Aktuelles - modellbus.info

 

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Oberleitungsbusse von Modeltrans

 
 

MAN/AEG mit Barro Chavin Aufbau und Somua-Naval mit Hugás Aufbau

 
 

 

 

 
 

Der asturische Modellbauspezialist Modeltrans bietet derzeit zwei Oberleitungsbusse in limitierter Auflage wahlweise als Bausatz oder Fertigmodell an: Das 32 cm lange Modell des Trolebus MAN AEG A Coruña - Carballo und den 21 cm langen Trolebus Tipo B Gilda Barcelona. Mit dem ersten Modell möchte Modeltrans an Barro Chavin erinnern, einer der ältesten und bedeutendsten Firmen für derartige Aufbauten. Trotz begrentzter Mittel gelang der Firma einen aerodynamischen, 9,8m langen Aufbau aus Holz zu gestalten, der Platz für 39 sitzende und 21 stehende Fahrgäste bot. Die Verkehrsgesellschaft Trolebuses A Coruña - Carballo S.A. hatte 1942 in Deutschland bei MAN und AEG das Chassis samt Antriebstechnik bestellt, die Lieferung erfolgte aber erst Jahre später, sodass die Linie im Februar 1950 auf einer Länge von 33 km über die Landstraße und einen guten Kilometer in der Stadt ihren Dienst antreten konnte. Wer sich weiter über dieses Fahrzeug und die Linie informieren möchte, dem sei das Buch Trolebús von Xan Manuel Fraga Rodiguez empfohlen. Das Straßenbahnunternehmen aus Barcelona weihte Ende der 40er eine Oberleitungslinie ein, die bereits kurze Zeit später als sensationeller Erfolg gefeiert wurde. Die 40 bereits bestellten Chassis von Somua-Naval wurden nicht mehr für die Erweiterung des Omnibus-Fuhrparks genutzt, sondern waren die Basis für O-Busse mit einem Aufbau von Hugás. Trotz der geringen Ausmaße gelang es der Firma, 22 Sitz- und 38 Stehplätze zu schaffen. Die O-Busse mit der Betriebsnummer 550-589 wurden von 1942 bis 1954 genutzt. Auch hier noch ein Tipp: Die virtuellen Seiten Autobusse von Barcelona von Jose Mora halten unzähliges historisches Material bereit.

 
 

(SR / Bild- und Textquelle modellbus.info / Modeltrans / 04. September 2010)

 
 

 

 
 

Sammlerporträts aktualisiert

 
 

Guillermo F. Llaneza und seine Sammlung

 
 

 

 

 
 

Dem Spanier Guillermo F. Llaneza, der von sich selbst sagt, dass er auf Rädern geboren wurde, ist der Bus gleich mit in die Wiege gelegt worden. Stolz präsentierte er modellbus.info seine Sammlung von rund 4.700 Modellbussen. In zwei Räumen präsentiert der Omnibusunternehmer aus Mieres nahezu alles, was es an Modellbussen bisher gab. In der Region Asturien wird die Sammlung ganz offiziell als Museum geführt. Zum Bericht und den Bildern der Sammlung bitte hier klicken, weitere Sammler-Porträts gibt es hier.

 
 

(SR / Bild- und Textquelle modellbus.info / Llaneza/ 04. September 2010)

 
 

 

 
 

Geänderter Seitenaufbau "AKTUELLES" / New structure at Current Topics

 
 

Aktuelle Meldungen in drei Abschnitte eingeteilt / Current Topics divided into 3 parts

 
 

 

 

 
 

Ab September sind die Meldungen der Rubrik "AKTUELLES" auf drei Seiten verteilt, um dem vielfachen Wunsch nach schnelleren Ladezeiten zu entsprechen. Die aktuellen Meldungen stehen für die Monate Januar bis April und für Mai bis August sowie von September bis heute zur Verfügung.

To navigate a little bit faster the Current Topics are divided into 3 parts. You can read the Current Topics from january to april, from may to august and from septembre to date.

 
 

(SR / Bild- und Textquelle modellbus.info / 03. September 2010)

 
     
 

Oberleitungsbusse von HB Model

 
 

Henschel HS 160 OSL und OSL-G und Gräf & Stift GE 105 im Maßstab 1/87

 
 

 

HS 160 OSL der Stadt Fribourg (CH)

HS 160 OSL-G der Stadt Aachen

HS 160 OSL-G der Stadt Kaiserslautern                                               HS 160 OSL-G der Stadt Trier

Gräft & Stift GE 105 der Mürztaler Verkehrs GmbH

 

 
 

HB Model hat weitere Henschel Oberleitungs-Stadt-Linienbussen im Maßstab 1/87 aufgelegt: Als Solofahrzeug ist aktuell der HS 160 OSL der Stadt Fribourg aus der Schweiz, als Gelenk-Oberleitungsfahrzeug ist der HS 160 OSL-G der Städte Aachen, Kaiserslautern und Trier verfügbar. Oberleitungsbusse wurden schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Betrieb genommen, weltweit gibt es immer noch über 300 Verkehrsbetriebe, die heute noch Oberleitungsbusse einsetzen. Oberleitungsbusse wurden in Deutschland und in Westeuropa nur bis in die 50er und 60er Jahre eingesetzt, danach setzte sich der Dieselbus, der im Vergleich zum Oberleitungsbus nur die Hälfte kostet, immer mehr durch. In Deutschland gibt es den Oberleitungsbus nur noch in Eberswalde, Esslingen und Solingen. Nach dem Krieg entstanden bei Henschel Oberleitungs-Omnibussen in großen Stückzahlen, in der 50er Jahren war die Firma der größte deutsche Anbieter von Fahrgestellen für Oberleitungs-Omnibusse. Der HS 160 OSL-G, dessen Typenbezeichnung sich vom Namen des Herstellers Henschel HS sowie des Einsatzzweckes als Oberleitungs-Stadt-Linien-(Gelenk-)bus herleitet, wurde von 1959 bis 1963 selbsttragend und mit einer Aluminium-Karosserie als Solo- und Gelenkbus produziert. Ebenfalls neu ist der Oberleitungsbus von Gräf & Stift vom Typ GE 105. Das Vorbild des von der  Österreichischen Automobilfabrik Gräf & Stift AG in Wien hergestellten Fahrzeuges fuhr für die Mürztaler Verkehrs GmbH (MVG). Die handgefertigten Modellbusse stammen aus der tschechischen Kleinserienproduktion von HB-Modell und sind in begrenzter Stückzahl beim Modellbusmarkt Oberammergau erhältlich.

 
 

(SR / Bild- und Textquelle modellbus.info / MBM / HGS / 03. September 2010)

 
     
 

Weltmeister in zweiter Auflage

 
 

Minichamps liefert Kultfahrzeuge der WM 1974 im Maßstab 1/43 noch einmal aus

 
 

 

 
 

Was heute normal ist, war bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 eine gelungene PR-Aktion: Alle Teams, die an der WM in Deutschland teilnahmen, fuhren in hellgelben Omnibussen zu ihrem Sieg oder der Niederlage. Die Busse vom Typ Mercedes-Benz O 302 hatten nicht nur als Extra eine Klimaanlage auf dem Dach, eine Küche und Toilette im Heck, sondern seitlich auch Streifen in den Farben der jeweiligen Nationalflagge. Kaum das Minichamps diesen WM-Bus realisiert hatte, war er auch schon ausverkauft. Doch jetzt bietet sich für den Sammlern noch einmal die Gelegenheit, diese Rarität zu bekommen: Der WM-Bus kann unter der Bestellnummer B6 696 0229 bei jedem Mercedes-Händler als „Ersatzteil“ bestellt werden. Der Sammler, der den limitierten Minichamps-Bus der ersten Auflage bereits hat, sollte überlegen, ob sie sich noch einen Bus zulegt, denn das Modell für Mercedes-Benz trägt einen etwas helleren Farbton, der noch genauer dem Original entsprechen soll. Der Modellbus wiegt nach Angaben von Minichamps 500 Gramm und besteht aus insgesamt 107 Einzelteilen mit 303 Dekorationen, dazu zählen allein 50 Tampondrucke, 175 Schablonenlackierungen sowie sechs Decals und 72 Freihandlackierungen. Was mit viel Liebe zum Detail für die Lackierung umgesetzt wurde, gilt auch für den Rest: Zahlreiche gesilberte Zierleisten sind haarfein umgesetzt, Spiegel mit Folie belegt, profilierte Reifen ebenso vorhanden wie chromeingefasste Rückleuchten. Wer sich an die 70er erinnert, der weiß auch diese Details zu schätzen. Aber auch andere Stellen zeigen, dass sich Minichamps sehr viel Mühe gegeben hat: Filigran ist die Klimaanlage, Scheinwerfer und Nebellampen sind extra eingesetzt, die braunen Einzelsitze mit weißen Schutztüchern sind ebenso originalgetreu wie das Fahrercockpit gestaltet - und wer den Bus einmal umdreht, der sieht einen technisch makellos gestalteten Unterboden. Minichamps versteht es, einen Weltmeister auch en miniature auf die Räder zu stellen. Einziger Wehrmutstropfen: Bei Minichamps ist der Bus auch schon wieder verschwunden, sprich werksseitig ausverkauft. Das erinnert an das Vorbild, das bis heute als verschollen gilt. Nach dem Verkauf ins Ausland verliert sich jede Spur. Das Exponat im Mercedes-Benz Museum wurde auf Basis eines O 302 nachgebaut. Neben unserem WM-Bus in der 2. Auflage hat Minichamps auch die WM-Busse von Argentinien, Brasilien, der DDR, Italien, Niederlande und Polen ausgeliefert.

 
 

(SR / Bild- und Textquelle modellbus.info / Minichamps / 2. September 2010)

 
     
 

Citaro E4 als Dreitürer mit stehendem Motor

FORMNEUHEIT 2010

 
 

AWM liefert weiteres Citaro-Modell im Maßstab 1/87 aus

 
 

 

 

 
 

Mit der Auslieferung Busse 2010/2 hat AWM die Citaro-Familie von Mercedes-Benz nach der Zweitürer- jetzt mit der Dreitürer-Version erfolgreich abgerundet. AWM aus Selb hat mittlerweile sieben Citaro-Modelle  (Citaro LE, Citaro LE MÜ, Citaro G Hybrid, Citaro Fuel Cell, Citaro Zweitürer) sowie den CapaCity im Angebot. Nach der vorzeitigen Auslieferung des Zweitürers folgt nun ganz planmäßig der angekündigte Dreitürer mit stehendem Motor, der als Formneuheit im Neuheiten-Prospekt zu finden ist. Beide Modelle sind zur Zeit bei MF-Modellbau in neutraler Farbgegung (weiß, lichtgrau) erhältlich. Mit der Auslieferung von AWM steht dann auch die EEV-Werbelackierung des Vorführfahrzeugs von Mercedes-Benz zur Verfügung. Da das Original noch weitere Varianten bereithält, die noch nicht von AWM umgesetzt worden sind, darf man gespannt sein, was noch aus Selb kommen wird.

 
 

(SR / Bild- und Textquelle modellbus.info / AWM / 2. September 2010)

 
     
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