris-Hybridbusse. Der Hannoversche Verkehrsbetrieb besitzt Optionen für weitere 24 Einheiten. Außerdem verkehren in der Hauptstadt Niedersachsens 52 Dieselbusse Urbino 12. Die Elektrobusse sollen ab Anfang 2016 im Linienbetrieb auf der Linie 100/200 getestet werden. Vorgesehen ist, die Busse in einem Schnellladeverfahren am Endpunkt August-Holweg-Platz mit Strom aus dem Netz der Stadtbahn zu versorgen. Die Elektrobusse werden im neuen Urbino-Design ausgeliefert. „Dies ist ein großer Schritt in Richtung auf die CO2-freie Mobilität in Hannover“, sagte dazu Wilhelm Lindenberg, Vorstand Personal und Betrieb der üstra. „Wir bieten mit unseren Bahnen bereits seit rund 100 Jahren Elektromobilität an und wollen in Zukunft auch unsere Busse rein elektrisch betreiben. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz in der Region Hannover.“ Wilhelm Lindenberg dankte allen Partnern, vor allem der Region Hannover, dem Bundesumweltministerium und enercity für ihre Unterstützung bei diesem Projekt.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Solaris / Üstra / 08. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

BUSFahrer

Der neue BUSFahrer ist da!

 

 

Ausgabe 4/14 randvoll voll mit spannenden Busthemen

 

 

 

BUSFahrer 4/14 - modellbus.info

 

 

 

Das vierte Heft des Magazins BUSFahrer aus dem Verlag Heinrich Vogel ist erschienen, seit dem Wochenende ist das Heft am Kiosk und im Zeitschriftenhandel erhältlich. Neben ausführlichen Technikberichten (z.B. Test des VDL FMD, Setra Mitteldecker, IAA-Messebericht, Vorstellung des neuen Solaris Urbino), interessanten Service-Themen (z.B. Forum Fernbusverkehr, Reisen mit Senioren, Gelenkverschleiß bei Busfahrern, Länderreport Niederlande, Raststätte im Test) und spannenden Reportagen (z.B. mit dem Fernbus unterwegs, FiF-Ausbildung, Fahrsicherheitstraining, mexikanische Busfahrer, Oldtimer-Restauration) gibt es auch eine Reportage über einen Modellbusse aus Thailand, die von einem Designer entworfen und als Unikate gebaut werden. Wer den BUSFahrer nicht am Kiosk oder im Zeitschriftenhandel bekommt, kann das Magazin BUSFahrer auch abonnieren. Als Prämie gibt es übrigens einen Modellbus aus dem Hause Rietze. Der BUSFahrer hat den Neoplan Jetliner im Maßstab 1/87 im Design der ersten Ausgabe 2004 auflegen lassen. Da von diesem Modell nur eine sehr begrenzte Auflage hergestellt wurde, ist es schon jetzt unter Modellbussammler sehr begehrt...

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / BUSFahrer / Schreiber / 08. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

AWM

Hoch hinaus mit neuem Doppeldecker

 

 

Setra S 431 DT als PostAuto im Maßstab 1/87

 

 

 

Setra S 431 DT PostAuto AWM - modellbus.info

Erobert jetzt auch die Schweizer Bergwelt: Setra Doppeldecker im Dienst von PostAuto.

 

 

 

Jean-Francois Bise von 1-87lkwmodell.ch hat modellbus.info über ein neues Sondermodell in den Farben von PostAuto informiert. Die PostAuto Schweiz AG verfügt über eine dezentrale Organisation,  die in neun PostAuto-Regionen eingeteilt ist. Zentral ist aber die Beschaffung der Fahrzeuge: Alle eingesetzten Omnibusse werden durch die PostAuto Schweiz AG beschafft. Der Kauf neuer Fahrzeuge wird nach den Regeln der Welthandelsorganisation im 2-Jahres-Rhythmus ausgeschrieben – jährlich kommen so zwischen 80 und 120 neue Fahrzeuge in den Fuhrpark. Die PostAuto-Region Graubünden mit Sitz in Chur betreut den ganzen Kanton Graubünden. Hier soll der von AWM in der Sonderserie Schweiz aufgelegte Setra S 431 DT ab diesem Winter neu zum Einsatz kommen, wie Jean-Francois Bise mitteilt. Der kleine Modellbus ist wie das große Vorbild bedruckt, sogar das Kennzeichen GR162989 samt der Wappen ist wiedergegeben. Der Setra S 431 DT in der PostAuto-Ausführung ist ab sofort im Onlineshop von von 1-87lkwmodelle.ch erhältlich.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Bise / PostAuto / Schreiber/ 08. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

modellbus.info

Bastelbögen zum Download

 

 

Drei Bastelbögen zum Download - free download of 3 papercraft model buses

 

 

 

Ho, ho, ho... - modellbus.info 

 

 

 

Das Brauchtum am Nikolaustag entstammt der Nikolauslegende. Von Nikolaus von Myra, dem "heiligen Nikolaus", wird erzählt, dass er sich an seinem Geburtstag mit dem kostbaren Bischofsmantel und dem Hirtenstab zur Hand als Geschenkebringer auf den Weg machte. Seinen Esel belud er mit einem schweren Sack, der mit Äpfeln, Nüssen, Mandarinen und Honigkuchen gefüllt war. Er schritt durch die Straßen und verteilte die Gaben und machte diesen Tag zu einem großen Fest. Das Auftreten des Heiligen Nikolaus als segensreicher Wohltäter wird seit dem 17. Jahrhundert in der Tradition des Schenkens durchgeführt. Ursprünglich war der Nikolaustag auch der Tag der Weihnachtsbescherung. In einigen Ländern ist er dies auch heute noch. Die Haltung der Reformatoren gegen die Heiligenverehrung führte dazu, dass die Bescherung in vielen Ländern auf den Weihnachtstag verlegt wurde – so wurde Nikolaus als Gabenbringer mancherorts vom Christkind abgelöst. Heute, am 6. Dezember, dem Gedenktag des Nikolaus von Myra, gibt es von modellbus.info wieder die Bastelbögen zum Herunterladen: Entweder einen Travego von Mercedes-Benz, einen Cityliner von Neoplan oder den Doppeldecker der TopClass-Baureihe von Setra. Wer die Modellbusse bauen möchte, der sollte die Bastelbögen auf Papier mit einer Stärke von rund 200 Gramm ausdrucken. Zum Download bitte auf den jeweiligen Bustyp klicken. Schere, Schneidemesser, Stecknadel, Klebstoff und Lineal reichen, um die Modellbusse bauen zu können. Viel Spaß beim Basteln und einen besinnlichen 2. Advent wünscht modellbus.info!

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / 06. Dezember 2013)

 

 

 

 

 

HEAG

Aufgestockt: Erste Doppeldecker für Darmstadt

 

 

Setra S 431 DT in Linienbusausführung

 

 

 

Setra S 431 DT HEAG - modellbus.info

Fuhrpark aufgestockt: Der erste Doppeldecker in Darmstadt.

 

Setra S 431 DT Übergabe HEAG - modellbus.info

Vertreter der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Dadina und des HEAG Verkehrskonzerns

präsentieren den neuen AirLiner auf dem Luisenplatz.

 

 

 

Ende November stockte die Hessische Eisenbahn Aktiengesellschaft (HEAG), der kommunale Verkehrsbetrieb in Darmstadt, den Fuhrpark mit den ersten Doppeldecker-Bussen in der Geschichte des Unternehmens auf, wie Christian Marquordt mitteilt. Und wer zur Zeit einen Liniendoppeldecker kauft, der bestellt in Ulm bei Setra. Die Spatzen pfeifen es schon von den Dächern: 2014 wird das Jahr für den S 431 DT. Erst am 31.12. wollen die Ulmer die genaue Zahl nennen, doch man kann schon jetzt von einem deutlichen Sprung zu den Vorjahren ausgehen. Die HEAG hat drei Setra Doppledecker in einer speziellen Linienversion erhalten. Die Fahrzeuge werden auf der Schnellbus-Linie „Air“ (auch Airliner genannt) zwischen dem Darmstädter Hauptbahnhof und dem Frankfurter Flughafen eingesetzt. Die HEAG betreibt diese Linie seit 1990. Es gibt für die Linie drei Kurse, für jeden steht ein Doppeldecker zur Verfügung. Als Reservewagen bleibt der jüngste der bisher auf dieser Linie eingesetzten Wagen, ein 13 Meter langer Kombi vom Typ VDL-Bova Futura FHD im Bestand. Rund 30 Minuten dauert jeweils die Fahrt, die ohne Zwischenstopp über die Autobahn zum Ziel führt. Die Doppeldecker kommen jeweils auf eine tägliche Laufleistung von rund 600 Kilometer, was für einen Linienbus durchaus bemerkenswert ist. Der Grund für die HEAG, die neuen Doppeldecker anzuschaffen, sind die seit Jahren steigenden Fahrgastzahlen auf der Flughafenlinie. Ralf Steinmetz, Geschäftsführer der HEAG mobilo: „In letzter Zeit kam es zunehmend vor, dass wir in den bisher eingesetzten VDL Futura noch stehende Fahrgäste mitnehmen mussten. Eigentlich dürfen unsere Flughafen-Schnellbusse 100 km/h fahren, aber mit stehenden Fahrgästen ist das natürlich nicht erlaubt. Dann muss der Bus deutlich langsamer fahren, und das wiederum ist im Fahrplan nicht vorgesehen. Da haben Sie Fahrgäste im Wagen, die Sorge haben, ihren Flug zu verpassen, weil der Bus so langsam unterwegs ist.“ Die neuen Doppeldecker bieten 75 Sitzplätze, bisher waren es nur 46. Und auch bei der Technik hat die HEAG aufgerüstet: Den Fahrgästen steht ein kostenloses WLAN zur Verfügung. Damit dürfte die Fahrt wie im Fluge vergehen...

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / HEAG / Marquordt / 05. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

Podszun Verlag

Omnibus Jahrbuch erschienen

 

 

144 Seiten mit sehenswerten Fotos und lesenswerten Texten

 

 

 

Podszun Omnibus Jahrbuch 2015 - modellbus.info

Allein der Fotos und Zeichnungen wegen ein Muss: Das Omnibus Jahrbuch 2015.

 

 

 

Der Podszun-Verlag, der Verlag für Motorbücher, hat in diesem Jahr in der Reihe der Jahrbücher zum ersten Mal auch ein Omnibus Jahrbuch aufgelegt. Peter Michaelis hat mit Unterstützung des Podszun Verlages eine langjährige Idee umgesetzt, wie er im Vorwort schreibt. Zeitzeugen und Informationen aus den Archiven der Omnibushersteller machen den interessanten Mix dieses Jahrbuches aus. Auch in Zukunft möchte Peter Michaelis mit Unterstützung von Omnibusinteressierten nicht nur ehemalige Omnibushersteller und deren Fahrzeuge darlegen, sondern auch Sprachrohr der aktiven Oldtimer-Omnibusszene sein. Das dürfte zweifelsohne gelingen, denn schon im ersten Omnibus Jahrbuch sind Beiträge abgedruckt, die mehr als lesenswert sind. So gibt es die Geschichte von Ramseier & Jenzer, ein Porträt der Karosseriefabrik Robert Bär, Wissenswertes über den Karosserie- & Fahrzeugbau Ernst Hartmann sowie den Karosseriebauer Ludwig Schenk, Interessantes über das Schaffen Prof. Dr. Deiters, die Geschichte des NWF-Ford-Leichtbusses, Artikel über den Henschel HS 100 N / 120 N und HS 200 UN, einen Beitrag über die Restaurierung des österreichischen Saurer Postbusses Typ 5 GF-U, von Gerd Lamping den Beitrag vor 50 Jahren – eine Klassenfahrt mit Hindernissen, eine Reportage über die ersten 25 Jahre der Omnibus-Oldtimer-Szene, Informationen über die Omnibus-Classics und eine Vorschau auf internationale Omnibustreffen im nächsten Jahr. Neben den gelungenen Texten sind es besonders die bisher unveröffentlichten Fotos, die den Wert des Jahrbuches ausmachen. Das Omnibus Jahrbuch 2015 kann ab sofort im hauseigenen Onlineshop des Verlages und in jeder Buchhandlung bestellt werden. Werb beim Verlag direkt bestellt, wird in Deutschland versandkostenfrei gegen Rechnung beliefert – außerdem gibt es ein 14-tägiges Rückgaberecht, was bei diesem gelungenen Jahrbuch aber wohl nicht in Anspruch genommen werden muss.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Podszun / Schreiber / 05. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

Rietze

GRTW Feuerwehr Augsburg

 

 

Mercedes-Benz Citaro im Maßstab 1/87

 

 

 

GRTW Feuerwehr Augsburg Rietze - modellbus.info

Teil der wieder aufgelegten Exklusiv-Serie im Dezember 2014:

66989 Mercedes-Benz Citaro, GRTW Feuerwehr Augsburg.

 

 

 

Den Großraumrettungswagen (GRTW) auf Omnibus-Basis der Feuerwehr Augsburg hatte Rietze schon einmal im Jahr 2008 aufgelegt, damals jedoch als Lions City und nicht als NL 202 der zweiten Serie, so, wie er bei der Feuerwehr im Einsatz war. Mit den vier Sondermodellen, die Rietze jetzt angekündigt hat, ist der aktuelle GRTW der Feuerwehr Augsburg diesmal ganz vorbildgerecht im kleinen Maßstab umgesetzt worden. Im Herbst diesen Jahres hat die Feuerwehr Augsburg den neuen Florian F A 1-75-1 in Dienst gestellt, der den alten, 2007 in Dienst gestellten, GRTW auf MAN-Basis ablöst. Nicht nur die Lackierung des neuen GRTW, sondern auch das Kennzeichen A BF 751 hat Rietze entsprechend verkleinert. Die Augsburger Feuerwehr nutzt den umgebauten Linienbus als Großraumrettungswagen, um so allen einsatztaktischen Ansprüchen gerecht werden zu können: Der ehemalige Linienbus verstärkt den Rettungsdienst und hilft insbesondere bei der Bewältigung eines Massenanfalls von Verletzten und deren sachgerechter Beförderung. Außerdem ist die Unterbringung von evakuierten Hausbewohnern möglich. Die Basis, ein Mercedes-Benz Citaro, wurde als gebrauchter Bus von der Gersthofer Verkehrsgesellschaft (GVG) erworben. Der veräußerte Citaro war dort als Wagen 108 im Furhpark, bevor der Citaro der ersten Generation ausgemustert wurde. Der Linienbus wurde dann von der Feuerwehr Augsburg vor Ort in Eigenregie auf die Bedürfnisse als GRTW aus- und umgebaut. Mit SoSi-Anlage (2 X Hänsch DBS 2000 LED, Martin Presslufthörner und LED-Frontblitzer Hänsch Sputnik Nano) und  einer Verkehrswarnbeklebung am Heck ist der neue GRTW ist an der Hauptfeuerwache an der Berliner Allee in Augsburg stationiert. Den kleinen Augsburger GRTW kann man, sofern man jetzt bei Rietze das Modell der „Exklusiv-Serie“ im hauseigenen Onlineshop bestellt, ab 12. Dezember zugeschickt bekommen. Der GRTW ist limitiert, wer zuerst bestellt, bekommt zuerst -  Lieferung solange der Vorrat reicht. Hier geht es zum Onlineshop von Rietze.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / FW Augsburg / Rietze / 05. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

Hondius

APTS meldet Insolvenz an

 

 

Ende der Phileas-Produktion

 

 

 

APTS Phileas 18 m - modellbus.info

Der Phileas wurde als Gelenk- und Doppelgelenkbus gebaut.

 

APTS Phileas 26 m - modellbus.info

50 Phileas mit 26 Metern Länge waren am Bosperus im Einsatz.

 

APTS Phileas Brennstoffzellenhybrid 18 m - modellbus.info

Köln erhielt zwei Phileas-Gelenkbusse als Brennstoffzellen-Hybridbus.

 

APTS Phileas 18 m und 24 m - modellbus.info

Gelenk- und Doppelgelenkbus an einer Haltestelle in Eindhoven.

 

 

 

Hinter dem Kürzel APTS verbarg sich das Advances Public Transport System. Verbarg, weil APTS jetzt Insolvenz angemeldet hat, wie Harry Hondius schreibt. Der belgische ÖPNV-Profi teilt weiter mit, dass der Name der Niederländer auch ihr Programm war: das APTS-Team stand für die Entwicklung von fortschrittlichen Transportlösungen für den öffentlichen Nahverkehr. Das Unternehmen wurde 1998 in Helmond gegründet, im Süden der Niederlande. Hinter APTS standen die VDL-Gruppe mit 70 Prozent und Simac Techniek mit 18 Prozent. Die Noord-Brabant Development Agency, eine staatliche Agentur zur Förderung regionaler Projekte, hielt 12 Prozent. Die Niederländer haben mit dem Phileas ein innovatives Mobilitätssystem entwickelt und produziert. Der Phileas war für das Fahren auf Busspuren vorbereitet,  die Navigation folgte einer vorprogrammierten Strecke. Hierfür wurde in den Straßenbelag ein Magnet-Leitsystem eingelassen. Besonders stolz waren das APTS-Team darauf, dass der Phileas nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch autonom fuhr. Lediglich die Gesetzeslage verhinderte es, weiß Hondius. Der Phileas wurde mit einer Länge von 18 Metern mit einem Gelenk sowie in einer Doppelgelenk-Ausführung mit 24 bzw. 26 Metern produziert. In Eindhoven sind elf Gelenkbusse sowie ein Doppelgelenkbus im Einsatz. Auch in Korea oder Israel ist der Phileas unterwegs. In Europa ist aber auch der Einsatz als Metrobüs in Istanbul im Gedächtnis, weil die dort eingesetzten Phileas-Fahrzeuge leider immer wieder ausfielen. In Frankreich wird der Phileas in Douai mit beidseitigen Türen eingesetzt. Hier zeigt sich, wofür der Phileas eigentlich gedacht war: Ein bahnähnliches Bussystem, das vergleichsweise preiswert war. Der Phileas war von Anfang an als Hybridbus konzipiert. Vom Gelenkbus wurden 25 Fahrzeuge verkauft, vom Doppelgelenkbus insgesamt 52 Stück – davon allein 50 Phileas mit 26 Metern Länge an den Bosperus, zwei 24 Meter-Fahrzeuge gingen nach Tel Aviv. Amsterdam und Köln erhielten je zwei Gelenkbusse als Brennstoffzellen-Hybridbus. Auch in Italien interessierte man sich für den Phileas, hier aber als Trolleybus-Ausführung: Pescara und Remini bestellten sechs bzw. neun Gelenkbusse. Zusammen mit zwei 24 m langen Hybrid-Vorführfahrzeugen wurden insgesamt 98 Phileas gebaut. Der Phileas ist also wie sein Namensgeber im Roman von Jules Verne um die Welt gereist – nicht in 80 Tagen, sondern mit 98 Fahrzeugen. Zum Verhängnis wurde ihm die Technik, die in der Praxis nicht die gewünschte Alltagstauglichkeit leistete. Douai ist wieder der Reisende wieder zurück am Anfang: Das Konzept Busbahn bleibt, nur wird man die Phileas-Fahrzeuge gegen den Citaro austauschen. Dafür werden auch die Bahnsteige mit Mittelsteg wieder zurückgebaut, denn der Citaro wird mit Türen auf nur einer Seite vorfahren.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Hondius / RVK / VDL / 04. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

MeinFernbus

MeinFernbus-Fanshop online

 

 

Modellbusse im Angebot

 

 

 

MeinFernbus Fanshop - modellbus.info

Seit gestern ist der MeinFernbus-Fanshop online und ....

 

Rietze 200. MeinFernbus - modellbus.info

...hat natürlich auch Modellbusse im Angebot!

 

 

 

Die Fans des beliebtesten deutschen Fernbusanbieters haben ihn schon lange herbeigesehnt: den MeinFernbus-Fanshop. Pünktlich zur Weihnachtszeit öffnet er nun seine Online-Pforten! Auf der modern designten Plattform können ab sofort zahlreiche Artikel und vor allem die begehrten MeinFernbus-Modellbusse erworben werden: Der 100. Jubiläumsbus „Masindi“, der 200. „MeinFanBus“ sowie ein Doppeldecker-Modellbus – jeweils im Maßstab von 1:87 – sind nun offiziell erhältlich. Im Angebot ist auch ein USB-Stick in Form eines Busses! Außerdem gibt es von Tassen, Kalender, Taschen und Kugelschreibern bis hin zu Reisespielen ein reichhaltiges Angebot. „Beinahe täglich treten zufriedene Kunden an uns heran, weil sie sich beispielsweise einen kleinen grünen MeinFernbus für ihre Sammlung wünschen. Wir freuen uns deshalb sehr, dass sich ab sofort alle Freunde unserer grünen Busse in unserem neuen Online-Shop mit vielen tollen und nützlichen MeinFernbus-Artikeln versorgen können“, so Torben Greve, Gründer und Geschäftsführer der MFB MeinFernbus GmbH. Erreichbar ist der digitale grüne Einkaufsladen unter www.meinfernbus-fanshop.de. In Zukunft soll die Produktpalette noch erweitert werden. Kunden können zwischen drei verschiedenen Bezahlmöglichkeiten wählen. Zur Auswahl stehen die Bezahlung „per Nachnahme“, per Sofortüberweisung oder PayPal. Sogar einen eigenen Kundenservice wird der neue Shop haben: Werktags zwischen 10-18 Uhr können interessierte Kunden ihre Fragen rund um den grünen Shop an kompetente Mitarbeiter per E-Mail oder Telefon richten. Auch beim Fanshop setzt MeinFernbus wieder einmal Maßstäbe.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / MeinFernbus / 04. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

Rietze

Ganz exklusiv

F O R M N E U H E I T

 

 

Vier Modellbusse im Maßstab 1/87

 

 

 

 

Rietze 66989 Feuerwehr Augsburg Mercedes-Benz Citaro - modellbus.info

66989 Mercedes-Benz Citaro, GRTW Feuerwehr Augsburg

 

Neoplan Skyliner Rietze 69019 Weihnachtsbus - modellbus.info

69019 Neoplan Skyliner, Weihnachtsbus 2014

 

Mercedes-Benz O 405 VER Rietze 71809 - modellbus.info

71809 Mercedes-Benz O 405, VER Ennepe Ruhr, Ennepetal

 

Neoplan N 416 SL II Rietze 71704 - modellbus.info

71704 Neoplan N 416 SL II, Hirschmann Reisen, Lauterhofen F O R M N E U H E I T

 

 

 

Rietze kommt dem vielfachen Wunsch der Sammler nach und lässt die ehemalige Produktreihe namens „Exclusiv Serie“ wieder neu aufleben. Und wie es sich für die führenden Modellbushersteller gehört sind die ersten vier Modelle der Serie natürlich Omnibusse. Mit dem Neoplan N 416 SL II ist auch schon die Überraschungs- und Formneuheit des Jahres 2015 bestellbar! Die jetzt angekündigten Modellbusse der „Exclusiv Serie“ sind nur im hauseigenen Online-Shop erhältlich, eine Auslieferung an den Fachhandel erfolgt nicht. Die Auflagen der Modelle der „Exklusiv-Serie“ sind jeweils limitiert, wer zuerst bestellt, bekommt zuerst -  Lieferung solange der Vorrat reicht. Ab sofort können die vier Modellbusse bei Rietze bestellt werden. Vom Mercedes-Benz O 405 gibt es mit der VER Verkehrsgemeinschaft Ennepe-Ruhr auch schon eine zweite Bedruckungsvariante der Formneuheit. Mit dabei ist auch der Weihnachtsbus: In diesem Jahr fährt ein schmucker Neoplan Skyliner vor, den Rietze weihnachtlich dekoriert hat. Rietze lässt sprichwörtlich im Modellbusbereich nichts anbrennen, und wenn doch, dann gibt es ja noch den Mercedes-Benz Citaro GRTW der Feuerwehr Augsburg! Hier geht es zum Onlineshop von Rietze, in dem die vier Modellbusse der „Exklusiv-Serie“ sofort bestellt werden können – die Auslieferung erfolgt ab 12. Dezember.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Rietze / 04. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

MegaBus

MegaBus startet mit drei Linien

 
 

Neue Fahrzeuge von Van Hool

 
   

MegaBus Premiere in Deutschland - modellbus.info

Sid, das MegaBus-Maskottchen, vor dem Doppeldecker bei der Vorstellung in Frankfurt am 2.12.2014.

 

Edward Hodgson, MegaBus Managing Direktor - modellbus.info

Edward Hodgson, MegaBus Managing Direktor für Großbritannien und Europa, präsentierte gestern

die ersten Linien, mit denen sich das Unternehmen im Fernbusmarkt einbringt.

 

Elizabeth Esnouf MegaBus - modellbus.info

Elizabeth Esnouf ist bei MegaBus für die Entwicklung zuständig - für Deutschland ist das Ziel die Expansion.

 

 
 

Megabus startet am 16. Dezember 2014 als neuer Fernbusanbieter in Deutschland. Bisher fuhr MegaBus nur nach Köln, jetzt bieten die Briten drei innerdeutsche Strecken an: Mit Frankfurt a.M., Stuttgart und München wolle man starten, so Edward Hodgson, MegaBus Managing Direktor für Großbritannien und Europa. Auf der gestrigen Pressekonferenz berichtete Hodgson weiter, dass MegaBus der 1 Euro-Philosophie für Busfahrten auch in Deutschland treu bleibe: "Je nachdem, wie früh man bucht und wie gut eine Strecke ausgelastet ist, fährt man für einen Euro - zuzüglich einer Buchungsgebühr von 50 Cent“. Bisher hätte MegaBus nur Köln angesteuert. Doch die Linie aus London über Belgien in die Domstadt sei so gut angenommen worden, dass man expandieren wolle. Mitte Dezember werde man zwei Mal täglich die Städte Frankfurt a.M., Stuttgart und München bedienen. Zum Start gibt es an den ersten drei Tagen alle Plätze zum Preis von 1 Euro plus 50 Cent Bearbeitungsgebühr. Für Januar und Februar nächsten Jahres werde es jeweils zehn Gratisplätze in jedem Bus geben, versprach Hodgson werbewirksam. MegaBus setzt zum Start in Deutschland auf Omnibusse von Van Hool – wie gewohnt ist der Doppeldecker Astromega das Aushängeschild. MegaBus setzt in Deutschland drei Doppeldecker ein, die Teil einer Flotte von neun Bussen im belgischen Depot sind. Insgesamt bedeutet dies eine Investition von 4 Millionen Euro. Alle in Busse stammen von Van Hool und sind mit WLAN, Steckdosen und Toiletten ausgestattet. Auch im Hinblick auf Sicherheit sind die Fahrzeuge bestens ausgerüstet: zwei Brandschutzvorrichtungen, ein Spurhalteassistent sowie der Abstandsregeltempomat wurden von MegaBus schon ein Jahr vor der gesetzlichen Regelung in neuen Bussen eingeführt. Zusätzlich ist noch der Altano mit dabei. Der Bus mit Unterflurcockpit wird bekanntlich auch von einem Wettbewerber eingesetzt und ist mit Blick für mobilitätseingeschränkte Reisende durchaus vorteilhaft. Für den Einsatz der belgischen Busse würden nach Ansicht von Hodgson die bisherigen Erfahrungen sprechen. Aber: MegaBus sei auch offen für andere Fabrikate, wie man in Großbritannien sehen könnte. Für die Expansion bei MegaBus ist Elizabeth Esnouf zuständig. In Frankfurt posierte Sie stolz vor einem der Doppeldecker. Das man mit einer MegaBus-Expansion rechnen muss, zeigt der Anspruch, mit dem das Unternehmen auftritt: Im Rahmen der Vorstellung gestern wurde betont, dass jeder MegaBus-Fahrer ein Betriebs- und Service-Training erhalte, zu dem auch eine Einführung zur jeweiligen Route und eine Begutachtung des fahrerischen Könnens zeigen müsse. Ferner stelle MegaBus mit internen Kontrollen sicher, dass alle relevanten EU-Regulierungen zu Arbeitszeiten eingehalten würden. Das Unternehmen hat sich selbst aufgrund seiner hohen Sicherheitsstandards noch strengere Richtlinien als die gesetzlichen Bestimmungen auferlegt.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / MegaBus / Lop / 03. Dezember 2014)

 
     

 

Holland Oto / Fischle

MegaBus-Modellbus

 

 

Van Hool Astromega im Maßstab 1/87

 

 

 

MegaBus Van Hool Astromega Modellbus - modellbus.info

 

 

 

Modellbusse von Fernbus-Anbietern stehen zur Zeit hoch im Kurs. Jetzt kommt mit dem neuen Anbieter MegaBus auch gleich ein weiterer Fernlinienbus im kleinen Maßstab hinzu, wie Martin Fischle von MF-Modellbau mitteilt. Für den Start auf dem deutschen Markt setzt MegaBus neben dem Van Holl Altano auch auf den Van Hool Astromega, der mit mehr Sitzen als ein klassischer Reisebus-Hochdecker ausgestattet ist. Bis zu 87 Passagiere kann der Doppeldecker aufnehmen. Herkömmliche Reisebusse haben nur eine Kapazität von bis zu 50 Plätzen. Mit dem Astromega kann MegaBus günstigere Preise pro Fahrgast anbieten und auch das Preis-Leistungs-Niveau halten. Und der Nachfrage gerecht werden, denn Aufgrund des wachsenden Streckenangebots in Europa sind die Passagierzahlen von MegaBus in den Jahren 2012-2013 und  2013-2014 um mehr als 50% gestiegen. Jedes Jahr reisen über 15 Millionen Passagiere in Europa und Nordamerika mit den blauen Bussen. Nordamerika ist auch das Stichwort für den MegaBus-Modellbus: Wie Martin Fischle von MF-Modellbau berichtet, gibt es im Maßstab 1/87 einen Van Hool Astromega von Holland Oto in den Farben von MegBus. Noch ist der Modellbus mit unterschiedlichen Linien bzw. Zielen in Amerika bedruckt. Wer weiß, vielleicht folgt demnächst ja schon ein Modell, das den in Deutschland eingesetzten Doppeldeckern entspricht. Hier geht es zum Onlineshop von MF-Modellbau.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Holland Oto / Fischle / 03. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

modellbus.info

Harter Wettbewerb

 

 

FlixBus sichert sich deutsche Megabus-Domain

 

 

 

MegaBus Werbeanzeige - modellbus.info

Sid, das Maskottchen von MegaBus, macht klar, wo man buchen muss.

 

FlixBus hat sich die deutsche Domain Megabus.de gesichert.

 

 

 

Wie hart der Wettbewerb im Fernbusgeschäft ist, zeigt FlixBus jetzt (s)einem neuen Konkurrenten: Wer eine Fahrt bei MegaBus online buchen möchte, der landet bei FlixBus – zumindest, wenn er Megabus.de eingibt. FlixBus hat sich die Domain Megabus.de gesichert, um mit dem Superlativ „Mega“ die eigene Leistung des Unternehmens herauszustellen, wie auf der Website nachzulesen ist. Megabus.de soll als europäische Wort-Bild-Marke die Brücke von FlixBus als etablierter Fernbusmarke und dem Superlativ "Mega" klar herausstellen und den Anspruch an ein sehr großes Netz, sehr große Qualität und überaus große Bekanntheit untermauern. Die Markenerweiterung ist neben konstanter Streckenerweiterung und internationaler Expansion ein weiterer Schritt in eine „Mega“ Zukunft in der Fernbusbranche. FlixBus hat bis Dezember massiv aufgestockt: 200 neue Relationen innerhalb Deutschlands und in EU-Nachbarländer werden realisiert. Geschäftsführer André Schwämmlein: „Pünktlich bis Weihnachten stocken wir die FlixBus-Flotte so um 20% auf. Die großen Verkehrsachsen in Deutschland und die Anbindung an die Niederlande werden in den nächsten Wochen massiv verstärkt. Auf Rennstrecken wie Hamburg – Berlin pendeln die FlixBusse jetzt bis zu 14 Mal pro Tag.“ Bis Weihnachten nimmt FlixBus insgesamt 18 neue Fernbuslinien und Taktverstärker in Betrieb. So passt das Mega, wenn FlixBus als Megabus.de eine internationale Buchbarkeit in drei verschiedenen Sprachen, ein flächendeckendes Fernbusnetz in elf unterschiedlichen Ländern, umweltfreundliches, komfortables Reisen ohne Streiks, modern ausgestattete Busse mit WLAN und Steckdosen für ein persönliches Entertainment-System verspricht. Wer bei MegaBus buchen möchte, der muss als Endung .com eingeben – dann landet man bei auf den Websites von MegaBus, die auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Holländisch verfügbar sind.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / FlixBus / MegaBus / 03. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

SWB

Erstes Elektrobus-Fazit positiv

 

 

Noch zwei Testkandidaten im Anmarsch

 

 

 

Der Elektrobus von BYD war der erste Testbus in Bonn.

 

Ebusco Elektrobus YTP 2 SWB Bonn Test - modellbus.info

SWB-Geschäftsführer Heinz-Jürgen Reining und Fahrer Herbert Kontzem

mit dem Ebusco-Elektrobus, rechts der Bozankaya Sileo.

 

 

 

Drei Elektrobusse verschiedener Hersteller haben Bonner Stadtwerke SWB Bahn und Bus seit Juni 2013 bereits auf Testfahrten geschickt, zwei weitere sollen noch folgen. Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass das Busliniennetz der Stadt Bonn mit Ausnahme des Airportbusses grundsätzlich geeignet ist für eine Komplettumstellung. Elektrobusse sollten neben guten Fahreigenschaften sowie dem gewohnten Fahrkomfort vor allem die Kurslängen der Linien ohne Nachladen auf der Strecke bewältigen können. Geladen würden die Fahrzeuge ausschließlich nachts auf dem Betriebshof. Die Praxistests ergänzen nun die theoretischen Überlegungen und die Studie. „Elektrobusse fahren CO-2-neutral, geräuscharm und damit umweltfreundlich“, betont SWB-Geschäftsführer Heinz Jürgen Reining. „Dies ist der wichtigste Aspekt, der uns zu unserem E-Mobility-Engagement bewogen hat. Unsere Bahnen fahren ja schon seit eh und je auf elektrischer Basis, eine mögliche Umstellung des Busbetriebs auf E-Mobility – auch mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit - stellt aber eine besonders große Herausforderung an uns dar.“ Im Juni 2013 testeten die Stadtwerke Bonn einen Elektrobus des chinesischen Herstellers BYD. Dieser Bus wurde damals nicht im Linienverkehr eingesetzt, aber auf einem Rundkursus haben rund 1.000 Fahrgäste den Bus mit getestet. Der Bus hatte die Testfahrten mit positiven Ergebnissen abgeschlossen, verfügte aber aufgrund seines hohen Eigengewichts und der Positionierung der Batterien im Innenraum des Busses über zu geringe Fahrgastkapazitäten. Der zweite Elektrobus, ein Fahrzeug des niederländischen Herstellers Ebusco, hat die Linienfahrten auf der 607 problemlos bewältigt, war sehr geräuscharm – auch im Innenraum. Wenngleich dieses Fahrzeug in der Verarbeitung noch nicht gänzlich überzeugt hat, hinterließ es dennoch einen positiven Gesamteindruck. Der Bus des Herstellers  Bozankaya, der überwiegend in Salzgitter montiert wurde, ist mit 10,70 Meter zwar kürzer als ein 12-Meter-Standardbus, überzeugt im Innenraum aber durch eine gute Aufteilung der Fläche, da die Batteriebänke sich auf dem Dach des Fahrzeugs befinden. Der Bus hat mit seinem kräftigen Antrieb die Steigungen ohne Probleme gemeistert und macht einen soliden und nahezu serienreifen Eindruck.  Imponierend ist der niedrige Energieverbrauch des Fahrzeugs. Bozankaya wird auch die 12-Meter-Version des aktuellen Testbusses Ende des Jahres nach Bonn entleihen. Dann wird auch dieses Fahrzeug auf der Referenzlinie 607 auf Herz und Nieren geprüft. Jetzt erwartet SWB Bus und Bahn aller Voraussicht nach einen Elektrobus des Herstellers eBUS, der seine Fahrzeuge in Polen fertigen lässt.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / SWB Bonn / 02. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

Mercedes-Benz

Mannheim hat Tradition

 

 

Der Ort für Weltpremieren

 

 

 

6. Dezember 1954 - Mercedes-Benz lud zum Presseempfang für den O 321 H nach Mannheim.

 

1. Dezember 2014 - Mercedes-Benz lud zur Weltpremiere des CapaCity L nach Mannheim.

 

 

 

Die Rückmeldungen auf eine Randnotiz zur Weltpremiere des Mercedes-Benz CapaCity L ließen gestern nicht lange auf sich warten: Ja, Mannheim sei der "place to be" hieß es übereinstimmend, wenn es um neue Omnibusse von Mercedes-Benz gehe. Im Dezember 1954 lud Mercedes-Benz beispielsweise zu einem Presseempfang für den O 321 H - damals war es der 6. Dezember, der Nikolaustag, als der erste O 321 H aus dem Werk Mannheim rollte. Kurz zuvor hatte die damalige Daimler-Benz AG den Standort Mannheim zum zentralen Omnibuswerk erklärt. Mit seiner Semi-Integralbauweise verabschiedete sich der O 321 H von der Chassisbauweise, das Ende der Gemeinsamkeiten von Omnibussen und Lastwagen war vollzogen, wenn man einmal  von den Antriebsaggregaten absieht. Wenn man den Überlieferungen glauben darf, dann gibt es diese Tradition in Mannheim schon seit 1949: Der legendäre Hauber O 3500 soll genau am 24. Dezember seine Premiere gefeiert haben. Wo da die Pressevertreter waren, ist nicht überliefert. Wer die Fotos vom O 321 H und CapaCity L vergleicht, dem wird die fehlende weihnachtliche Dekoration auffallen. 1954 wie 2014 stand bzw. steht der Omnibus im Mittelpunkt - wobei, gestern witzelten die Pressevertreter und meinten, der CapaCity L sei doch mit der Lackierung auch irgendwie etwas weihnachtlich geschmückt...

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Mercedes-Benz / 02. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

Läckerli-Huus

Leckere Modellbusse

 

 

Zwei Blechbusse mit besonderer Füllung

 

 

 

Blechbus Läckerli Huus - modellbus.info

 

Läckerli-Huus Blechdose als Saurer 1C Baujahr 1934.

 

Blechbus Läckerli Huus - modellbus.infoBlechbus Läckerli Huus - modellbus.info

 

Auch einen Baseler Stadtbus gab es vor Jahren schon einmal...

 

 

 

Das Läckerli Huus hat sich nicht der Herstellung der Baseler Läckerli verschrieben, sondern hält ein reichhaltiges Sortiment kulinarischer Genüsse bereit. Die Baseler Läckerli werden bis heute nach unveränderter Original-Rezeptur hergestellt: Feinste, nach strengen Kriterien ausgewählte Zutaten wie Honig, Mandeln, Haselnüsse, Orangeat, Zitronat, erlesene Gewürze und Baselbieter Kirsch bilden dabei die Basis dieses Läckerli Huus Klassikers. Bei der Verpackung der Spezialitäten setzte das Läckerli Huus schon früh auf bemalte Blechdosen. Dies ist bis heute so geblieben. Jedes Jahr, insbesondere zur Weihnachtszeit, überrascht das Läckerli Huus seine Kunden mit neuen, dekorativen Geschenk- und Sammler-Dosen. In diesem Jahr ist wieder ein Modellbus im Angebot, der im Gegensatz zu früheren Blechdosen recht aufwendig gestaltet ist: Die Blechdose ist einem Postauto nachempfunden, einem Saurer 1C Baujahr 1934. Wer das Dach des Busses abnimmt, findet 570 Gramm Läckerli. Doch nicht nur das kann der Besitzer genießen: Unter der Motorhaube befindet sich ein Knopf, den man drücken sollte. Wenn der Dreiklang des Posthornes ertönt, ist der Genuss für Omnibusfans perfekt.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Läckerli Huus / Pernetta / 02. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

Mercedes-Benz

Weltpremiere: Großraum-Gelenkbus

 

 

Mercedes-Benz CapaCity L

 

 

 

Mercedes-Benz CapaCity L - modellbus.info

Ein Pressetermin, wieder im Dezember, und wieder in Mannheim: Weltpremiere des CapaCity L.

 

Voigt Gallo Riedel CapaCity L Weltpremiere - modellbus.info

Tammo Voigt, Mercedes-Benz Omnibusse, Leiter Vertrieb Großflotten und Behörden, mit Thorsten Gallo,

 Mercedes-Benz Omnibusse, Beratung Großflotten und Behörden und Ulrike Riedel, Hochbahn-Vorstand

für Personal und Betrieb, beim Fachsimpeln über den CapaCity L.

 

Mercedes-Benz CapaCity L - modellbus.infoMercedes-Benz CapaCity L - modellbus.info

Monitor am Fahrerplatz, Kamera am Heck des CapaCity L.

 

Mercedes-Benz CapaCity L - modellbus.info

Stolze 21 Meter - Länge läuft...

 

Mercedes-Benz CapaCity L Riedel Schick - modellbus.info

Ulrike Riedel, Hochbahn-Vorstand für Personal und Betrieb, übernahm symbolisch den Schlüssel

des ersten CapaCity L von Hartmut Schick, Leiter Daimler Buses.

 

 

 

Termine von Mercedes-Benz in Mannheim haben es in sich: 1895 wurde der erste Omnibus präsentiert, heute feierte Mercedes-Benz die Weltpremiere des CapaCity L. Bot der erste Omnibus acht Fahrgästen Platz, so sind es beim CapaCity L bis zu 191 - oder "fast die gesamte Bundesliga", wie Daimlers Chefentwickler Gustav Tuschen heute bei der Vorstellung flachste. Der neue Großraum-Gelenkbus ist imponierende 21 m lang und verbraucht deutlich weniger als 0,5 l/100 km pro Passagier. Aufwendige Umbauten sind für den CapaCity L nicht nötig: Trotz seiner Überlänge ist der extralange Citaro überraschend wendig und bewegt sich innerhalb der Vorschriften der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung. Lediglich aufgrund seiner Länge ist eine Ausnahmegenehmigung notwendig, schließlich übertrifft er das zulässige Maximalmaß von 18,75 m für Fahrzeugkombinationen deutlich. Die Basis für den neuen CapaCity L liefert der bewährte Gelenkbus der Citaro-Baureihe. Weder Fahrer noch Werkstatt müssen in größerem Umfang umdenken, denn für den CapaCity L wurden Vorderwagen und Hinterwagen um jeweils ein Segment verlängert. Außerdem erhöht eine gelenkte vierte Achse das zulässige Gesamt­gewicht auf 32 Tonnen. Mit einer cleveren elektronischen Regelung namens ASA (Additional Steering Axle) stellt sie gleichzeitig die überraschende Wendigkeit des Groß­raumbusses sicher. „Der CapaCity L leistet einen wesentlichen Beitrag, um die Verkehrsdichte in den Innenstädten zu verringern. Er ist der längste europäische Bus mit nur einem Gelenk. Und er ist umweltfreundlich – kein Bus mit Dieselmotor stößt pro Fahr­gastplatz weniger CO2 aus“, sagte Hartmut Schick, Leiter Daimler Buses, heute anlässlich der Premiere. Der CapaCity L ent­spricht exakt den Wünschen der Verkehrsbetriebe. Dazu äußert sich Ulrike Riedel, Hochbahn-Vorstand für Personal und Betrieb, heute wie folgt: „Wir freuen uns über wachsende Fahrgastzahlen. In Spitzenzeiten können wir an vielen Stellen unsere Takte nicht weiter verdichten, deshalb sind Großraumbusse wie der neue CapaCity L für uns eine sehr interessante Option.“ Die Hamburger Hochbahn wird den neuen Mercedes-Benz CapaCity L noch in diesem Jahr als weltweit erster Verkehrsbetrieb im Rahmen einer Kundenfahrerprobung testen. Der Groß­raumbus wird zu diesem Zweck auf der Metrobuslinie 5, von der Innenstadt über das Universitätsviertel in den Nordwesten der Stadt, eingesetzt. Es ist die meist­frequentierte Omnibuslinie Westeuropas. Der CapaCity L ist nicht nur groß, er ist auch sauber: Sein Motor, ein Reihensechs­zylinder mit 10,7 l Hubraum nach Abgasstufe Euro VI, leistet 265 kW (360 PS) oder 290 kW (394 PS), je nachdem, was der Kunde bestellt. Nicht nur der Motor und die für den CapaCity L angepassten Automatikgetriebe, auch sämtliche Nebenaggregate sind verbrauchs­optimiert. Im Ergebnis verbraucht der CapaCity L im üblichen Linienbetrieb bei voller Auslast pro Fahrgast weit weniger als 0,5 l/100 km. Damit ist er der sparsamste Stadt­omnibus mit Dieselantrieb und unterbietet Pkw bei weitem. Der Kraftstoffverbrauch entspricht weniger als 13,3 g/km CO2-Emission pro Fahrgast. Neu entwickelt wurde der einzigartige Knickschutz ATC (Articulated Turntable Controller) des CapaCity L: ATC regelt die hydraulische Dämpfung des Gelenks schnell und bedarfsgerecht. Das sichert im normalen Fahr­betrieb ein optimales Lenkverhalten. Gerät der Omnibus in einen instabilen Fahrzustand – etwa auf glatter Fahrbahn – stabilisiert ATC den Gelenkbus im Rahmen der physikalischen Möglichkeiten. Die Knickschutzregelung ATC erzielt auf diese Weise als einzige Regelung ihrer Art annähernd den Effekt einer elektronischen Stabilitätsregelung ESP. Das bedeutet ein neues Sicherheitsniveau für Gelenk­busse. Mit dem CapaCity L hat Mercedes-Benz am 1. Dezember 2014 ein mehr als interessantes Türchen für die Geschichte des Omnibusses geöffnet.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Mercedes-Benz / Schreiber / 01. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

Rietze

Neuer Neoplan-Modellbus angekündigt

F O R M N E U H E I T

 

 

Neoplan N 416 SL II im Maßstab 1/87

 

 

 

Neoplan N 416 SL II Rietze - modellbus.info

Erste Probespritzungen des Neoplan N 416 SL II im Maßstab 1/87

 

 

 

Rietze will seinem Ruf als führender Modellbushersteller gerecht werden und überrascht zum Weihnachtsfest mit einer Formneuheit: Nach Aussagen von Christian Rietze soll der neue Neoplan N 416 SL II auch noch vor Weihnachten erhältlich sein. Der Standard-Linienbus der zweiten Generation folgt den Richtlinien, die im Herbst 1982 vorlagen. Kein anderer Hersteller hatte so schnell wie Neoplan den passenden Bus auf die Räder gestellt, im November 1982 stellte Neoplan den 11,52m langen Linienbus vor. Der N 416 SL II ist kürzer als der Ü 80 und weißt einen niedrigeren Fußboden und damit bequemere Einstiege auf. Zunächst fand die U-förmige Stoßstange Verwendung, ab dem Herbst 1983 dann eine neue, dreiteilige Frontpartie aus GFK. Durch das Wegschwenken der Seitenteile und das Hochschwenken des Mittelteils wurde eine hervorragende Zugänglichkeit zu den dahinter liegenden Bauteilen ermöglicht, wie Andreas Schneider als Neoplan-Experte berichtet. Mit den neuen Standardlinienbussen konnte Neoplan von Anfang an Verkaufserfolge erzielen  -  sehr zum Neid der Mitbewerber. Die beiden bislang führenden Hersteller im Geschäft der standardisierten Linienbusse, MAN und Mercedes-Benz, griffen zu einem harten Mittel, um mit Neoplan und Kässbohrer zwei neu hinzugekommene Mitbewerber zum Aufgeben zu zwingen: Sowohl MAN als auch Mercedes-Benzlieferten keine Motoren und Achsen mehr an die beiden Konkurrenten. Während Kässbohrer nachgab, ging Auwärter zum Gegenangriff über: Neben DAF, die schon einige wassergekühlte  Motoren für SL II und SG II geliefert hatten, wurden die Stuttgarter man bei Magirus fündig. Der luftgekühlte Deutz V8 Diesel wurde verbaut, dazu noch eine zusammen mit ZF neue entwickelte Hinterachse, schon war der N 416 SL II fahrbereit. Die Kundschaft dankte den Neoplanern die Hartnäckigkeit und kaufte die Standardbusse aus Pilsting. In einem aufwändigen Kraftstoffvergleich zeigten sich die Fahrzeuge mit DAF- und Deutz-Motor obendrein als sparsamer als die des Wettbewerbs... Die Motorenblockade hat Rietze auch formschön umgesetzt, wie die ersten Fotos des Musters zeigen: Der liebevoll von Kennern der Zeit als Neopleuz betitelte Linienbus hat eine Motorraumklappe mit seitlichen Lufteinlässen links und rechts. Das findet sich auch im kleinen Maßstab wieder. Noch vor Weihnachten ist der Neoplan zunächst exklusiv im Onlineshop der Altdorfer Modellbusmacher zu haben. Rietze hat nach dem Mercerdes-Benz O 405 G mit dem Neoplan N 416 SL II gezeigt, dass man dem Anspruch als führender Modellbushersteller gerecht wird. Und weil Weihnachten ist, legt Rietze noch einmal nach: Als nächstes Modell folgt Anfang 2015 der MAN SL 202 - aller guten Dinge sind bekanntlich drei! Damit kann man zweifelsohne (s)einen Ruf festigen!

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Neoplan / Rietze / 01. Dezember 2014)

 

 

 

 

 

RNV

Primove-Testbetrieb in Mannheim gestartet

 
 

Elektrobusse mit induktiver Ladetechnik

 
   

Primove Mannheim Bus - modellbus.info

Die Fahrzeug-Basis von Hess, die Antriebestechnik von Bombardier: Primove Mannhein.

 

Michael Hirschböck, Bombardier - modellbus.info Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der RNV - modellbus.info

Michael Hirschböck, Standortleiter Bombardier Transportation in Mannheim und

Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der RNV.

 

Ralf Klöpfer, Vorstandsmitglied von MVV Energie - modellbus.info Erster Bürgermeister Mannheim und ÖPNV-Dezernent Christian Specht - modellbus.info

Ralf Klöpfer, Vorstandsmitglied von MVV Energie und

Erster Bürgermeister und ÖPNV-Dezernent Christian Specht.

 

 
 

Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) startete am 26. November 2014 die Testphase des Forschungsprojektes RNV-Primove im Mannheimer Stadtgebiet. Auf Abschnitten der zentralen RNV-Linie 63 werden dann in Kürze für die Fahrgäste Elektrobusse unterwegs sein, die kabellos geladen werden. Die Ladetechnik basiert auf dem Prinzip der induktiven Stromübertragung, wie sie beispielsweise auch bei einer elektrischen Zahnbürste eingesetzt wird. Die Stromaufnahme erfolgt über Ladestationen, die sich im Fahrbahnboden befinden. Die Technik des Primove-Systems sorgt dafür, dass es im Fahrgastbetrieb keine spürbaren Ladepausen geben wird. „In der Stadt, in der die erste Fernfahrt der Automobilgeschichte begann, schlagen wir heute ein neues Kapitel im Nahverkehr auf: Wir wünschen uns, dass die elektrische Buslinie 63 mit Primove die Geschichte der bahnbrechenden Erfindungen für Mobilität in unserer Stadt fortschreibt“, sagte Erster Bürgermeister und ÖPNV-Dezernent Christian Specht und betonte: „Die Stadt Mannheim hat sich unter anderem in Berlin und Stuttgart sehr für den Erfolg des Projekts eingesetzt und wird die neue umweltfreundliche und lärmarme Technologie auch weiter nach Kräften unterstützen.“ Neben der Umstellung der Buslinie auf induktiven Elektrobetrieb wird die RNV auch einen Elektro-Van als Servicefahrzeug in Betrieb nehmen. “Dieser Van ist ebenfalls mit dem kabellosen Primove-Ladesystem ausgestattet und in gerade einmal drei Stunden vollständig aufgeladen. Im Stadtverkehr hat er dann eine Reichweite von durchschnittlich 240 km,“ erklärt Michael Hirschböck, Standortleiter Bombardier Transportation in Mannheim. „Mit diesem e-Van behauptet sich die Stadt Mannheim abermals als Vorreiter – es ist der erste e-Van mit induktiver Schnellladung im öffentlichen Einsatz in Deutschland.“ „Mobilität wird erst dann richtig nachhaltig, wenn sie ohne Emissionen auskommt“, betonte Ralf Klöpfer, Vorstandsmitglied von MVV Energie. „Daher liefert MVV Energie für das Projekt Primove ausschließlich Ökostrom, der nicht nur vollständig aus erneuerbaren Anlagen stammt, sondern zusätzlich zu einem Drittel aus neuen Erzeugungsanlagen kommt. Damit fördern wir gezielt den Ausbau der erneuerbaren Energien.“ Primove sei zudem ein wichtiger Teil eines weit größeren Zusammenhangs, so Klöpfer: „Es geht um die besondere Rolle, die Elektrofahrzeuge künftig in einem intelligenten Energiesystem spielen werden.“ Bevor die ersten Fahrgäste die Vorzüge der neuen Technologie im wahrsten Sinne des Wortes „erfahren“ können, gilt es jedoch zunächst, das System auf Herz und Nieren zu prüfen. „Wir beginnen erst einmal damit, den Ladevorgang an den einzelnen Primove-Haltestellen entlang der Linie 63 zu testen. Dann werden wir die Intensität der Tests schrittweise ausweiten, bis die Busse dann erstmals die neun Kilometer lange Strecke im Dauerbetrieb befahren können“, fasst Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der RNV, die kommende Projektphase zusammen. Dabei werde allerdings nicht nur die Technik des Systems erprobt. „Für unsere Mitarbeiter ist dieses System natürlich auch etwas Neues. Der Testbetrieb dient also auch dazu, die Kolleginnen und Kollegen auf den Fahrzeugen, in der Werkstatt und in der Leitstelle mit der Primove-Technologie vertraut zu machen und Verfahrensweisen für den Alltagsbetrieb auf dieser anspruchsvollen Strecke zu entwickeln“, so in der Beek. Die Testergebnisse des Forschungsprojektes kommen nicht nur dem Mannheimer ÖPNV zu Gute. Der Lehrstuhl für Bahnsystemtechnik des Instituts für Fahrzeugsystemtechnik am Karlsruher Institut für Technologie ist für die wissenschaftliche Begleitung des Projektes verantwortlich.  „Im Rahmen des Tests bauen wir eine virtuelle Testumgebung auf, die es ermöglicht, den elektrischen Busbetrieb unter den verschiedensten Randbedingungen und Einflussfaktoren zu simulieren und zu analysieren“, so Prof. Peter Gratzfeld, der Leiter des Instituts. Aufbauend hierauf wollen die Forscher Optimierungsmaßnahmen und Strategien entwickeln, die darauf abzielen, den ÖPNV sowie den Logistikverkehr in Städten langfristig vollständig zu elektrifizieren und energieeffizient zu gestalten. „Der jetzt beginnende Versuchsbetrieb gibt uns die Möglichkeit, unser Simulationsmodell anhand realer Messwerte zu validieren“, berichtete Gratzfeld über die Bedeutung des Projektes für die Forschung in seinem Institut. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit 3,3 Millionen Euro gefördert. Davon erhält die RNV GmbH etwa 2,25 Millionen Euro, Bombardier Transportation knapp 700.000 Euro, das Karlsruher Institut für Technologie fast 375.000 Euro und die Stadt Mannheim ungefähr 50.000 Euro.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / RNV / 28. November 2014)

 
     
 

Mercedes-Benz

50. Citaro Euro VI für VHH

 
     

 

 

VHH 50. Citaro in Euro VI - modellbus.info

Tammo Voigt, Leiter Verkauf ÖPNV Großflotte Mercedes-Benz Omnibusse und Toralf Müller, Vorstand der VHH.

 

 

 

Am 14. November 2014 haben die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein AG (VHH) den 50. Mercedes-Benz Citaro Euro VI entgegengenommen. Das Fahrzeug ist Bestandteil eines in 2013 geschlossenen Lieferabkommens über 82 Fahrzeuge. Das zweitgrößte Nahverkehrsunternehmen Nord­deutschlands setzt derzeit 577 Omnibusse ein, um in der Metropolregion Hamburg einen leistungsfähigen, wirtschaftlichen und kundenorientierten Personennahverkehr anzubieten. Der Anteil von Fahrzeugen mit dem Mercedes-Benz Stern beläuft sich auf über 90 Prozent. „Gemeinsam mit dem Hamburger Senat verfolgen wir das Ziel, ab dem Jahr 2020 ausschließlich emissionsfreie Fahrzeuge zu beschaffen. Klar ist aber auch, dass wir schon heute alles tun, um die Emissionen unserer Fahrzeug­flotte so weit wie möglich zu reduzieren. Dabei spielen die Citaro II Modelle von Mercedes-Benz, die die strengen Auflagen der Abgasnorm Euro VI einhalten, eine maßgebliche Rolle. Deshalb ist es nur konsequent, dass die VHH aktuell die größte Flotte dieser modernen Dieselfahrzeuge in der Bundesrepublik einsetzt“, sagt Toralf Müller, Vorstand der VHH, bei der Übergabe im Mannheimer Omnibuswerk. Tammo Voigt, Leiter Verkauf ÖPNV Großflotte Mercedes-Benz Omnibusse: „Wirtschaftlichkeit ist nicht nur eine Frage des Kraftstoffverbrauchs. Wer wissen möchte, was sein Omnibus tatsächlich kostet, muss die komplette Lebensdauer des Fahrzeugs berücksichtigen. In dieser Gesamtwirtschaftlich­keitsbetrachtung werden alle anfallenden Kosten über die gesamte Nutzungs­dauer – die Total Cost of Ownership (TCO) – schonungslos abgebildet. Das heißt Anschaffung, Wartung, Ersatzteile, Verbrauch, aber auch der Wieder­verkauf. Berücksichtigt man diese Gesamtkosten, schneidet der Citaro mit Bestnoten ab.“ Nahezu alle Citaro der VHH sind einheitlich ausgestattet, heben sich aber dennoch von einem nüchternen, zweckorientierten Stadtbus deutlich ab. Neben der Fahrgastbeleuchtung in LED-Technik und 29 Zoll großen LCD-Monitoren für Kundeninformationen setzt der Verkehrsbetrieb auf einen großzügig gestalteten Innenraum mit Stehperron, Rollstuhl- und Kinderwagenplatz. Zum Fahrgastkomfort tragen zudem der Bodenbelag in Holzoptik, die Fahrgastraumklimatisierung, die Klappfenster und hochauflösende Fahrzielanzeigen mit weißen LEDs bei. Um eine möglichst hohe Fahrgast­sicherheit zu gewährleisten, verfügen alle Fahrzeuge über Innenraum- und Türeinstiegkameras. Dem Fahrer werden die Bilder auf einen Monitor an der Armaturenbretttafel überspielt und die Daten auf einem Datenträger zwischengespeichert. Zudem kann am Fahrerarbeitsplatz das Raumklima durch eine separate Klimaanlage individuell geregelt werden. Auf besonders attraktiven Linien bietet die VHH ihren Fahrgästen darüber hinaus im Citaro ein kostenloses WLAN an.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Mercedes-Benz / 28. November 2014)

 
     
 

Christian-Albrechts-Universität

Zum Jubiläum einen Bus

 
 

Mercedes-Benz Citaro G

 
 

 

Jubiläumsbus Uni Kiel - modellbus.info

Die Kieler Verkehrsgesellschaft mbH stellt den...

 

Jubiläumsbus Uni Kiel - modellbus.info

...Jubiläumsbus mit entsprechender Folierung für das Jubiläum bereit.

 

Jubiläumsbus Uni Kiel - modellbus.info

Stellten den Jubiläumsbus der Kieler Universität vor: Iris Petersen (Ströer), Andreas Schulz (KVG),

 Lutz Kipp (CAU), Anne Waller (CAU) und Boris Pawlowski (CAU).

 

 
 

Friedrich III. verpflichtete seinen Sohn, Christian Albrecht, eine eigene Universität ins Leben zu rufen. Nach dem Ende der großen Dänisch-Schwedisch-Schleswig-Holsteinischen Auseinandersetzung 1660 war die Stunde gekommen: Christian Albrecht ließ die Pläne durch seinen Kanzler Johan Adolf von Kielmannseck in die Tat umsetzen. Als Standorte wurden Schleswig oder Kiel ins Auge gefasst, wobei der Rat der Stadt Kiel das bessere Angebot machte – gegen den Willen der Bürgerschaft, die den verderblichen Einfluss der Studenten auf die Bevölkerung fürchtete. Der Rat stellte der Universität ein ehemaliges Franziskanerkloster kostenlos zur Verfügung, in dem am 5. Oktober 1665 die neue Universität feierlich eröffnet werden konnte. Der Unterricht der ersten 17 Professoren in den Fächern Theologie, Jura, Medizin und den freien Künsten fand im Franziskanerkloster statt. Die Insignien der Universität, das Zepter und der Mantel des Prorektors, die Siegel usw. wurden vom Herzog gestiftet, der zugleich das Rektorenamt übernahm. Am 22. Januar 1666 nahm die Universität die ersten Doktorprüfungen ab und hatte damit ihren Betrieb vollständig aufgenommen. Gemeinsam mit ihren Jubiläumspartnern, der Kieler Verkehrsgesellschaft mbH und der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, brachte die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel einen Jubiläumsbus auf die Straße. Ab sofort wird ein Mercedes-Benz Citaro G auf den Linien in Kiel unterwegs sein und auf das 350-jährige Jubiläum der Kieler Universität im Jahr 2015 aufmerksam machen. Bei der Vorstellung des mobilen Jubiläumsbotschafters dankte Christian-Albrechts-Universität-Präsident Professor Lutz Kipp beiden Partnern ausdrücklich für ihre besonders sichtbare Unterstützung für das Festjahr der Universität: „Mit unseren Angeboten wollen wir alle Menschen in der Region erreichen! Das gelingt vor allem mit Partnerschaften und Kooperationen wie diesen.“ Außerdem habe sich die Kieler Universität einem Klimaschutzkonzept verschrieben. „Deshalb liegt es uns sehr am Herzen, dass die rund 28.000 Christian-Albrechts-Universität-Mitglieder auf möglichst umweltfreundlichen Wegen wie dem öffentlichen Nahverkehr an ihren Studien- oder Forschungsort gelangen“, betonte Kipp. „Unsere Landesuniversität in ihrem runden Geburtstagsjahr zu unterstützen, stand für die Kieler Verkehrsgesellschaft mbH außer Frage. Gemeinsam setzen wir ein fahrendes Zeichen für die Landesuniversität!“, so Andreas Schulz, Geschäftsführer der Kieler Verkehrsgesellschaft mbH. „Als Partner unterstützen wir die Christian-Albrechts-Universität mit dem, was wir gut können: Aufmerksamkeit erzeugen. Der Jubiläumsbus trägt dazu bei, viele Menschen auf die Universität und ihr 350-jähriges Jubiläum hinzuweisen. Damit schaffen wir eine öffentliche Wahrnehmung für den Universitätsstandort Kiel und die zahlreichen Aktivitäten im Jubiläumsjahr“, sagt Iris Petersen, Niederlassungsleiterin von Ströer in Kiel. Vielen Dank an Christian Lotze für diesen Hinweis!

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / CAU / Haacks / 28. November 2014)

 
     
 

Pro Mite

Eine philippinische Erfolgsgeschichte

 
 

Philippinischer Jeepney im Maßstab 1/24

 
   

Jeepney Philippinen Pro Mite - modellbus.info

 

 
 

Die philippinische Erfolgsgeschichte der Jeepneys ist gar nicht so farbenfroh wie die kleinen Busse selbst: Die Hauptstadt Manila wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde. Nach dem Krieg und dem Abzug der Amerikaner blieben die Jeeps zurück und bildeten die Basis für die Mobilität der Filipinos. Für nur einen Dollar gab es die Fahrzeuge, die als militärisches Fahrzeug aber ein äußerst negatives Image hatten. Umgebaut und neu lackiert wurden sie schnell zum Wahrzeichen der Philippinen, jeder Bus ist ein Unikat. Nur das Prinzip des Umbaus blieb stets gleich: Das Original-Fahrgestell wurde verlängert, die Karosserie komplett umgebaut. Besonders wichtig: Viel Chrom, zusätzliche Scheinwerfer, Antennen und Fähnchen gehören einfach dazu. Je kitschiger das Auftreten, desto typischer. Der Name Jeepney entstand aus der Verbindung des Markennamens Jeep mit der Bezeichnung für einen Kleinbus, dem Jitney. Als preisgünstiges Verkehrsmittel ersetzten die Fahrzeuge das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs. Um das ungebremste Wachstum zu bremsen, vergab die Regierung Lizenzen. Außerdem waren fortan Führerscheine für die Personenbeförderung Pflicht, sodass zusammen mit einem festen Liniennetz eine gewisse Form der Ordnung entstand. Die ersten Jeepneys hatten Platz für sechs Personen. Mit dem Erfolg wuchsen auch die Sitzplätze: Aus Sechssitzern sind Jeepneys mit zwölf und mehr Sitzen geworden, besonders lange Versionen bringen es sogar auf 20 Sitzplätze. So genau lässt sich das oft nicht sagen. Dafür ist aber die Linie eines jeden Jeepneys genau festgelegt: Zwischen den vielen bunten Verzierungen auf dem Blechkleid steht schwarz auf gelb, wohin die Reise geht. In die weite Welt haben es die Jeepneys nie geschafft, denn die philippinischen Exportzölle waren zu hoch. Heute könnten die verschärften Abgaswerte das Ende der rollenden legenden bedeuten. Erste Elektro-Jeepneys sind bereits unterwegs. Läuft eine Lizenz für ein Jeepney aus, dann bedeutet das auch das Aus für den klassischen Verbrennungsmotor. Eine neue Lizenz gibt es nur für ein Elektro-Jeepney. In den vergangenen Jahren gingen die Produktionszahlen immer weiter zurück, die philippinischen Hersteller der Jeepneys berichten alle von einem dramatischen Rückgang der Aufträge. Noch lange werden sich die kleinen Jeepneys halten, die es als Souvenir gibt. Aus Metall hat Pro Mite im Maßstab 1/24 einen typischen Jeepney der Philippinen aufgelegt: Viel Chrom, zusätzliche Scheinwerfer, Antennen und bunte Aufdrucke gehören einfach auch im kleinen Maßstab dazu.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Pro Mite / Schreiber / 28. November 2014)

 
     
 

Alexander Dennis Limited

Neue Busfabrik und 250 Doppeldecker zum Start

 
 

Großauftrag über 400 Doppeldecker der Enviro 500-Baureihe

 
   

Alexander Dennis Enviro 500 Metrolinx - modellbus.info

Die nordamerikanische Ausführung des dreiachsigen Doppeldeckers ist mit 4,11 Metern Höhe...

 

Alexander Dennis Enviro 500 Metrolinx - modellbus.info

 ein Zugeständnis an den Betreiber und die Verhältnisse vor Ort.

 

Alexander Dennis Enviro 500 Metrolinx - modellbus.info

Ausreichend Sitzplätze und eine immer noch relativ große Stehhöhe bietet das Oberdeck des Enviros 500.

 

Alexander Dennis Enviro 500 Metrolinx - modellbus.info Alexander Dennis Enviro 500 Metrolinx - modellbus.info

Niederflurig bis zur zweiten Achse - ausreichend Platz für Rollstühle zwischen den vorderen Rädern.

 

 
 

Der Doppeldecker hat einen (Marken-)Namen: Alexander Dennis Limited (ADL). Großbritanniens größter Omnibushersteller dominiert den weltweiten Doppeldeckermarkt. Jetzt baut ADL eine neue Produktionsstätte in Ontario (Kanada). Nach dem Großauftrag von Metrolinx über 400 Doppeldecker (250 fest, 150 als Option) hat sich ADL entschlossen, den Auftrag in den nächsten fünf Jahren vor Ort zu realisieren. Fast 125 dreiachsige Doppeldecker der Enviro 500-Baureihe von Alexander Dennis Limited sind bereits im Großraum Toronto auf der Straße unterwegs. Die Busse sind nicht nur bei den Fahrgästen, sondern auch bei Fahrer gern gesehen. Colin Robertson, Vorstandsvorsitzender der ADL, erklärte: "Die Bestellung ist das Ergebnis einer siebenjährigen Geschäftsbeziehung mit Metrolinx, die aus einem partnerschaftlichen Miteinander erwachsen ist.“ ADL wird zunächst die Montage der Chassis in Kanada einrichten, danach wird die Produktionslinie für die Fahrzeuge aufgebaut. Ab Mitte 2015 soll die Fertigung der Doppeldecker beginnen, die ab 2016 ausgeliefert werden. Die nordamerikanische Ausführung des dreiachsigen Doppeldeckers ist mit 4,11 Metern Höhe ein Zugeständnis an den Betreiber und die Verhältnisse vor Ort. Der klassische Doppeldecker von ADL wird mit 4,3 Metern Höhe gebaut. Aber ähnlich wie in Berlin gibt es im Liniennetz von Metrolinx viele Brücken, die dem hohen Doppeldecker die Durchfahrt verwehren. Da aber die große Sitzplatz-Kapazität nur mit dem Doppeldecker realisiert werden kann, werden die möglichen 400 Fahrzeuge für Metrolinx knapp zwanzig Zentimeter niedriger ausfallen. Mit dem Großauftrag ist Alexander Dennis Limited weltweit weiter auf Erfolgskurs unterwegs: Der Umsatz der Aktivitäten außerhalb der Insel hat sich in den letzten Jahren verdreifacht, neben Nordamerika ist ADL vor allem in China, Hongkong, Malaysia und Singapur der Platzhirsch im Doppeldeckermarkt. In Großbritannien ist ADL nach wie vor der größte Omnibushersteller. Der im letzten Jahr vorgestellte Enviro 400 auf Euro VI-Basis ist mehr als erfolgreich vom Markt aufgenommen worden. Auch hier setzte ADL auf das Prinzip der Partnerschaft: Der neue Bus wurde zusammen mit den potentiellen Betreibern entwickelt.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Alexander Dennis / 27. November 2014)

 
     

 

Daimler Buses

Volle Auslastung in Rohbau und Montage

 

 

Werk Mannheim verbucht erfolgreiches Jahr 2014

 

 

 

Im Rohbau fertigen die Mitarbeiter Rohbaukarossen für Mercedes-Benz Stadt- und Überlandbusse

 sowie für Setra Überland- und Reisebusse.

 

In der Montage setzen die Mitarbeiter Front-, Seiten- und Heckscheiben in die Mercedes-Benz Stadtbusse ein.

In der Montage koppeln die Mitarbeiter der Vorder- und Hinterwagen eines Mercedes-Benz Gelenkbusses.

 

Die Außenhaut- und Fußbodenfertigung (kurz: AF) fungiert als Schnittstelle im europäischen Produktionsverbund.

Dort bringen die Mitarbeiter unter anderem die Funktionsbeschichtung auf, montieren Holzfußboden und Klappen.

 

In der Montage bereiten Mitarbeiter die Front-, Seiten- und Heckscheiben zum Einbau vor. Im Rohbau fertigen

die Mitarbeiter Rohbaukarossen für Mercedes-Benz Stadt- und Überlandbusse sowie für Setra Überland- und Reisebusse.

 

 

 

Daimlers Omnibusproduktion am Standort Mannheim war über das gesamte Jahr 2014 auf einem sehr hohen Niveau ausgelastet. Grund ist die anhaltend gute Nachfrage nach Reise- und vor allem Stadtbussen. Im Gesamtjahr 2014 wird die in Mannheim produzierte Zahl von Mercedes-Benz Stadtbussen deshalb den Vorjahreswert von über 1.800 Fahrzeugen deutlich übertreffen. Die Zahl der in Mannheim gefertigten Rohbaukarossen für den Produktionsverbund wird ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert von 6.000 Einheiten liegen. „Unser Mannheimer Buswerk ist in diesem Jahr sehr gut unterwegs und weiter voll ausgelastet“, sagt Dr. Holger Steindorf, Geschäftsführer Produktion bei Daimler Buses und als Standortverantwortlicher zuständig für die über 3.300 Mannheimer Busbauer. „Unser Geschäft mit Reise- und vor allem Stadtbussen in Europa floriert. Die hohe Nachfrage hat dazu geführt, dass wir das Produktionsprogramm für 2014 nochmals hochgeschraubt haben. Entsprechend hatten wir das ganze Jahr eine erhöhte Wochenarbeitszeit und mehrmals Samstagsarbeit eingeplant. Ein so außerordentliches Produktionsprogramm kann nur eine hoch qualifizierte und hoch motivierte Belegschaft wie die im Mannheimer Werk von Daimler Buses leisten. Für diesen Spitzenjob sage ich vielen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier im Werk Mannheim“, so Steindorf weiter. Für das Gesamtjahr 2014 rechnet Daimler Buses in Westeuropa mit einer deutlichen Absatzsteigerung im Komplettbusgeschäft. Mit den gestiegenen Verkäufen sollte sich der Marktanteil der Daimler Bussparte deutlich verbessern. Dieser lag nach neun Monaten auf dem Rekordniveau von 34%. In Deutschland wirkt sich die starke Nachfrage nach Bussen der Marken Mercedes-Benz und Setra, insbesondere des Stadtbusses Citaro, positiv auf den Absatz und damit auf die Auslastung der Produktionsstandorte in Europa aus. Im Heimatmarkt Deutschland hat Daimler Buses den Marktanteil bis Ende September ebenfalls deutlich auf 64% ausgebaut. Im Jahr 2014 investierte die Daimler Bussparte weiter kräftig ins Werk Mannheim und stellte mehr als 14 Mio. Euro zur Verfügung, in Summe hat Daimler Buses in den letzten drei Jahren über 50 Mio. Euro am Standort investiert. Gleichzeitig werden im Projekt „Grüne Fabrik“ an den Standorten Holýšov, Hodere, Ligny, Mannheim, Neu-Ulm und Sámano zahlreiche Maßnahmen zum Umweltschutz umgesetzt. Ehrgeizige Ziele sind dabei in verschiedenen Bereichen wie Energie und CO2-Emissionen, Wasser und Abwasser, Ressourcen und Abfall sowie Biodiversität gesteckt worden. Diese Ziele sollen jetzt bis zum Jahr 2020 realisiert werden.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Daimler Buses / 27. November 2014)

 

 

 

 

 

Comtrans

Nutzfahrzeugmesse in Messe

 
 

Osteuropäische Leitmesse im September 2015

 
   

Messegelände und Hallen Comtrans 2013 - modellbus.info

Vom 8. bis 12. September 2015 öffnet die Nutzfahrzeugmesse Comtrans in Moskau ihre Tore.

 

Iveco Bus auf der Comtrans 2013 - modellbus.info Higer auf der Comtrans 2013 - modellbus.info

Auf der Comtrans 2015 werden neben Omnibussen und Komponenten aus Ost- und Westeuropa

 auch Produkte aus Asien und Amerika zu sehen sein. Auch Reise- und Linienbusse haben auf der

osteuropäischen Leitmesse einen festen Platz.

 

 
 

Vom 8. bis zum 12. September 2015 findet in Moskau mit der Comtrans wieder die osteuropäische Leitmesse für Lkw, Busse, Transporter, Anhänger, Aufbauten sowie Komponenten und Zubehör statt. Im Crocus Expo Center in Moskau sind dafür alle Hallen des Pavillons 3 reserviert. Die Comtrans findet im jährlichen Wechsel mit der IAA Nutzfahrzeuge statt und hat sich nach der IAA als wichtige Ausstellung im internationalen Nutzfahrzeug-Messekalender etabliert. Wie in den Vorjahren betreut die Internationale Messe- und Ausstellungsdienst GmbH (IMAG) - als internationaler Partner des Veranstalters Media Globe - die Aussteller aus Westeuropa, Amerika und Asien. IMAG-Geschäftsführer Peter Bergleiter erwartet trotz des derzeit eher verhaltenen Nutzfahrzeugmarktes in Russland auch für 2015 eine hohe Messe-Beteiligung mit mehr als 400 Ausstellern: „Die Comtrans hat heute in der internationalen Nutzfahrzeugbranche einen festen Platz als Leitmesse für den gesamten osteuropäischen Raum. Wir verzeichnen nach wie vor ein überaus großes Interesse, nicht nur aus Russland und den angrenzenden Staaten, sondern auch aus Zentral- und Westeuropa. Viele Aussteller aus den Vorjahren haben ihre Teilnahme für 2015 bereits bestätigt.“ Neben allen führenden Lkw-, Transporter- und Trailerherstellern sowie Omnibusherstellern aus Europa und Russland mit allen Regionen, präsentieren auch Nutzfahrzeug-Hersteller aus Asien und den USA auf der Comtrans ihre Neuheiten und aktuellen Modelle.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Comtrans / Lubitz / 28. November 2014)

 
     

 

MAN / Rietze

MAN-Weihnachtsbus

 

 

MAN Lions Coach im Maßstab 1/87

 

 

 

MAN Weihnachtsbus 2014 Lions Coach - modellbus.info

 

 

 

MAN hat im hauseigenen Onlineshop den traditionellen Weihnachtsbus eingestellt: In diesem Jahr kommt ein dunkelblauer MAN Lions Coach zum Einsatz. Den Modellbus zieren Motive aus Lebkuchen: Tannenzapfen, Kugeln, Glocken, Engel oder Herzen – die Vielfalt ist groß. Alle Lebkuchen sind mit Zuckerguss verziert und hängen an einem Band, das bis zur Dachkante hochgezogen ist. Der obere Fensterrand ist mit Tannengrün geschmückt. Auch hier sind – neben roten Weihnachtskugeln kleine Lebkuchen zu finden. Das dunkelblaue Lackkleid - einschließlich des Daches - ist mit Eiskristallen und Sternenstaub bedruckt. Die Frontscheibe ist, wie auch die Fenster der vorderen Tür, nicht bedruckt. So könnte dem kleinen Modellbus durchaus auch ein große Lions Coach mit der gelungenen Weihnachtsdekoration folgen. Der gelungene Weihnachtsbus ist ab sofort im hauseigenen MAN-Onlineshop und bei MAN Händlern vor Ort unter der Artikel-Nummer ZY.RZ866-5527 erhältlich.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / MAN / Rietze / 27. November 2014)

 

 

 

 

 

Hochbahn

Bergziege mit Glocke

 
 

Rampini-Elektrobus in Hamburg

 
   

VHH Rampini Elektrobus - modellbus.info

Die VHH-Bergziege fährt jetzt elektrisch.

 

Premierenfahrt mit Bürgermeister am 29. Oktober 2014.

 

 
 

Hamburg ist mit einem kleinen Stromer in das Elektrobus-Zeitalter gestartet: Seit 29. Oktober ist der erste rein batteriebetriebene Elektrobus in der Hansestadt. Nur ein leises Summen ist zu hören, wenn der Elektrobus des italienischen Herstellers Rampini durch das Blankeneser Treppenviertel fährt. Die steilen und engen Gassen haben schon den Vorgängern im Volksmund den Namen der Bergziege eingebracht. Die Bergziegen müssen schmal gebaut sein, damit sie auch durch das Treppenviertel in Blankenese passen: Hier stehen viele kleine Häuser, die teilweise nur über Treppen erreichbar sind. 58, um genau zu sein - angeblich mit 4.864 Stufen. Neben vielen Gassen und Wegen gibt es nur wenige schmale Straßen. Auf diesen Straßen, an denen kaum zwei Autos nebeneinander passen, fährt die Bergziege. Der neue Elektrobus ist im Vergleich zu den dieselbetriebenen Kleinbussen so leise, dass der Bus mit einer Glocke auf sich aufmerksam machen muss! Nach einem Festakt und Premierenfahrt mit Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz ist der 7,4 m lange Kleinbus der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein AG (VHH) offiziell in den Liniendienst der Linie 48 gestellt worden. Die elektrische Antriebstechnik stammt von Siemens, die fünf Akkublöcke als Energiespeicher sind auf dem Dach verbaut, um dem Fahrgastraum entsprechend Platz zu geben. Die die Akkus werden nach jeder dritten Fahrt an einer Schnellladesäule aufgeladen. Statt Induktion mit einem Nachladen von unterhalb der Straße ist die Säule mit Steckverbindung eine Lösung, die man schnell und ohne große Investitionen in eine Infrastruktur einbinden konnte. Auf einer Strecke von 800 Metern Länge überwindet die Bergziege 72 Meter Höhendifferenz. Obwohl der Elektrobus bis zu 16 Prozent Steigung bewältigen muss, werden pro Tour nach Aussagen der VHH nur drei Prozent der Batterieleistung verbraucht. Bei den Fahrten bergab wird die gewonnene Bremsenergie in Strom umgewandelt und in die Akkus zurückgespeist. Der kleine Elektrobus ist mit einer Lithium-Ferrit-Batterie ausgestattet, die eine Kapazität von rund 180 kWh besitzt, die Fahrmotoren haben eine Leistung von 80/150 kW. Die Vorgabe des Senates der Stadt Hamburg ist klar: Ab 2020 sollen für den Busverkehr im Nahverkehr der Hansestadt ausschließlich emissionsfreie Busse beschafft werden. „Der Elektrobus der Linie 48 ist ein wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung einer Strategie, die wir konsequent mit tragen und umsetzen. Die nächsten Schritte werden elektrische Gelenkbusse sein, die wir auf unserer Premium Metrobus-Linie 3 einsetzen werden", so VHH-Vorstand Dr. Thomas Becker. Der Vorstand ist sind schon gedanklich einen Schritt weiter: Wenn Betriebskosten, Zuverlässigkeit und Akkuleistung den Erwartungen entsprechen, sollen weitere Elektrobusse gekauft werden. Den Strom für den kleinen Elektrobus bezieht die VHH vom Ökostromanbieter Hamburg Energie. Noch macht die Bergziege mit einer elektronischen Glocke auf sich aufmerksam, doch bei der VHH ist man schon dabei, ein neues, ganz eigenes Geräusch mit einem hohen Wiedererkennungswert mit Profis zu entwickeln – dann kann man nicht meckern.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / VHH / Marquordt / 26. November 2014)

 
     
 

Megabus

Mega: Der blaue Bus kommt!

 
 

Neuer Fernbusanbieter startet mit 3 Linien

 
   

Aus Koningshooikt in Belgien für Amerika: Der Van Hool TD 925 USA für Megabus.

 

 
 

In England und Amerika sind die dunkelblauen Busse mit dem gelben Logo und dem Angebot von 1 Pfund bzw. 1 Dollar für die Fahrt schon bestens am Markt platziert. Nach Frankreich, Belgien und den Niederlanden ist nun auch Deutschland im Fokus von Megabus. Man könnte es als Weihnachtsgeschenk für den Fernbusmarkt verstehen, was Edward Hodgson, Managing Director bei Megabus für Europa, sagt: „Megabus wird als neuer Fernbusanbieter in Deutschland starten.“ Am 2. Dezember will Edward Hodgson die ersten drei Linien und Preise bekanntgeben, mit denen der britische Fernbusanbieter starten wird. Die Megabus-Sparte gehört zur internationalen Stagecoach-Gruppe, deren Ziel auf Expansion steht. Stagecoach wurde infolge der Deregulierung des britischen Verkehrsmarktes gegründet. Aus einem einstigen Wohnwagen-Verleih wurde 1980 ein Anbieter von Busverkehren, zunächst mit angemieteten Fahrzeugen. Durch Übernahmen wuchs das Unternehmen, acht Jahre nach dem Start wurde das Busgeschäft aber an den Marktführer National Express verkauft. 2003 gründete man Megabus mit dem Ziel, als Low-Cost-Fernbusanbieter erfolgreich zu werden. In Großbritannien wurden Fahrten für 1 Pfund angeboten – natürlich nur für Frühbucher und die weniger ausgelasteten Linien. Tickets gab es über das Internet oder über das Telefon, wobei die persönliche Buchung dann auch extra kostet, so wie alle zusätzlichen Leistungen. Seit 2006 wird das Megabus-Konzept erfolgreich in Amerika umgesetzt, seit 2012 hat Megabus die Insel verlassen und ist in Europa aktiv. Auf der Euro Bus Expo gab es beispielsweise einen Bettenbus, der als eigene Marke in der Marke Megabus zeigt, wohin die Reise geht: Als Megabus Gold setzen die Briten auf ein mehr als komfortables Angebot. Die Ledersitze werden zu Betten umgebaut, Service-Personal und die „Erfrischung an Bord“ sei genauso inklusive wie ein kostenloses WLAN. Um diesen Service auch sichtbar zu machen, sind die dafür eingesetzten Omnibusse violett und tragen den Namen Megabus Gold passend in goldenen Buchstaben. Für Deutschland sind aber zunächst die blauen Busse angesagt, ob die Briten hier auch wie in ihren Anfangsjahren mit Fahrzeugen ohne Bordtoilette vorfahren, ist nicht bekannt. Köln wird bereits von Megabus angefahren, Frankfurt ist als ein Start- und Zielpunkt indirekt genannt worden. Wohin die Reise genau geht, wollen die Briten aber noch nicht verraten. Megabus will zunächst mit drei innerdeutschen Verbindungen starten. Mehr zu den Linien und Preisen dann Anfang Dezember.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Megabus / 26. November 2014)

 
     

 

AWM

Setra Doppeldecker unbedruckt

 

 

Setra S 431 DT im Maßstab 1/87

 

 

 

Setra S 431 DT AWM - modellbus.info

 

 

 

Martin Fischle von MF-Modellbau hat den facegelifteten Euro VI-Doppeldecker von Setra ab sofort in weiß und blau im Angebot. Die unbedruckten Modellbusse von AWM dürften besonders das Herz von Fernbus-Fans höher schlagen lassen, denn mit entsprechenden Nassschiebern lassen sich die Modelle nun relativ einfach als entsprechender Fernbus von Berlinlinienbus oder FlixBus darstellen. Der Setra S 431 DT ist bei MeinFernbus und FlixBus sowie bei Berlinlinienbus und der Bahn bereits als das Flaggschiff im Einsatz. Noch bis Mitte nächsten Jahres bleibt der Setra aus Deutschland in Deutschland sozusagen konkurrenzlos. Neoplan hat den Start des in der Türkei gebauten Doppeldeckers für Mitte 2015 angekündigt. Bis dahin dürften die Verkaufszahlen des Ulmer Doppeldeckers weiter entsprechend hoch bleiben. Hier geht es zum Onlineshop von MF-Modellbau.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Fischle / Setra / 26. November 2014)

 

 

 

 

 

Iveco Bus

Behindertengerechter Bücherbus

 

 

Crossway mit Sonderausbau von Berger

 

 

 

Iveco Crossway Bücherbus Berger - modellbus.info

Premiere: Zum ersten Mal wurde ein Crossway als Bücher-Bus ausgebaut.

 

Iveco Crossway Bücherbus Berger - modellbus.info

Zusätzliches Licht gelangt durch die noch vorhandenen Fensterscheiben in die rollende Bibliothek.

 

 

 

Mit Blick auf die Abgasnorm Euro VI und die Barrierefreiheit werden aktuell viele Fahrbibliotheken in Deutschland ersetzt. Der seit 1993 eingesetzte Bücher-Bus der Stadt Apolda und des Weimarer Landes wurde diesem Trend folgend gegen einen Iveco Crossway mit Sonderausbau ausgetauscht. In der Bücherwelt ist der Crossway als Basisfahrzeug ein Neuling. Die von Iveco patentierte HiSCR-Technologie (High-efficiency Selective Catalytic Reduction) sei beim Bücher-Bus ein Vorteil: Die Abgasnachbehandlung erfolgt ohne aufwendige Abgasrückführung, womit sich konzeptbedingt weniger Ruß im Filter ansetzt, sich der Verbrauch verringert und die Wartungsintervalle verlängert werden. Gerade im Kurzstreckenverkehr eines Bücher-Busses ideal, bei dem selten eine Regeneration des Partikelfilters im Fahrbetrieb möglich ist. Iveco lieferte den Crossway ohne Innenausbau lediglich mit dem Cockpit. Ausgebaut wurde der Bus von der Berger Karosserie- und Fahrzeugbau GmbH. Dierk Conrad, einer der beiden Geschäftsführer von Berger, weist auf eine Besonderheit des Busses hin: „Wir haben hier ein neues Konzept umgesetzt, indem wir erstmal einen serienmäßig verglasten Bus von 12 m Länge genutzt haben, der einen sehr hellen Innenraum bietet im Vergleich zu den bisherigen, eher dunkeln Fahrzeugen. Wir haben hier unserer Ansicht nach das Maximum dessen dargestellt, was machbar ist. Das Lastenheft hat sich logisch aus der Aufgabe heraus ergeben und wir denken, damit einen neuen Standard setzen zu können, den auch andere Betreiber für sich entdecken werden.“ Das Unternehmen mit einem jährlichen Produktion von rund vier Bücherbussen im Jahr habe bereits gute Erfahrungen mit Aufbauten auf Iveco Lkw-Chassis gemacht, da war es kein weiter Weg, eine vergleichbare technische Grundlage auch für Bücherbusse zu verwenden. Die Umbauzeit beim Fahrzeugbauer Berger betrug rund vier Monate. Die Auswirkung des neuen Standardbus-Konzepts ist im Innenraum unübersehbar – hell und freundlich lädt er zum Verweilen und zum Schmökern in den rund 4.500 vorhandenen Büchern und Medien ein. Das Empfinden wird auch durch die beiden Glasdächer sowie die Anhebung des zusätzlich wärmegedämmten hinteren Dachteils um rund 18 Zentimeter noch unterstützt, die eine ideale Stehhöhe gewährleistet. Neben einem Rollstuhllift mit einer Tragkraft von 350 kg, der in die Trittstufen des hinteren Einstiegs integriert ist, sorgt die weitgehend ebene Gestaltung des Fußbodens für einen barrierefreien Zugang zum Bus, der immer bedeutender wird in der öffentlichen Daseinsvorsorge. Die stabilen Bücherregale sind direkt mit dem extra verstärkten Buschassis verbunden und so konzipiert, dass während der Fahrt nichts verrutschen kann. Um die jederzeitige Versorgung mit ausreichender Energie an Bord zu gewährleisten, ist im Kofferraum eine 600 Kilogramm schweren Hochleistungsbatterie mit 720 Ah Leistung mit einem darauf abgestimmten Batteriemanagement verbaut, so das ein autarkes Arbeiten im Bus auch über einen Acht-Stunden-Tag hinaus gewährleistet ist. Sie muss jede Nacht im Betriebshof aufgeladen werden. Zusätzlich bleibt aufgrund der Überlandkarosserie unterflur noch viel Platz für zusätzliche Bücherkisten, die auf Teleskop-Auszügen im Kofferraum verstaut werden können. Im Heck ist ebenfalls eine große, stufenlose Toilette eingebaut, die den Besuchern zur Verfügung steht. Im breiten Einstieg an Tür 2 ist ein Windfang verbaut, außerdem ist der Aufgang mit Edelstahlsäulen und doppeltem Geländer für Kinder und Erwachsene ausgestattet, um einen optimalen Einstieg zu gewährleisten. Natürlich muss die digitale Anbindung der fahrenden Bibliothek jederzeit möglich sein: daher ist der Einbau eines EDV Netzwerks inkl. UMTS-Antenne und Router für die Online-Anbindung der Fahrbibliothek an die zentralen Bibliotheken, heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Mehr zum Thema der rollenden Bibliotheken gibt es in einer Reportage von modellbus.info, bitte hier klicken.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Iveco Bus / 25. November 2014)

 

 

 

 

 

Scania

Erste Citywide an BVG ausgeliefert

 
 

70 von 156 Gelenkbussen übergeben

 
   

70 Scania Citywide BVG Berlin übergeben - modellbus.info

Alexander Vlaskamp, Geschäftsführer Scania Deutschland Österreich,

Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb BVG und

Martin Koller, Bereichsleiter Omnibus BVG

 

70 Scania Citywide BVG Berlin übergeben - modellbus.info 70 Scania Citywide BVG Berlin übergeben - modellbus.info

Ein Teil der neuen Flotte, bei der Scania zusätzlich zu dem rechten Außenspiegel eine Kamera

verbaut hat, so dass der rückwärtige Verkehrsfluss überwacht.

 

70 Scania Citywide BVG Berlin übergeben - modellbus.info

Dem Fahrer wird das Geschehen des rückwärtigen Verkehrsflusses auf einem Monitor

 am Fahrerarbeitsplatz angezeigt.

 

70 Scania Citywide BVG Berlin übergeben - modellbus.info 70 Scania Citywide BVG Berlin übergeben - modellbus.info

Dank der beiden vergrößerten Stehperrons finden nun zwei mobilitätseingeschränkte Personen mit

Rollstühlen und ein Kinderwagen bequem Platz.

 

 
 

Scania hat mit der Auslieferung der 156 Niederflur-Gelenkbussen an die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) begonnen. 70 Fahrzeuge sind nun Teil der BVG-Flotte, die verbleibenden Fahrzeuge werden über die Folgejahre zur Lieferung durch die BVG abgerufen. „Scania liefert erstmals Busse an die Berliner Verkehrsbetriebe. Wir freuen uns über den Großauftrag aus Berlin und wissen das Vertrauen in unsere Fähigkeiten zu schätzen. Mit den 156 Niederflurbussen bieten wir der BVG innovative Technik für einen modernen Personennahverkehr in dieser Metropole“, sagt Klas Dahlberg, Senior Vice President Buses and Coaches von Scania während der feierlichen Übergabe an Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der BVG in Berlin. „Den Zuschlag hat Scania aufgrund des besten Gesamtkonzeptes bekommen. Dazu zählen neben den komfortablen, hochwertig ausgestatteten Gelenkbussen auch ein wettbewerbsfähiger Anschaffungspreis, eine hohe Kraftstoffeffizienz und planbare Wartungskosten“, ergänzt Alexander Vlaskamp, Geschäftsführer von Scania Deutschland Österreich. Die 18 Meter langen Dreiachser verfügen über fast 100 Sitz- und Stehplätze sowie über zwei große Multifunktionsbereiche. Der Boden in den Niederflur-Gelenkbussen ist komplett barrierefrei. Dank der beiden vergrößerten Stehperrons finden nun zwei mobilitätseingeschränkte Personen mit Rollstühlen und ein Kinderwagen bequem Platz. Dank Niederflurtechnik und automatischer Neigefunktion (Kneeling) beträgt die Einstiegshöhe an den Türen lediglich zwischen 250 und maximal 270 Millimeter. Eine Fußbodenheizung an der vorderen Einstiegstür hält diesen Bereich bei Regen weitgehend trocken und in den Wintermonaten eisfrei. Dadurch minimiert sich die Rutschgefahr beim Betreten des Fahrzeuges. An Tür 2 und Tür 3 erleichtert bei Dunkelheit eine Bordsteinbeleuchtung den Ein- und Ausstieg, kommt die Klapprampe zum Einsatz, leuchten diese Strahler den gesamten Einstiegsbereich aus. Für eine bessere Anzeige der Haltestellen im Display sorgen jetzt weiße Buchstaben auf schwarzem Hintergrund. Diese hochauflösende Kontrastbildung hilft vor allem Fahrgästen mit Sehschwäche oder Sehbehinderung die Informationen in der Zielanzeige besser als bisher erkennen zu können. Zusätzlich sind für eine optimale Fahrgastinformation die im Fahrzeug befindlichen Monitore vergrößert worden und erlauben eine größere Darstellung der Schriftzüge mit den jeweils nächsten Haltestellen. Zudem kündigen rote Signallampen an Tür 2 und Tür 3 optisch an, dass sich die Türen schließen. Somit können sich im Besonderen hörgeschädigte Personen oder gehörlose Fahrgäste sicherer als bisher auf die Türbewegung einstellen. Um Abbiegeunfälle mit Fußgängern und Radfahrern zu vermeiden, hat Scania zusätzlich zu dem rechten Außenspiegel eine Kamera verbaut, die den rückwärtigen Verkehrsfluss überwacht und keinen „toten Winkel“ zulässt. Dem Fahrer wird das Geschehen auf einem Monitor am Fahrerarbeitsplatz angezeigt. Im Falle, dass Gefahren für Insassen oder Fahrer durch gewaltbereite Personen im Bus drohen, ist die Leitstelle der BVG, dank Innenraumüberwachung, per Video-Live-Schaltung sofort informiert und kann Hilfe herbeirufen. Für den Antrieb der BVG-Gelenkbusse sorgt der quer zur Fahrtrichtung eingebaute Scania Motor DC09 108 in Euro VI. Der 9,3 Liter große Dieselmotor leistet 235 kW (320 PS) und entwickelt ein Drehmoment von 1.600 Nm bei 1.050 bis 1.300 U/min. Ein Sechs- Gang-Automatikgetriebe von ZF überträgt die Kraft auf die Hinterachse. Um die hohen Anforderungen der niedrigen Emissionswerte zu erfüllen, kommt neben der Hochdruckeinspritzung, eine SCR – Abgasnachbehandlung mit modernster Filtertechnik zum Einsatz. Auf Grund der aufwendigen Abgastechnik reduziert der neue Euro-6-Motor den Kraftstoffverbrauch um bis zu sechs Prozent im Vergleich zur bisherigen Euro-5- Fahrzeuggeneration. Bei der Wartung und Instandsetzung der neuen Stadtbusse arbeiten Scania und die BVG eng zusammen. Die Mitarbeiter der BVG wurden bei Scania umfangreich geschult, um alle nötigen Arbeiten fachgerecht selbst vornehmen zu können. Darüber hinaus kann die Servicemannschaft der BVG auf eine professionelle und partnerschaftliche Unterstützung der Scania Partner in Berlin zählen.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Scania / 25. November 2014)

 
     
 

Rietze

Cito als Werbebotschafter

 
 

Mercedes-Benz Cito im Maßstab 1/87

 
   

Mercedes-Benz Cito Rietze - modellbus.info

 

Mercedes-Benz Cito - modellbus.info

 

 
 

Für die Kulturhauptstadt 2015 wirbt ein Mercedes-Benz Cito in den Farben der Transport En Commun (TEC). Mit mehr als 2.500 Fahrzeugen der fünf öffentlichen Verkehrsgesellschaften ist TEC der ÖPNV-Dienstleister in Wallonien. Die Wallonische Region mit der Hauptstadt Namur ist sozusagen die südliche Hälfte Belgiens und eine der drei Regionen des Landes. Lüttich gilt als das wirtschaftliche Zentrum, die Stadt Mons, 65 Kilometer südwestlich von Brüssel nahe der französischen Grenze gelegen, ist als geschichtsträchtiger Ort bekannt: Im 7. Jahrhundert entstand Mons aus der Gründung eines Klosters, später erreichte die Stadt ihren Wohlstand durch die Tuchindustrie und den Kohlebergbau. 2015 wird die Stadt Europäische Kulturhauptstadt, wie die besondere Folierung des Cito von Mercedes-Benz zeigt. Mit der Auslieferung 11.2014 hat Rietze den Cito mit Werbung für die Europäische Kulturhauptstadt 2015 an den Fachhandel und die Internetshops ausgeliefert, hier gibt es eine Übersicht von Fachgeschäften.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Rietze / TEC / 25. November 2014)

 
     

 

Optare

MetroDecker erregt Aufsehen

 

 

Optare MetroDecker

 

 

 

Optare MetroDecker - modellbus.info

Der Optare MetroDecker bei der Vorstellung vor dem London Transport Museum in Convent Garden.

 

Optare MetroDecker - modellbus.info Optare MetroDecker - modellbus.info

Neue Standards: Kleine Fenster im Oberdeck, ein ergonomischer Fahrerarbeitsplatz.

 

Optare MetroDecker - modellbus.info

Kleinere Fensterscheiben im Oberdeck sparen Gewicht, der Raum ist aber immer noch ausreichend beleuchtet.

 

Optare MetroDecker - modellbus.info Optare MetroDecker - modellbus.info

Ausreichend Stehfläche für Rollstühle und der Euro VI-Motor von Mercedes-Benz.

 

 

 

Im Mai diesen Jahres präsentierte Optare einen neuen Doppeldecker namens Metrodecker. Passenderweise wurde das London Transport Museum in Covent Garden als Ort gewählt. Doch nicht nur bei der Premiere in London, sondern auch auf der Euro Bus Expo in Birmingham begeisterte der MetroDecker, wie modellbus.info in Kürze mit dem Messebericht zeigen wird. Nachdem vor drei Jahren ein komplett neues Werk in Leeds eröffnet wurde, folgt jetzt der neue zweiachsige Doppeldecker, der wegen seines Leichtgewichtes von unter zehn Tonnen schon im Vorfeld für Aufsehen sorgte. Der 2,5 m breite und 4,31 m hohe MetroDecker wird in zwei Längen (10,5 und 11,1m) in Leichtbauweise gefertigt und ist das erste komplett neue Fahrzeug seit der Übernahme von Optare durch die indische Hinduja Gruppe. Der indische Mischkonzern beschäftigt über 70.000 Menschen in mehr als 60 Ländern, über Ashok Leyland sind die Inder auch gleichzeitig Besitzer von Optare. Mit dem MetroDecker will Optare im Doppeldeckermarkt wieder mehr Anteile erobern. Auch die Hinduja-Gruppe hat ein Interesse, dass der Bus erfolgreich ist, denn seit der Übernahme sei Optare neu aufgestellt und ausgerichtet worden, hieß es auf der Messe in Birmingham - jetzt müssen Erfolge her. Acht Monate hat das Entwicklungsteam am neuen MetroDecker gearbeitet, neben zwei Längen haben die Ingenieure auch an einer Hybridversion getüftelt, die im Frühjahr 2015 präsentiert werden soll. Ein rein elektrischer MetroDecker soll Ende 2015 vorfahren. Und auch weltweit soll der MetroDecker angeboten werden: Nach Großbritannien ist eine Version für Indien geplant, der Hinduja Gruppe sei Dank. Der zweitgrößte Bushersteller Indiens sieht auch im heimischen Markt ein Potential für den MetroDecker. Für die Entwicklung setzten sich die Ingenieure aber mit potentiellen Betreibern aus Großbritannien zusammen, speziell deren Bedürfnisse seien für die Konstruktion berücksichtigt worden. Übereinstimmend sei eine deutliche Kraftstoffeinsparung gewünscht worden, dafür habe man auf die Leichtbauweise und einen Euro VI-Motor von Mercedes-Benz zurückgegriffen. Weniger ist mehr, so das Motto der Konstrukteure. Auch wenn das Downsizing für den Motor und beispielsweise dünnere und kleinere Fensterscheiben oder leichtere Sitze gilt, gespart wurde aber nicht überall: Mit dem automatisierten Getriebe von ZF, den Bremsen von Knorr und der Heizung sowie Klimatisierung von Eberspächer verbaut Optare feinste Technik. Es sind die vielen Details, die beim neuen MetroDecker so interessant sind.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Hinduja / Optare / Schreiber / 24. November 2014)

 

 

 

 

 

Centytoys

Modellbus aus Indien

 
 

Ashok Leyland ULE BS4 im Maßstab 1/70

 
   

Ashok Leyland ULE BS4 - modellbus.info

 

 
 

Centytoys hat einen aktuellen Linienbus aus Indien im Angebot: Der ULE BS4 von Ashok Leyland wird im Maßstab 1/70 zur Zeit in zwei Farben angeboten. Der niederflurige und klimatisierte Linienbus ist im Original wahlweise mit Diesel- oder Erdgasantrieb lieferbar. Der 12m lange Stadtbus bietet je nach Anzahl der Türen 31 bzw. 35 Sitzplätze. Ganz modern ist auch die Gestaltung des Modellbusses, bei dem man erst auf den zweiten Blick erkennt, dass der Innenraum mittels Aufklebern mehr als realistisch dargestellt wird. Auch wenn es nachgebildete Fahrgastsitze genauso wie den Fahrerplatz gibt, der Aufkleber gibt dem Modellbus noch einmal eine ganz andere Richtung. Centytoys hat auf der Blisterverpackung vorbildgerecht den Ashok Leyland Linienbus abgebildet, das Kunststoffmodell ist mit Positiv- und Negativgravuren sauber und ordentlich gefertigt, es verfügt neben einem nachgebildeten Fahrgastinnenraum auch über einen Rückzugsmotor. Da man bei Centytoys um den wachsenden Markt des Öffentlichen Personennahverkehrs in Indien weiß, soll das Thema Bus im Modellbusangebot noch weiter ausgebaut werden. Vielleicht bringen die Inder dann ja bald auch einen Modellbus des MetroDeckers, wenn er auf dem indischen Markt vorgestellt wurde.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Hinduja / Centytoys / 24. November 2014)

 
     

 

Mercedes-Benz

20 Jahre, zwei Generationen, 21.000 Omnibusse

 

 

Mercedes-Benz Tourismo

 

 

 

Mercedes-Benz O 350 - modellbus.info

Als Mercedes-Benz O 350 Tourismo feierte der Reisebus im Herbst 1994 seine Premiere.

 

Mercedes-Benz O 350 Tourismo - modellbus.info Mercedes-Benz O 350 Tourismo SHD - modellbus.info

Zehn Jahre nach der Premiere feierte der Tourismo als exklusiv ausgestattete Sonderserie „Edition 10.000“

ein großes Jubiläum, 1998 kam der Superhochdecker SHD, der zuvor dem türkischen Markt vorbehalten war.

 

Mercedes-Benz Tourismo Sondermodell 20 Jahre - modellbus.info

Das Geburtstagskind auf der IAA 2014: Im Jubiläumsjahr fährt der Tourismo mit dem Spurassistenten sowie

dem Notbremsassistenten AEBS (Advanced Emergency Braking System) vor. Alle Jubiläumsmodelle tragen

eine „20 Years Anniversary“-Plakette.

 

Mercedes-Benz Tourismo MeinFernbus - modellbus.info Die Mercedes-Benz Tourismo-Familie - modellbus.info

Länge läuft: Der Tourismo als Dreiachser für den Fernbusmarkt und die Tourismo-Familie.

 

 

 

1994 ging der Mercedes-Benz Tourismo an den Start, der erste Omnibus mit einem Namen im Hause Mercedes-Benz. In 20 Jahren sind in bisher zwei Generationen mehr als 21.000 Omnibusse vom Band gelaufen. Unter der Bezeichnung Mercedes-Benz O 350 Tourismo feierte der Reisebus im Herbst 1994 seine Premiere als Bus der Business-Klasse, denn seinerzeit war mit dem luxuriösen Hochdecker O 404 die Premium-Klasse erfolgreich besetzt. Der Tourismo zeigte damals auch, wohin die Reise geht: Omnibusse für den Business-Markt kommen aus der Türkei. Unter der modern gestalteten Karosserie mit der markanten gepfeilten C-Säule und einer umlaufenden Sicke oberhalb der Radläufe steckt auch Spitzentechnik, nur wird sie an anderer Stelle produziert: Das vor­zügliche Fahrwerk mit der aufwendigen Mehrlenker-Vorderachse und Scheiben­bremsen rundum sowie das moderne Cockpit kamen vom O 404. Der O 350 Tourismo brach mit Traditionen, denn den Zweiachser gab es als Hochdecker RHD weitgehend vorkonfektioniert mit nur einer Länge von 12 m und einer Komplettausstattung. Das Angebot passte, Busunternehmer orderten in diesen Jahren zunehmend kurzfristig und abhängig von der unmittelbaren Auftragslage. Ebenso zeitgemäß war der Antrieb, er bestand aus einem V8-Turbodiesel­motor mit 14,6 l Hubraum und einer Leistung von 280 kW (381 PS) sowie einem Sechsgang-Schaltgetriebe, später in Verbindung mit den Euro 3-Motoren mit elektronisch-pneumatischer Schaltung (EPS). Der O 350 Tourismo entwickelte sich schnell zum Bestseller. Vier Jahre nach dem Start erhielt er 1998 Verstärkung durch den Superhochdecker SHD, der zuvor dem türkischen Markt vorbehalten war. 1999 folgte eine grundlegende Überarbeitung: Die unverkennbare C-Säule wurde auf der Türseite mit einer Blende nach vorn verlängert, es gab neue Scheinwerfer und ein neues Heck. Im gleichen Schritt wertete Mercedes-Benz die Innenausstattung auf. Die Konstruktionsnummer verschwindet aus der Modellbezeichnung, der Reisebus hieß ab sofort nur noch Tourismo. Zehn Jahre nach der Premiere feierte der Tourismo als exklusiv ausgestattete Sonderserie „Edition 10.000“ ein großes Jubiläum. Im Herbst 2006 ging nach mehr als 12.000 Fahrzeugen für über 50 Länder mit dem neuen Tourismo ein weiterer Stern am Omnibushimmel auf: Präzise formuliert waren es vier Sterne, denn nun gab es den Tourismo RHD als Hochdecker in drei Längen von 12,1 bis 14,0m sowie als Zwei- und erstmals als Dreiachser. Die Karosserie ist seitdem schnörkellos und glattflächig gestaltet. Bug und Heck sind markentypisch geformt, an die Pfeilung des Vorgängers erinnert dezent die seitliche Charakterlinie als Verbindung zwischen Außenspiegel und Dach. Die Ausstattung ist nun individueller gehalten, damit passt sich der neue Tourismo an die individuellen Einsätze und landesspezifischen Besonderheiten an. Drei Jahre später kommt der Tourismo RH, 2008 durchbrach die Jahresfertigung mit 1.273 Einheiten erstmals die Schallmauer von 1.000 Einheiten. Im Februar 2012 liefert Mercedes-Benz bereits den 5.000. Tourismo der zweiten Generation aus. Insgesamt fahren damit 17.500 Tourismo auf den Straßen. Ab 2013 profitiert der Tourismo von der Freigabe des Fernbus­verkehrs in Deutschland. Ein wesentlicher Grund für eine Absatz­steigerung des Bestsellern auf einen einen Allzeitrekord von 1.530 Omnibussen. Gleichzeitig erreicht der Absatz eine Gesamtzahl von 20.000 Einheiten seit 1994. Der neue Reihensechszylinder mit 10,7l Hubraum und Leistungsstufen von 265kW (360PS) bis 315kW (428PS) nach der Abgasstufe Euro VI kommt zum Einsatz, im gleichen Schritt erweitert der neue Tourismo K das Spektrum um einen 10,3m langen Kompakt-Reisebus. Im Jubiläumsjahr 2014 präsentiert Mercedes-Benz für den Tourismo mit dem Spurassistenten sowie dem Notbremsassistenten AEBS (Advanced Emergency Braking System) neue Assistenz- und Sicherheitssysteme. Seinen Geburtstag feiert der Tourismo typisch bescheiden: Die Modelle tragen eine „20 Years Anniversary“-Plakette, wie auf der IAA zu sehen war. In diesem Sinne: Happy Birthday and may returns, Tourismo!

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Mercedes-Benz / 21. November 2014)

 

 

 

 

 

Rietze

Auslieferung 11.2014

F O R M N E U H E I T

 
 

11 Modellbusse im Maßstab 1/87

 
 

 

Mercedes-Benz O 405 Rietze - modellbus.info

71801 Mercedes-Benz O405 Stadtbus Viernheim FORMNEUHEIT

 

 

Rietze Auslieferung 11.2014 - modellbus.info

 

63343 Mercedes-Benz Cito TEC, Mons (B)

67930 Mercedes-Benz Citaro K Lannion City (FR)

68722 Mercedes-Benz Citaro '11 Concarneau City (FR)

69424 Mercedes Benz Citaro '12 Südbadenbus-Stadtwerke Radolfzell, BAHNedition

69417 Mercedes Benz Citaro '12 Verkehrsbetriebe Schaffhausen (CH)

65470 MAN NL BVG neutral, collectors edition

 

Rietze Auslieferung 11.2014 - modellbus.info

 

69514 Mercedes-Benz Citaro G '12 VER Ennepe-Ruhr, Ennepetal

67288 MAN Lion's City G De Lijn (B)

69512 Mercedes-Benz Citaro G '12 Emile Weber (LU)

69511 Mercedes-Benz Citaro G '12 Verkehrsbetriebe Luzern (CH)

 

 
 

Mit der Auslieferung 11.2014 bringt Rietze mit dem Mercedes-Benz O 405 eine Formneuheit in den Fachhandel. Still und leise stellen die Altdorfer Modellmacher dem Gelenkbus den Solowagen zur Seite. Außerdem sind noch zehn Modellbusse mit Dekorationsvarianten bekannter Fahrzeuge der Marken Marke MAN und Mercedes-Benz in der Auslieferung enthalten. In der collectors edition erscheint ein neutraler MAN NL in den Farben der BVG und in der BAHNedition ein Mercedes-Benz Citaro als Südbadenbus der Stadtwerke Radolfzell. Beide Sonderserien sind in der Auflage auf 500 Modellbusse limitiert. Die oben abgebildeten Modellbusse der aktuellen Rietze-Auslieferung sind ab sofort im gut sortierten Fachhandel und in Internetshops erhältlich, hier gibt es eine Übersicht von Fachgeschäften.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Rietze / 21. November 2014)

 
     
 

FlixBus

FlixBus und Google kooperieren

 
 

Routenplaner mit Fernbusauskunft

 
   

FlixBus und Google - modellbus.info

 

 
 

FlixBus ist das erste Fernbusunternehmen, dessen Fahrpläne im Google-Routenplaner integriert wurden. Bisher wurden hier nur Flug-, Bahn- und Nahverkehrs-Verbindungen angezeigt. Über die Internet-Suchmaschine kann man nun auch den passenden FlixBus finden – nach Flug-, Bahn- und Nahverkehr kooperiert somit erstmals auch ein Fernbusanbieter mit dem Transit-Dienst von Google. Ab sofort sind rund 5.000 tägliche Verbindungen im Routenplaner integriert. Daniel Krauss, FlixBus-Geschäftsführer und Unternehmensgründer: „Die Integration der FlixBusse bei Google Maps ist eine Vernetzung im doppelten Sinn: Unsere Fernbuslinien verbinden täglich Groß- und Mittelstädte, auf Google Maps werden verschiedene Mobilitätsalternativen verknüpft. Dies erleichtert die Reiseplanung ohne Auto.“ Wer den Service nutzen möchte, der wählt ganz normal Start- und Zielort und die Option „Öffentliche Verkehrsmittel“. Neben ICE/IC-Verbindung und dem öffentlichen Nahverkehr zeigt die Suchmaschine jetzt auch die passende FlixBus-Linie an. Daniel Krauss: „Mit einem Klick findet der Google-Nutzer hier die wichtigsten Reiseinfos zu FlixBus: Abfahrts- und Ankunftszeit, Reisedauer, die jeweiligen Zwischenstopps und den passenden Nahverkehrs-Anschluss vor Ort. Per Link landet man von Google Maps direkt im FlixBus-Ticketshop, um die passende Fahrt zu buchen.“ Krauss weiter: „Das FlixBus-Liniennetz ist nun weltweit abrufbar. Wir erreichen durch die Integration bei Google Maps allein in Deutschland auf einen Schlag 35 Mio. potentielle neue Kunden. Unser Ziel ist ein europaweites Mobilitätskonzept. Die Integration bei Google Maps ist dabei ein wichtiger Schritt.“

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / FlixBus / Google / 20. November 2014)

 
     
 

Best Choose

Ein mächtiger Chinese

 
 

Daimler Fleetline DMS im Maßstab 1/24

 
   

Daimler Fleetline DMS CMB - modellbus.info

 

Daimler Fleetline DMS CMB - modellbus.info

 

 
 

Der Daimler Fleetline DMS von Best Choose hat im wahrsten Sinne etwas Mächtiges: Nicht nur der Maßstab von 1/24 ist beeindruckend, sondern auch die satten fünf Kilogramm, die der Doppeldecker auf die Waage bringt. Das große Vorbild des detaillierten Modellbusses war ein englischer Heckmotor-Doppeldecker, der von 1960 bis 1980 gebaut wurde. Der eckige Bus wurde 13 Jahre in Coventry und anschließend sieben Jahre in Farington gebaut. Der größte Teil der Produktion blieb in der Heimat, neben Afrika und Portugal wurden die Fahrzeuge besonders oft nach Hongkong exportiert. Vorbild für den Modellbus war der Wagen XF139, der auf der Linie 85 nach North Point im Einsatz ist. Nicht nur die äußeren Werte wie beispielsweise die Gravur, Lackierung oder Bedruckung überzeugt, sondern auch die Inneneinrichtung: Haltestangen, Sitze und Fahrerplatz sind äußerst detailliert wiedergegeben. Die China Motor Bus Company (CMB) hat zwischen 1972 und 1980 insgesamt 336 Fleetline-Doppeldecker, die Kowloon Motor Bus Company (KMB) bestellte zwischen 1974 und 1979 sogar 450 Fleetline-Doppeldecker. Nachdem die Fahrzeuge bis in die 90er in Hongkong ihren Dienst taten, wurden sie nach China weiterverkauft. Auch hier waren die Doppeldecker jahrelang im täglichen Linieneinsatz.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Best Choose / CMB / 20. November 2014)

 
     
 

Armour Group

Der sicherste Omnibus der Welt

 
 

Rhino Runner

 

 

 

Der Rhino gilt als sicherster Omnibus der Welt ...

 

... und ist von allen sechs Seiten gepanzert - mehr geht nicht.

 

Die Innenausstattung ist vergleichsweise spartanisch...

 

 

 

Der Rhino Runner ist ein gepanzerter Omnibus, der vor allem in Krisen- und Krieggebieten zum Einsatz kommt. Zum ersten Mal gab es den Rhino Runner in der Berichterstattung aus dem Irak zu sehen, hier war der Bus zwischen dem Flughafen von Bagdad und der Grünen Zone - dem abgesicherten Bereich mit der einstigen irakischen Übergangsregierung - als Shuttle im Einsatz. Berühmt, wenn man in diesem Fall überhaupt von Ruhm sprechen darf, wurde der besondere Bus im November 2004, als ein Konvoi von drei Rhino Runnern auf dem Weg zum Flughafen in Bagdad war. Direkt neben den Bussen explodierte eine Autobombe, die einen Krater von 6 Metern Durchmesser und 2 Metern Tiefe in die Straße riss. Nachdem die Staubwolke verflogen war, konnten die Fahrgäste – etwas taub, aber ohne Verletzungen davonzutragen – weiterfahren. Entworfen und gefertigt wurde der gepanzerte Omnibus von Labock Technologies, seit 2010 gehören die Rhino Runner zur Armour Gruppe. Der gepanzerte Bus wird in verschiedenen Größen für verschiedene Zwecke hergestellt: Zivile und militärische Kunden haben unterschiedliche Ansprüche, auch Ausführungen für VIPs und Gefangene sind verfügbar. Je nach Ausstattung gibt es 19 bis 40 Sitzplätze. Natürlich seien die Reifen unkaputtbar, im Falle eines Falles könne der Bus auf den Felgen fahren und sogar schwimmen, versichert der Hersteller. Detaillierte technische Informationen gibt es verständlicherweise nicht, der Rhino Runner sei von allen Seiten – einschließlich des Daches und des Bodens – perfekt gepanzert, heißt es seitens der Armour Group.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Amour Group / 19. November 2014)

 
     

 

MeinFernbus

MeinFernbus weitet Angebot in Österreich aus

 

 

Seit zwei Jahren kooperieren MeinFernbus und Dr. Richard

 

 

 

Da kommt Freude auf: Torben Greve und Dr. Ludwig Richard mit ihren MeinFernbus-Modellbussen.

 

Setra S 431 DT-Omnibusse mit Euro VI-Antrieb kommen bei Dr. Richard zum Einsatz.

 

 

 

Die Dr. Richard Gruppe aus Österreich, ein Familienunternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung im Busgeschäft, startet am 26. November eine neue Fernbus-Expresslinie von Wien nach Graz. Ab dann verkehren die grünen Busse 6 x täglich zwischen den beiden österreichischen Großstädten. Tickets sind bereits ab 9 Euro erhältlich, zum Linienstart ist außerdem ein begrenztes Kontingent von 5.555 Aktionstickets für nur 5 Euro verfügbar.  MeinFernbus übernimmt dabei den Online-Vertrieb der Linie und hat dafür eigens die Domain www.meinfernbus.at eingerichtet. Die MFB MeinFernbus GmbH, mit 85 Linien Marktführer auf dem deutschen Fernbusmarkt, kooperiert bereits seit 2012 mit der Dr. Richard Gruppe, gemeinsam betreiben die beiden Unternehmen mehrere Verbindungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Über Wien verkehren derzeit 3 MeinFernbus-Linien, die Fahrgäste unter anderem nach Nürnberg, Prag, Berlin und München bringen. Torben Greve, Gründer und Geschäftsführer der MFB MeinFernbus GmbH: „Wir arbeiten bereits seit mehr als 2 Jahren sehr erfolgreich mit der Dr. Richard Gruppe aus Österreich zusammen. Gemeinsam mit diesem starken mittelständischen Partner öffnen wir nun auch verstärkt den österreichischen Fernbusmarkt und erweitern das MeinFernbus-Netz ab Wien.“ Dr. Ludwig Richard, Geschäftsführer der Dr. Richard Gruppe, ergänzt: „Wir konnten beweisen, dass wir als österreichisches Unternehmen auf einem großen Markt wie Deutschland nicht nur im Betrieb von Fernlinien, sondern auch was Organisation und Steuerung angeht bestens aufgestellt sind. Dort konnten wir viel Erfahrung sammeln und uns überzeugen: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für den Start unserer Linie von Graz nach Wien. Die Dynamik und die große Nachfrage am deutschen Fernbusmarkt haben uns ermutigt, den nächsten Schritt in Österreich zu machen.“ Tickets für die MeinFernbus-Verbindung von Wien nach Graz sind exklusiv auf www.meinfernbus.at und auf www.meinfernbus.de erhältlich und kosten zwischen 9 und 18,50 Euro. Kurzentschlossene können ihren Fahrschein noch kurz vor Abfahrt zum Maximalpreis beim Busfahrer erwerben.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / MeinFernbus / Dr Richard Gruppe / 19. November 2014)

 

 

 

 

 

ETM Verlag

Eine Diva, Barrierefreiheit und der neue Solaris

 

 

lastauto omnibus 12 erschienen

 

 

 

lastauto omnibus 12 2014 - modellbus.info

 

 

 

Das Heft 12/2014 von lastauto omnibus ist erschienen. Neben einem Report über die 14. Deutschlandfahrt gibt es die Wahl des Titels 2014 sowie ein Gewinnspiel. Für Omnibusinteressierte stellt der zuständige Test- und Busredakteur Thorsten Wagner die vierte Generation des Solaris Urbino vor. Sein Fazit: Der neue Solaris hat wieder das Zeug, der etablierten Stadtbus-Konkurrenz das Fürchten zu lehren. Warum, kann man auf vier Seiten lesen. Ferner im Heft: Ein Test des Neoplan Cityliner HD mit dem treffenden Titel „Strahlende Diva“. Thorsten Wagner resümiert, dass MAN es im Zuge der Euro VI-Umstellung versäumt hätte, strukturelle Verbesserungen einzubringen. Mehr über Neoplans Diva auf weiteren vier Seiten im aktuellen Heft. Besonders lobenswert ist der Artikel über die Barrierefreiheit im Fernbusmarkt: In der aktuellen Ausgabe steht schwarz auf weiß, warum die für 2016 geplante Barrierefreiheit für Unmut sorgt. Neben technischen Lösungen beleuchtet der Artikel auf drei Seiten, was die Politik will und was die Praxis bewegt. Seit Anfang dieser Woche ist die Ausgabe 12/2014 im gut sortierten Zeitschriftenhandel oder im hauseigenen Onlineshop vom ETM-Verlag erhältlich.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / ETM-Verlag / Schreiber / 18. November 2014)

 

 

 

 

 

BusTV / Böhnke

Eile mit Weile

 
 

Die Bus-Weltreise als Film – Teil 5

 
   

Sascha Böhnke und die Filmkamera - modellbus.info

Sascha Böhnke am Steuer des S 515 HD, die Filmkamera ist natürlich wie immer dabei...

 

Der Setra S 515 HD am Äquator - zum Start des Videos bitte auf das Bild klicken!

 

 
 

Anfang April 2013 startete ein Setra S 515 HD von Avanti Reisen zur Weltreise. Mit an Bord: Sascha Böhnke, bekannt als technischer Redakteur der Omnibusrevue und des Magazins Busfahrer. Der Omnibus-Journalist schreibt und fotografiert nicht nur, sondern ist auch fast immer mit der Filmkamera unterwegs. Auf einer der zahlreichen Etappen der Busweltreise - von Kolumbien über Ecuador bis an die Südspitze von Peru – saß Sascha Böhnke hinter dem Lenkrad und eilte dem Bus immer wieder zu Fuß voraus. Ok, das ein oder andere Mail fuhr er per Anhalter... Immer im Gepäck: Die Filmkamera. Die achtwöchige Südamerika-Etappe ist bis jetzt in mehreren Filmen für Bus.TV festgehalten worden, seit zwei Tagen ist der fünfte Film online. Diesmal ist der Setra S 515 HD u.a. am Äquator zu sehen. Wie schon bei den anderen Teilen ist das filmische Ergebnis auch diesmal wieder sehenswert: Land und Leute werden sehr schön in Szene gesetzt. Mit unterschiedlichen Einstellungsgrößen, Standorten und der passenden Musik ist ein visueller Reiseführer entstanden, der zusammen mit den gesprochenen Kommentaren Lust auf mehr macht. Einen Kommentar sollte man beim Betrachten des fünften Films beherzigen, um alle Details zu sehen: Eile mit Weile!

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / BusTV / Böhnke / 18. November 2014)

 
     

 

EvoBus

Erster nachhaltiger Industriestandort

 

 

Logistik-Center ausgezeichnet

 

 

 

Feierliche Übergabe des DGNB Zertifikat in Silber an EvoBus - modellbus.info

 

Feierliche Übergabe des DGNB Zertifikat in Silber an die Firma EvoBus. V.l.n.r.: Michael Klein, Leiter AfterSales

Daimler Buses, Dr. Holger Steindorf, Geschäftsführer Produktion Daimler Buses, Michael Dax, Geschäftsführer

der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und Andreas Peter, Leiter Planung Daimler Buses.

 

Innenansicht EvoBus Logistik Center Neu Ulm - modellbus.info

(Ein-)Blick in das prämierte Logistik-Center von EvoBus.

 

 

 

Das Logistik-Center der EvoBus GmbH ist als erster nachhaltiger Industriestandort in Deutschland von der Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet worden. Für die DGNB ist Nachhaltigkeit mehr als nur ein Wort: Wir verstehen darunter die Verpflichtung der gesamten Gesellschaft, Verantwortung für gegenwärtige Probleme wie Klimawandel und Ressourcenverknappung zu übernehmen, anstatt sie kommenden Generationen zu überlassen, so ein Text von der Website der DGNB. Nach einer intensiven Prüfungsphase wurde zum ersten Mal ein Zertifikat in Silber an einen Industriestandort vergeben. Dafür wurde das Neu-Ulmer Logistik-Center nach insgesamt 29 ökologischen, ökonomischen, soziokulturellen und technischen Einzelkriterien geprüft und bewertet. Entscheidend für den Erfolg der Zertifizierung ist die EvoBus Initiative „Grüne Frabrik“: Sie hat zum Ziel, den Umweltschutz an den Standorten zu fördern. Dabei geht die Initiative über eine reine Produktbetrachtung hinaus und rückt die Themen CO2 und Energie, Luftverschmutzung, Wasser und Abwasser, Ressourcen und Abfall sowie Biodiversität in den Mittelpunkt. Bei der Prüfung durch die DGNB überzeugte der Standort zum Beispiel mit dem nachhaltigen Grünflächenkonzept auf dem Werksgelände. Es beheimatet eine naturnahe Begrünung, heimische Pflanzen und Wildblumenwiesen. Zudem gibt es ansprechende Aufenthaltsbereiche für die Mitarbeiter. Beim Thema Energie punktet das Verwaltungsgebäude: Es verfügt über eine moderne Haustechnik die hilft, weniger Energie zu verbrauchen und dabei ein behagliches Raumklima zu schaffen, im Sommer wie im Winter. Das Logistik-Center der EvoBus GmbH befindet sich im Gewerbegebiet Schwaighofen in Neu-Ulm und dient der weltweiten Versorgung der Zwischenlager, Servicecenter, Händler und Werkstätten mit EvoBus-Ersatzteilen für die Omnibusmarken Setra und Mercedes-Benz. Neben einem Verwaltungsgebäude ist das Kernstück des Werkes das Logistikgebäude mit Wareneingang, automatischem Kleinteilelager, manuellem Lager sowie Verpackung und Verladung. Auf einer Fläche von 40.000 m² werden hier über 138.000 Teile gelagert. Am Standort sind rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Lager und Verwaltung beschäftigt.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / EvoBus / 18. November 2014)

 

 

 

 

 

Dickie Toys / Mercedes-Benz

Ein echter Dauerbrenner

 
 

Mercedes-Benz Citaro weiter auf der Erfolgsspur

 
   

Mercedes-Benz Citaro Dickie Toys - modellbus.info

Auch im Maßstab 1/42 als Spielzeug ein Dauerbrenner: Der Citaro von Dickie Toys

 

3.000 Citaro in Euro VI - modellbus.info

Peter Medenbach, Geschäftsführer der Medenbach Traffic GmbH nimmt den symbolischen Schlüssel

von Rüdiger Kappel, Leiter Verkauf Mercedes-Benz Omnibusse, für den 3.000 Citaro in Euro VI entgegen.

 

 
 

Wahre Sternenstunden erlebt der Mercedes-Benz Citaro im kleinen und großen Maßstab: Bei Dickie Toys ist der Modellbus im Maßstab 1/42 mit zwei neuen Bedruckungsvariante in den Fachhandel gekommen. Der kleine Modellbus wird seit Jahren aIs Spielzeug produziert. Nicht nur der Fahrer an Bord und die Drehräder für die Türen, sondern auch die phantasievolle, farbenfrohe Bedruckung bzw. Klebefolie lässt Kinderherzen höher schlagen. Doch auch ältere Bus-Fans dürften ihre Freude an dem sehr gut gravierten und detaillierten Modellbus haben. Dickie Toys wählte damals mit dem Citaro das richtige Vorbild aus. Wer genau hinsieht, erkennt das erste Baumuster. Der Citaro ist auch im kleinen Maßstab ein echter Dauerbrenner, wie Dickie Toys mit einer weiteren Auslieferung beweist. Doch nicht nur in der Modellwelt ist der Citaro auf Erfolgskurs: Im Mannheimer Omnibus Neuwagen Center (ONC) feierte der große Citaro gestern einen wichtigen Meilenstein: Fast genau acht Monate nach Auslieferung des 1000. Citaro Euro VI und nur 11 Monate nach Einführung der ge­setzlichen Pflicht, stand nun bereits der 3000. Linienbus mit Euro VI-Motor zur Abholung bereit. Peter Medenbach, Geschäftsführer der Medenbach Traffic GmbH und seine Frau Dorothée Grebe, haben am 17. November 2014 den symbolischen Schlüssel von Rüdiger Kappel, Leiter Verkauf Mercedes-Benz Omnibusse, in Empfang genommen. Das Jubiläumsfahrzeug ist ein Citaro LE, er ist Bestandteil eines Gesamtauftrags von 20 Citaro LE sowie fünf Citaro G Euro VI.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Dickie / Mercedes-Benz / 18. November 2014)

 
     
 

Setra

Setra Show 2014

 
 

Produktpräsentation lockte über 2.100 Besucher

 
 

 

Setra S 511 HD Setra Show 2014 - modellbus.info

Vor dem Setra KundenCenter stand ein S 511 HD der ComfortClass 500

für Live-Vorführungen des Active Brake Assist 3 bereit.

 

 Setra Show 2014 - modellbus.info

Reges Interesse. Über 2.100 Besucher waren der Einladung

zur Setra Show 2014 nach Neu-Ulm gefolgt.

 

 Setra S 416 LE business Setra Show 2014 - modellbus.info

Ganz neu in der Branche. Der neue Low Entry Bus S 415 LE business

stieß auf großes Interesse des Fachpublikums.

 

 Setra S 511 HD Setra Show 2014 - modellbus.info

Kurz nach der Weltpremiere in Hannover zog der neue Setra Clubbus S 511 HD

 die Blicke der Gäste auch in Neu-Ulm auf sich.

 
 
 

Für über 2.100 Besucher war die Setra Show 2014 vom 8. bis 9. November ein Erlebnis der Extraklasse. Für die Gäste aus zahlreichen europäischen Ländern stand auch in diesem Jahr eine Vielzahl an Aktivitäten auf dem Programm der internationalen Produktschau. Im Neu-Ulmer Setra KundenCenter erstrahlten mit einem S 515 MD und einem S 511 HD der ComfortClass 500 sowie einem S 416 LE business gleich drei Busse im Rampenlicht, die erst wenige Wochen zuvor auf der Internationalen Automobil Ausstellung lAA Nutzfahrzeuge in Hannover ihre Weltpremieren feierten. Mit einem S 516 HDH und einem Doppelstockbus S 431 DT waren auch zwei äußerst attraktive Mitglieder der Setra TopClass zu bestaunen. Im Außenbereich warteten die beiden neuen Mitteldecker S 515 MD und S 516 MD sowie ein S 515 HD der ComfortClass 500 und ein S 516 HDH der TopClass 500 nicht lange auf interessierte Tester. Auch ein S 415 LE business stand hier für Probefahrten zum Einstieg bereit.  Lange Schlangen vor dem Anmeldeschalter bewiesen, dass diese persönlichen Testfahrten für die Besucher zu den Höhepunkten der Setra Show 2014 gehörten. Im Foyer konnte man sich zu einer Fahrvorführung der ganz besonderen Art eintragen lassen, bei der es zu allererst hieß: Bitte anschnallen. Busprofis der Marke demonstrierten mit einem S 511 HD der ComfortClass 500 äußerst anschaulich die Wirkung des neuen Fahrerassistenzsystems Active Brake Assist 3 (ABA3), das auch bei stehenden Hindernissen automatisch eine Vollbremsung einleitet. Doch wie entsteht eigentlich ein Setra-Omnibus? Diese Frage konnte an den beiden Tagen sehr anschaulich bei Werksführungen beantwortet werden. Wer hingegen in die Geschichte der historischen Fahrzeuge eintauchen wollte, der nutzte einfach den Shuttle-Bus, der die Gäste zu einem interessanten Ausflug in die nahegelegene Setra Oldtimer-Ausstellung brachte. Auch für Till Oberwörder, Geschäftsführer Marketing, Vertrieb und Aftersales Daimler Buses, ist das zweitägige Kundenevent ein alljährlicher Höhepunkt des Jahres. Er freute sich über die hohe Besucherzahl, die mit fast 1.300 Gästen am zweiten Veranstaltungstag sogar die Zahl des Vorjahres überschritt: „Die Setra Show war für uns wieder eine erstklassige Gelegenheit, unsere modernen Produkte der Marke Setra zu präsentieren. Die zahlreichen Gespräche mit begeisterten Kunden haben uns gezeigt, dass wir mit unseren Fahrzeug-Angeboten, ob für einen effizienten Überlandverkehr oder luxuriöse Premiumreisen, die besten Lösungen anbieten.“

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Setra / 17. November 2014)

 
     
 

FIAA

Neues aus Madrid - Teil 2

 
 

Spanische Fachmesse mit vielen Welt-Premieren

 
 

 

Ayats Bravo FIAA 2014 - modellbus.info

Ayats Bravo: Wahlweise als Superhochdecker oder wie hier als Reise-Doppeldecker...

 

Ayats Bravo Cabrio FIAA 2014 - modellbus.info

...und als Cabrio-Doppeldecker für Stadtrundfahrten äußerst begehrt.

 

Beulas Jewel FIAA 2014 - modellbus.info

Der Reisedoppeldecker Jewel von Beulas ist der größte Bus im Angebot,

 

Beulas Gianino FIAA 2014 - modellbus.info

dieser Klubbus namens Gianino ist der kleinste Bus im Angebot von Beulas.

 

Noge Touring FIAA 2014 - modellbus.info

Nogebus zeigte in Madrid einen überarbeiteten Touring als HDH und

 

Nogebus Touring H FIAA 2014 - modellbus.info

als Touring H auf der Messe.

 

Sunsundegui SB 3 FIAA 2014 - modellbus.info

Weltpremiere: Der Sunsundegui SB3 und...

 

Sunsundegui SC 5 FIAA 2014 - modellbus.info

...SC5 wurden auf der FIAA 2014 vorgestellt.

 

Eine Oldtimer-Ausstellung auf der FIAA 2014 zeigte, ...

 

...dass der Karosseriebau in Spanien eine lange Tradition hat.

 

 

 
 

Auf der Feria Internacional del Autobús y del Autocar (FIAA) glänzten in diesem Jahr besonders die vergleichsweise kleinen spanischen Karossiers wie Ayats, Beulas, Noge und Sunsundegui mit Neuheiten. Ayats konzentriert sich auf Reisebusse, die zunehmend in Integralbauweise entstehen. Auch die Cabrio-Doppeldecker der Busbauer aus Arbucies seien stark nachgefragt, so Ayats. Beulas feierte in Madrid das 80-jährige Jubiläum mit einer Vielfalt an ausgestellten Fahrzeugen, die an Höhe und Länge keine Wünsche mehr offen ließen. Noge ist zurück als Nogebus und hat sich in der Krise nach einem Neustart auf die Fertigung von Reisebussen spezialisiert. Auf der FIAA wurde stolz  der Reisebus-Hochdecker Touring mit einem Facelift gezeigt. Die markante Linienführung ist so eigenständig wie seinerzeit die des Noge Titanium. Die erst 1987 gegründete Marke Sunsundegui konnte sich seit Antritt weiter etablieren und stellt dem formschönen Hochdecker SC7 auf der Messe einen neuen Mitteldecker namens SC5 sowie einen neuen Linienbus namens SB3 zur Seite. Weil Spanien ein Markt für Karossiers ist, zeigte Mercedes-Benz zwei Fahrgestelle aus dem spanischen Produktionswerk Samano. Das Fahrgestell OC 500 RF 2543 mit drei Achsen sowie das zweichsige OC 500 RF 1936 stehen mit modernster Antriebstechnik bereit. Ähnlich wie auf der IAA gab es ein gutes Dutzend Omnibusse, die in Madrid für Testfahrten zur Verfügung standen. Und eine Oldtimer-Ausstellung, die zeigte, dass der Karosseriebau in Spanien eine lange Tradition hat. Obwohl, oder gerade weil die spanische Wirtschaft schwächelt, glänzten die heimischen Hersteller mit Neuheiten umso mehr. Wenn der Aufschwung kommt, soll es an neuen spanischen Omnibussen nicht mangeln.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / FIAA / Gutierrez / Mercedes-Benz / Schreiber / 17. November 2014)

 
     

 

Alloy Car Models

Klassiker im neuen Maßstab

F O R M N E U H E I T

 

 

Optare Solo M850 im Maßstab 1/60

 

 

 

Optare Solo M850 Alloy Car - modellbus.info

 

 

 

Die britische Marke Optare gehört zum indischen Unternehmen Ashok Leyland, einem der größeren Bushersteller weltweit. Mit niederflurigen Stadtlinienbussen hat sich Optare in der Heimat einen Namen gemacht, Corgi hat einen entsprechenden Modellbus des ersten Baumusters der Baureihe Solo im Maßstab 1/76 aufgelegt. Jetzt legt Alloy Car Models aus China mit einem Solo in 1/60 in verschiedenen Bedruckungsvarianten nach, denn der Midibus-Klassiker ist europa- und weltweit mit unterschiedlichen Antriebskonzepten im Einsatz. Zehn Jahre nach der Vorstellung hat Optare 2007 den Solo PR vorgestellt, der die erste Bauserie mit optischen und technischen Verbesserungen abgelöst hat. Das Vorbild für den Modellbus von Alloy Car Models ist aber die erste Baureihe, die auch Corgi herstellt. Doch im Gegensatz zum Modellbus von Corgi sind beim Solo von Alloy Car Models beispielsweise die Scheibenwischer aufgedruckt, Scheinwerfer eingesetzt und ein Glasdach sowie eine Klimaanlage im kleinen Maßstab nachgebildet worden. Einzige Wehrmutstropfen des ansonsten gut gravierten sowie bedruckten Modellbusses sind die Sitze, die nur zur Hälfte vorhanden sind. Unter dem Kunststofftiefziehteil ist ein Rückzugsmotor verbaut, ganz typisch für chinesische Modellbusse dieser Klasse. Das LowEntry-Prinzip haben die Chinesen auch nicht exakt wiedergeben, denn der hintere, hochflurige Bereich ist mit Blick auf die Verglasung nicht  ganz vorbildgerecht, hier fehlt der abgetönte Bereich. In Deutschland wird der Modellbus über Besttoy Spielwarenimport vertrieben, ist aber auch im Internet in Auktionshäusern und an Autobahntankstellen gesichtet worden.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Optare / Schreiber / 17. November 2014)

 

 

 

 

 

TTF

Bus and Truck Expo Thailand

 
 

Andere Länder, andere Busse

 
   

Bus and Truck Expo2014  Bangkok - modellbus.info

Omnibusse und Zubehör auf der Bus and Truck Expo 2014 in Bangkok / Thailand.

 

Bus and Truck Expo2014  Bangkok - modellbus.infoBus and Truck Expo2014  Bangkok - modellbus.info

Die Jury ermittelt den Best Bus Body Award 2014.

 

Bus and Truck Expo2014  Bangkok - modellbus.info

Stark im Kommen: Komfortable Sitze mit Multimedia-Ausstattung.

 

Bus and Truck Expo2014  Bangkok - modellbus.infoBus and Truck Expo2014  Bangkok - modellbus.info

Bei Bus-Besichtigungen und auf Pressekonferenzen geht es ruhiger zu...

 

Bus and Truck Expo2014  Bangkok - modellbus.info

...selbst an den Informationstheken gibt es kein Gedränge.

 

Bus and Truck Expo2014  Bangkok - modellbus.infoBus and Truck Expo2014  Bangkok - modellbus.info

Zulieferer und Bushersteller sowie kleinste Karossiers friedlich vereint nebeneinander.

 

Bus and Truck Expo2014  Bangkok - modellbus.info

Auch Chinesen haben den Markt in Thailand für sich entdeckt.

 

Bus and Truck Expo2014  Bangkok - modellbus.infoBus and Truck Expo2014  Bangkok - modellbus.info

Namhafte europäische Hersteller waren mit Bodengruppen vor Ort, Abstand zum Vordermann am Info-Tresen.

 

Bus and Truck Expo2014  Bangkok - modellbus.info

Thailändische Interpretation des Neoplan Starliner, aufgebaut auf einem MAN-Chassis.

 

 
 

Wer die Bus and Truck Expo in Bangkok besucht, der sieht sofort die kulturellen Unterschiede: Nicht nur der Umgang der Aussteller mit den Messebesuchern ist von einer besonderen Höflichkeit geprägt, auch die Besucher selbst achten sich gegenseitig. An den ausgestellten Omnibussen gibt es kein Gedränge, an den Informationstresen hält man Abstand, bei Pressekonferenzen steht man in einer Schlange und wartet, bis die Pressemappe freundlich überreicht wird. Die thailändische Kultur - mit der Lage auf der Indo-Chinesischen Halbinsel - ist mit China und Indien von zwei Kultur-Giganten beeinflusst worden. Das sehen europäische Augen an den ausgestellten Omnibussen sofort. Die Premiumprodukte sind die Doppeldecker der einheimischen Karossiers, die für Europäer einer ganz eigenen Formensprache folgen: Eine voluminöse, reich verzierte Front ist ein Muss. Die Seitengrafik – schwungvoll dargeboten - verschlankt sich nach hinten. Und das Heck hat – zumindest für Europäer – keinen krönenden Abschluss. Muss es auch nicht, denn wer das Motiv des asiatischen Drachens kennt, der weiß, warum der Front eines Busses kulturell bedingt mehr Beachtung geschenkt wird. Doppeldecker gehören in Thailand zu den Prestige-Fahrzeugen eines jeden Unternehmers. Daneben gab es auf der Bus and Truck Expo in Bangkok noch viele chinesische Aussteller zu sehen, die ihre Produkte bereits schon erfolgreich in Thailand auf dem Markt platziert haben. Und in Europa stark vertretende Marken waren mit Chassis präsent, denn der Markt in Thailand ähnelt dem Spaniens: Die Kunst, eine individuelle Karosserie von Hand zu gestalten, ist weit verbreitet. Dementsprechend gibt es neben Komplettbussen auch Bedarf an Bodengruppen. Und natürlich fehlte auch die Zubehörindustrie nicht, Stände mit Unterhaltungselektronik, Sitzsystemen oder Reifen wurden - wie beispielsweise auf der IAA in Hannover - in kleinen Nischen ausgestellt. Urkunden wurden verteilt, u.a. für die schönste Bus-Karosserie oder die komfortabelste Ausstattung – dafür nahm eine Jury die ausgestellten Fahrzeuge genau unter die Lupe. Mittlerweile ist die Bus and Truck nicht nur die Leitmesse in Thailand, sondern zieht viele Besucher aus dem gesamten asiatischen Raum an, wie der Veranstalter TTF mitteilt. Die Zahl der Besucher der öffentlichen Messe, die seit elf Jahren immer wieder jährlich in Bangkok stattfindet, steigt nach Angaben der Veranstalter kontinuierlich an. Auch das ist etwas, was die thailändische Messe mit denen in Europa gemeinsam hat – trotz aller kulturellen Unterschiede.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Schreiber / TTF / 14. November 2014)

 
     

 

Setra

Neuer Modellbus im Shop

 

 

Setra S 416 LE business im Maßstab 1/87

 

 

 

Setra S 416 LE business AWM - modellbus.info

 

 

 

Auf der Internationalen Automobil Ausstellung in Hannover hat Setra den neuen LowEntry-Überlandwagen im kleinen und großen Maßstab präsentiert. Nachdem der kleine LE nur an Kunden und Pressevertreter verteilt wurde, ist der begehrte Modellbus jetzt in den hauseigenen Onlineshop eingepflegt worden. Setra ist bei Überlandbussen europaweit Marktführer, rund ein Drittel aller Fahrzeuge stammen aus Ulm. Der LE ist eine (Kampf-)Ansage, Setra wird zukünftig im preissensiblen Marktsegment mitspielen. Iveco mit dem Crossway und Mercedes-Benz mit dem Intouro sind schon mehr als erfolgreich unterwegs. Um entsprechende Omnibusse wirtschaftlich darstellen zu können, lässt Setra die Business-Fahrzeuge - wie Mercedes-Benz den Intouro – in der Türkei bauen. Den Modellbus lässt Setra aber wie gewohnt von AWM aus Selb herstellen. Der neue MultiClass LE business ist in zwei Längen mit 12,33 m und 13,04 m verfügbar, AWM hat für Setra mit dem S 416 LE die längere Variante umgesetzt. Das offizielle Werbemodell ist wie das große Vorbild, das auch in Hannover seine Weltpremiere feierte, Nachtgoldmetallic lackiert. Hier geht es zum Setra-Onlineshop.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Setra / 14. November 2014)

 

 

 

 

 

Bonner Stadtwerke

Neuer Elektrobus-Test in Bonn

 
 

Bozankaya Sileo

 
   

Der Bozankaya Sileo wird von den Stadtwerken Bonn als ...

 

...weiterer Elektrobus im Alltagseinsatz erprobt.

 

Blick von hinten und vorne durch den Sileo.

 

Der Sileo hat einen VDV-Arbeitsplatz auf, ab 2015 mit einem Display zum Ablesen der Verbrauchsdaten.

 

 
 

Die Bonner Stadtwerke SWB Bahn und Bus testen seit geraumer Zeit verschiedene Elektrobusse, jetzt ist der türkische Hersteller Bozankaya mit einem Bus vor Ort, wie Christian Marquordt mitteilt. Bozankaya ist bisher nur als Zulieferer für namhafte Bushersteller in Erscheinung getreten, mit dem Sileo fährt der erste eigene Bus vor. Seit Dienstag ist auf der Referenzlinie 607 der 10,7m lange Elektrobus auf Testfahrt. Der kleine Stromer bietet neben 26 Sitz- noch 58 Stehplätze und hat nach Angaben des Herstellers eine Reichweite von mindestens 200 Kilometern. Knapp die Hälfte der Energie, die man für das Fahren aus der Batterie entnehme, werde über Rekuperation zurückgespeist, verspricht Bozankaya. An einer Ladestation auf dem Betriebshof der SWB Bus und Bahn wird die Batterie des Busses innerhalb von acht Stunden bei einem 20 kW- und 32A-Anschluss geladen. Das Testfahrzeug wird – wie die anderen Busse zuvor auch - mit dem SWB-Ökostromprodukt BonnNatur Strom angetrieben, der zu 100 Prozent aus regenerativen Energien wie Sonnen-, Wind- und Wasserkraft sowie Biomasse besteht. Die Lithium-Ionen-Akkus des Sileo sind auf dem Dach verbaut, als Leistung stehen 200 kWh nutzbare Energie zur Verfügung. An der Hinterachse, einer ZF-Elektroachse des Typs AVE 130, sind zwei radnahe Asynchronmotoren verbaut. Sollten die Bonner an diesem Fahrzeug Gefallen finden, dann können sie auch einen 12 m oder 18 m langen Gelenkbus bekommen. Bozankaya hat die Sileo-Baureihe nämlich als modulares Konzept aufgebaut, sodass selbst ein individuelles Fahrzeug für ein BRT-System darstellbar ist. Voraussichtlich zwei weitere Elektrobusse sollen bis Anfang Januar vom Bonner Nahverkehrsunternehmen für Tests nach Bonn geliehen werden, um weitere Erkenntnisse - dann auch in der kalten Jahreszeit - über einen Einsatz von Elektrobussen im SWB-Netz zu gewinnen.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / SWB / Marquordt / 13. November 2014)

 
     

 

N.N.

Der Hybridbus aus New York

F O R M N E U H E I T

 

 

Orion VII im Maßstab 1/45

 

 

 

Orion VII NYCT - modellbus.info

 

 

 

Orion International, vorher auch Orion Bus Industries und Ontario Bus Industries in Kanada und Bus Industries of America war ein nordamerikanischer Hersteller von Omnibussen, der im Jahr 2000 ein Teil von Daimler Buses wurde. Mit dem kriselnden Busgeschäft in Nordamerika entschied sich Daimler Buses, 2013 die Fabrik und Fertigung in Mississauga im kanadischen Bundesstaat Ontario zu schließen. Der zweite Orion-Standort in Oriskany im Staat New York wurde für die Produktion von Komponenten sowie für Dienstleistungen für bestehende Kunden genutzt. In dem hart umkämpften Markt sind die Stuttgarter seither nur noch mit Setra-Reise- und Überlandbussen sowie TBB-Schulbussen vertreten. Die ohnehin dünnen Gewinnmargen im Busgeschäft wurden zusätzlich durch Sparmaßnahmen von Städten und Kommunen in den USA belastet. Doch es gab auch andere Zeiten: Daimler Buses North America hat für die New York City Transit (NYCT), mit etwa sieben Millionen Fahrgästen pro Tag das größte öffentliche Nahverkehrsunternehmen der USA, insgesamt 1.675 Orion Hybrid-Stadtbusse mit dieselelektrischem Antrieb geliefert und wurde unangefochtener Marktführer. Die Hybridbus-Flotte von NYCT umfasste seinerzeit insgesamt 1.679 Fahrzeuge, allein 1.675 Omnibusse davon waren dieselelektrische Hybridbusse vom Typ Orion VII. Orion begann Mitte der 90er Jahre mit der Entwicklung und Produktion von Hybridbussen und fand mit NYCT einen Partner für den Test der Fahrzeuge in der Entwicklungsphase. Bereits im Jahr 1998 lieferte Orion den ersten dieselelektrisch betriebenen Hybridbus nach New York City. Die Serienproduktion des Hybrid-Omnibus vom Typ VII lief bereits Anfang 2000 an, mit der Einführung der Lithium-Ionen-Energiespeichertechnologie im Jahr 2008 schrieb Orion seine Innovationsgeschichte in Amerika fort, weil die neue Entwicklung das Gesamtgewicht der Busse weiter verringern und somit den Kraftstoffverbrauch noch weiter reduzieren konnte. Kern des dieselelektrischen Hybrid-Omnibus von Orion war der HybriDrive Antrieb, der von BAE Systems aus Johnson City im Bundesstaat New York hergestellt wurde. Angetrieben wurde der Bus durch einen 6,7-Liter-Dieselmotor, einen Generator, einen Elektromotor und ein Lithium-Ionen-Energiespeichersystem. Die Komponenten waren in Reihe geschaltet und wurden speziell für den Orion Hybrid-Omnibus vom Typ VII konfiguriert. Der Dieselmotor wurde so optimiert, dass er mit einer relativ konstanten Geschwindigkeit läuft. Vorgänge zur Beschleunigung und Verzögerung werden durch die veränderte Geschwindigkeit des Elektromotors und nicht durch den Dieselmotor erreicht. Das sorgte für maximale Effizienz, Kraftstoffersparnis und einen sauberen Betrieb. Einen entsprechenden Modellbus des Orion VII im Maßstab 1/45 gibt es in New York in den Servicebüros des ÖPNV-Dienstleisters New York City Transit. Das aus Kunststoff in China gefertigte Modell ist ordentlich graviert und sauber bedruckt, über ein seitlich angebrachtes Drehrad können sogar die Türen geöffnet bzw. geschlossen werden.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Daimler Buses / NYCT / Schreiber / 13. November 2014)

 

 

 

 

 

Gemilang Coachworks

Neuer Lions City Doppeldecker

 
 

Lions City DD made in Malaysia

 
   

Gemilang Coachworls Lions City DD - modellbus.info

Gemilang Lions City DD für SMRT Singabpur.

 

Gemilang Coachworls Lions City DD - modellbus.info

Optisch überzeugend auf der MAN-Bodengruppe aufgebaut.

 

Gemilang Coachworls Lions City DD - modellbus.info

Die Linienführung dürfte auch der BVG Berlin gefallen.

 

Gemilang Coachworls Lions City DD - modellbus.infoGemilang Coachworls Lions City DD - modellbus.info

Im Innern überzeugt der Doppeldecker aus Malaysia, einen Vergleich mit europäischen

Bussen muss das Fahrzeug nicht scheuen.

 

Gemilang Coachworls Lions City DD - modellbus.infoGemilang Coachworls MAN Busse bei SMRT- modellbus.info

Die Frontmaske folgt nicht ganz der von MAN definierten Wort- und Bildmarke. Der SMRT-Fuhrpark

bekennt sich hingegen eindeutig zu MAN.

 

 
 

Der von Keith Mc Gillivray digital erstellte neue Doppeldecker für Berlin ist nur in den virtuellen Welten existent. Anders sieht es mit dem Lions City-Doppeldecker von Gemilang Coachworks, der ist bereits auf der Straße unterwegs. Der Bushersteller aus Malaysia hat an die Singapore Mass Rapid Transit (SMRT) einen Doppeldecker namens Lions City DD für einen einjährigen Testbetrieb übergeben. Der Verkehrsbetrieb aus Singapur hat die MAN-Basis für den Fuhrpark auserkoren, mehrere hundert Bodengruppen wurden schon zum Aufbau an Gemilang Coachworks und Einsatz in Singapur geliefert. Der neue Lions City Doppeldecker ist formvollendet auf einer Bodengruppe von MAN aufgebaut, der Windlauf entspricht mit seiner Frontmaske in Ansätzen dem großen Bruder aus Berlin – lediglich der Bildteil der von MAN getrennten Wort- und Bildmarke fehlt. Die Version für Singapur hat nur eine Tür und eine Treppe, der 12 m lange Doppeldecker ist wahlweise aber auch mit zwei Türen und zwei Treppen erhältlich, wie Gemilang Coachworks mitteilt. Das könnte bei der BVG durchaus Begehrlichkeiten wecken, denn die Berliner erwägen die Rückkehr zu dem vor 2005 üblichen Doppelstockbus-Konzept. Da die europaweite Ausschreibung für einen Nachfolger einen dreiachsigen Doppeldeckers ohne Angebot blieb, soll es zukünftig wieder 12m lange Serienfahrzeuge von der Stange geben. Der neue Gelbe wäre dann zwar knapp drei Meter kürzer als die aktuellen dreiachsigen Doppeldecker, mit Blick auf das Platzangebot würde dies aber dem der eingesetzten Gelenkbusse entsprechen: Die zweitürige Version bietet 85 Sitzplätze, die eintürige Variante 93 Sitzplätze im Unter- und Oberdeck. Während die 2,55 m Breite ins Berliner Konzept passen dürfte, sieht es mit Blick auf die Höhe nicht mehr so gut aus: Mit 4,4 m Höhe die der Doppeldecker aus Malaysia mit Blick auf den Einsatz im ganzen Stadtgebiet und die vorhandenen Brücken eindeutig zu hoch. Doch auch hier versichert Gemilang Coachworks, flexibel auf Kundenbestellungen zu reagieren.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Gemilang Coachworks / Chua / Schreiber / 12. November 2014)

 
     
 

Fernbusse.de

Fernbus-Zahlen und -Fakten zum Bahnstreik

 
 

Dreimal mehr Tickets bei höheren Preisen verkauft

 
   

Fernbus Bahnstreik Index - modellbus.info

 

Fernbus-Boom Bahnstreik - modellbus.info Fernbus-Boom Bahnstreik - modellbus.info

Momentaufnahmen am Freitag, 7. November, kurz nach 14 Uhr am Hamburger ZOB.

 

Preissteigerung Fernbus Bahnstreik - modellbus.info

 

Fernbus-Boom Bahnstreik - modellbus.info Fernbus-Boom Bahnstreik - modellbus.info

Momentaufnahmen am Freitag, 7. November, kurz nach 14 Uhr am Hamburger ZOB.

 

Fernbus Bahnstreik Preise - modellbus.info

 

 
 

Die Gewinner des Bahnstreiks vergangener Woche sind die deutschen Fernbus-Anbieter, meldet Fernbusse.de. Während der Streiktage konnten sich die Anbieter über 3,5 mal mehr Umsatz freuen und mehr als dreimal so viele Fahrkarten verkaufen wie im Vergleichszeitraum. Aufgrund der deutlich gestiegenen Nachfrage erhöhten sich die Ticketpreise um durchschnittlich 18 Prozent. Trotz der Insolvenz von DeinBus.de und der Ankündigung, dass die Deutsche Post den Postbus in Zukunft ohne den ADAC fortführen wird, erwartet die Branche zusätzliches Wachstum – nicht zuletzt aufgrund langfristiger Auswirkungen des Bahnstreiks. Als die GDL am Dienstag ihren Streik ankündigte, entschieden sich viele Bahnfahrer für den Fernbus als einfache und preiswerte Alternative. So verzeichnete auch das unabhängige Vergleichsportal Fernbusse.de einen deutlichen Zuwachs an Besuchern. In einer Studie stellt nun die Fernbus- Suchmaschine die Buchungsdaten während des Bahnstreiks von Mittwoch, den 5. November, bis Samstag, den 8. November, den Zahlen der Vorwoche gegenüber. Das Ergebnis zeigt: Fernbus- Anbieter konnten dreimal mehr Tickets verkaufen und sich über einen mehr als 3,5 mal höheren Umsatz freuen. Dieses Umsatzplus hängt auch mit einer Steigerung des durchschnittlichen Ticketpreises um 18 Prozent zusammen. Dabei war die Verteuerung der Tickets durch die erhöhte Nachfrage bedingt. Während Fahrkarten online normalerweise sehr günstig in verschiedenen Preiskategorien angeboten werden, führte die hohe Auslastung der Busse dazu, dass oft nur noch Fahrkarten zum deutlich höheren Normalpreis zur Verfügung standen. Grund dafür ist bei den meisten Anbietern ein Yield-Management, das ähnlich wie bei Billigfluggesellschaften reagiert: Sind die Kontingente der Online-Sonderpreise aufgebraucht, sind nur noch Buchungen zum Normalpreis möglich. Beim im Vergleichszeitraum günstigsten Anbieter FlixBus war während des Bahnstreiks eine Preissteigerung von 13 Prozent zu verzeichnen. Fahrkarten des Marktführers MeinFernbus verteuerten sich im Schnitt um rund 22 Prozent. Bei ADAC Postbus mussten die Kunden fast 28 Prozent mehr für ihre Fahrt zahlen. Noch deutlicher war die Preissteigerung bei Berlin Linien Bus mit durchschnittlich knapp 35 Prozent – allerdings ist dieser Wert vor allem darauf zurückzuführen, dass besonders günstige Sonderkontingente auf beliebten Strecken wie Hamburg-Berlin schnell ausverkauft waren und dann nur noch Normaltickets zu einem mehr als doppelt so teuren Preis angeboten worden sind. Dabei blieben die meisten Ticketpreise trotz der Verteuerungen im Bereich von 20 Euro. Daneben stockten einzelnen Unternehmen ihr Angebot während des Bahnstreiks deutlich auf und reagierten auf die hohe Nachfrage mit zusätzlichen Bussen. Vergleicht man schließlich die Streikpreise der sechs führenden Anbieter untereinander, zeigen sich weitere Unterschiede: Während die gelben Busse von ADAC Postbus mit ihren Preisen im Mittel der Anbieter lagen, kosteten die grünen MeinFernbusse 10 Prozent mehr als der Durchschnitt. Die IC Busse der Bahn waren sogar 26 Prozent teurer. Günstige Tickets gab es vor allem von FlixBus, aber auch von Berlin Linien Bus, die beide etwa 10 Prozent unter den Durchschnittspreisen lagen. Die günstigsten Tickets waren im Warenkorb von DeinBus.de mit einem Wert von mehr als 22 Prozent unter dem Durchschnitt zu finden. Bei DeinBus.de sind diese niedrigeren Preise auch auf die verhältnismäßig kurzen Strecken zurückzuführen. „Neben den zusätzlichen Buchungen während des Streiks erwarten die Anbieter auch langfristigen Zuwachs durch Kunden, die positive Erfahrungen gemacht haben oder aufgrund des Bahnstreiks erstmals die Fernbusse nutzten. Dies dürfte das bisherige starke Marktwachstum weiter unterstützen. Davon konnten in den vergangenen Monaten vor allem MeinFernbus, Flixbus und Postbus profitieren. Gerade die beiden letztgenannten gewannen deutlich an Marktanteil,“ so Andreas Oswald von Fernbusse.de.

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Fernbusse.de / 12. November 2014)

 
     

 

Eligor

Afrikanisches Buschtaxi

 

 

Citroen HY als Buschtaxi im Maßstab 1/4

 

 

 

Citroen HY Kamerun Eligor - modellbus.info

 

 

 

In China hat Eligor für die eigene Marke und für die Sammelserie von Hachette ein detailliertes Modell des legendären Wellblechtransporters von Citroen in verschiedenen Varianten auflegen lassen. Der Transporter hat das französische Wirtschaftsleben geprägt und auch die Bauart des modernen Kastenwagens. Der "H" gilt bei allen Technik-Historikern als Wegbereiter einer Bauform, die mit Frontmotor, Frontantrieb, niedrigem Rahmen und selbst tragender Karosserie beim Transporter noch heute Standard ist. Abhängig von der zulässigen Zuladung wurden verschiedene Typenbezeichnungen verwendet (H, HY, HX, HW, HZ und 1600). Der Transporter wurde 1947 auf dem Pariser Autosalon vorgestellt und bis 1981 gefertigt, bevor der C25 die Nachfolge antrat. Die Robustheit des Citroen H zahlte und zahlt sich gerade in den afrikanischen Ländern aus, so dass man den Transporter noch heute in vielen Varianten in Afrika sieht. 1960 erlangt Kamerun die Unabhängigkeit von Frankreich, der Citroen H ist aber bis heute geblieben. Trotzdem muss man umdenken: Weder die Straßenverhältnisse, noch die Mentalität der (Bus-)Fahrer sind mit unseren Verhältnissen und Ansprüchen vergleichbar. Mit diesem Wissen ist den Transportern von Citroen und seinem Überleben noch mehr Respekt entgegenzubringen. Von den rund 50.000 Straßenkilometern Kameruns sind nur 5.000 Kilometer geteert, viele der Straßen bzw. Pisten sind in der Regenzeit unpassierbar. Omnibusse jeglicher Größe verbinden alle größeren und auch schon die meisten kleineren Städte des Landes miteinander. Fahrten mit dem Bus in abgelegene Regionen starten in unregelmäßigen Abständen, die Fahrweise ist häufig gefährlich, weil sich die Fahrer um die Gunst der Fahrgäste untereinander oft Wettfahrten lieferen. zwischen den Bussen statt. Je kleiner und abgelegner der Ort, desto kleiner der Bus. Viele Kameruner gehen respektvoll mit Busreisenden, fliegende Händler versuchen an den großen Bushaltestellen von Wasser über Essen auch andere Dinge des scheinbaren Bedarfs zu verkaufen. Eligor hat als Vorbild für das Buschtaxi im Maßstab 1/43 einen Bus aus Kamerun gewählt, der neben der Beförderung von Personen auch Platz für den Transport von Waren bot. Zusätzlich zum Transportgut fanden gelegentlich sogar Tiere und Menschen auf dem Dachgepäckträger einen Platz, wie Eligor mit dem in Landesfarben nachgebildeten Kleinbus eindrucksvoll zeigt.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Citroen / Eligor / 12. November 2014)

 

 

 

 

 

ADAC Postbus

Postbus zukünftig ohne ADAC

 

 

Deutsche Post steuert Postbus allein

 

 

 

ADAC Postbus ohne ADAC - modellbus.info

 

 

 

Die Deutsche Post wird künftig den Postbus alleine steuern. Nachdem sich der ADAC im Zuge seiner tiefgreifenden Neuausrichtung entschieden hat, aus der gemeinsamen Betreibergesellschaft des ADAC Postbus auszusteigen, beenden die Partnerunternehmen die Kooperation im Gemeinschaftsunternehmen Deutsche Post Mobility GmbH noch im November 2014. Die Deutsche Post übernimmt die Anteile des ADAC und führt den Postbus zukünftig alleine fort. Für die Kunden ändert sich nichts, alle Fahrten werden fahrplangemäß durchgeführt. "Unser Postbus hat sich als bequeme, sichere und preisgünstige Alternative zu Auto, Bahn und Flugzeug etabliert", betont Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post - eCommerce - Parcel von Deutsche Post DHL. "Er entwickelt sich in einem wachsenden Markt wie geplant, unsere Fahrgäste sind vollkommen von ihm überzeugt, und wir sind es auch. Darum werden wir das Netz im nächsten Jahr weiter ausbauen." Nach einem Jahr ADAC Postbus und mehr als 10 Millionen gefahrenen Kilometern zieht die Deutsche Post eine positive Bilanz: „Der Bus für Deutschland“ hat sich erfolgreich als Qualitätsanbieter im Markt etabliert, rund 90 Prozent der Kunden sind mit dem ADAC Postbus sehr zufrieden oder zufrieden und wollen den Postbus auch in Zukunft wieder nutzen. Das Angebot des Postbus wird stetig weiterentwickelt. Seit kurzem können sich Fahrgäste auf der Internetseite www.adac-postbus.de/Fahrplanauskunft-live in Echtzeit über die Abfahrtzeiten und mögliche Verspätungen informieren. Bei seltenen Verspätungen von mehr als einer Stunde werden die Fahrgäste jetzt auch per SMS oder E-Mail benachrichtigt. Für das kommende Jahr plant der Postbus zudem eine deutliche Ausdehnung der Strecken, der Fahrtfrequenz und der Busflotte. Tickets für den Postbus sind weiterhin in mehr als 7.000 Postfilialen und 178 ADAC-Geschäftsstellen sowie über die Website www.adac-postbus.de sowie telefonisch unter 0228 / 97 27 27 97 buchbar. Auch über einschlägige Bus- und Mobilitätsportale, Reiseveranstalter und Touristikzentralen können Fahrten gebucht werden. Spätentschlossene können Tickets auch direkt beim Busfahrer kaufen.

 

 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Deutsche Post / 11. November 2014)

 

 

 

 

 

modellbus.info

Heute ist Martinstag

 
 

Neoplan Cityliner im Maßstab 1/87

 
   

St Martin - modellbus.info

 

 
 

Sicherlich wäre Martin von Tours ganz im Sinne von Papst Franziskus mit dem Bus gefahren. Und Martin von Tours hätte im Sinne seiner eigenen Bescheidenheit auch einen Cityliner statt Starliner gewählt. Martin von Tours gilt als einer der ersten, der nicht wegen eines Märtyrertodes, sondern aufgrund seiner Lebensführung heiliggesprochen wurde. Als junger Mann trat er in die römische Armee ein – im vierten Jahrhundert nach Christus. Die bekannteste Legende zu Sankt Martin spielt in dieser Zeit. So soll er im Winter einen armen Mann getroffen haben. Martin habe dem Bettler helfen wollen, deshalb habe er seinen Mantel mit seinem Schwert in zwei Teile geschnitten und ein Stück dem frierenden Mann gegeben. Wenig später soll ihm Jesus im Traum erschienen sein und sich als der Bettler zu erkennen gegeben haben. Der Erzählung nach ließ sich Martin danach christlich taufen, wurde Priester, lebte als Eremit und gründete Klöster. Mit dem Martinstag am heutigen Dienstag beginnt in Deutschland zudem traditionell die Saison der Gänseschlachtungen. Doch was hat das mit Martin von Tours zu tun? Martin soll sich aus Bescheidenheit in einem Gänsestall versteckt haben, als er zum Bischof geweiht werden sollte. Das laute Geschnatter der Gänse verriet jedoch seinen Aufenthaltsort und er wurde entdeckt. Eine andere Herkunft des Festessens wird darin gesehen, dass am 11. November die 40-tägige vorweihnachtliche Fastenzeit beginnt, in der fettes Essen tabu ist. Überdies war der 11. November früher jener Termin, an dem die Bauern ihren Lehnherren die fällige Pacht zahlen mussten. Da im Mittelalter sehr oft Naturalien das Geld ersetzten, beglichen die Schuldner in vielen Fällen ihre Pacht mit einer Gans. Das Foto zur heutigen Meldung ist eine Fotomontage von modellbus.info und zeigt den Neoplan Cityliner von Rietze. Natürlich unverzichtbar sind die Gänse von Preiser. Da war doch noch etwas? Stimmt, das Herz der Karnevalisten schlägt ab heute 11:11 Uhr wieder schneller...

 
 

((C)Text- u. Bildquelle: modellbus.info / Rietze / Schreiber / 11. November 2014)

 
     

 

 

 

 

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